AUSBLICKE

von Marou Christen

Visualisierung Cafébereich EG

Im Bestand türmen sich vier Quader zu einer raumhohen Skulptur. Sie inszenieren die Proportionen des Raums: Ein Turm betont die Höhe, zwei lange Quader machen die horizontale Ausrichtung erlebbar. Über die offenen Stirnseiten kommunizieren die Kuben mit dem Raum. Boden, Wände und Decke rahmen den Blick des Betrachters und lenken ihn auf die chaotische Bestandswand. Der Ausschnitt löst die Wand von ihrem baulichen Kontext und zeigt sie als abstraktes Bild.

Die Skulptur ist zum Bestand so schräg gestellt, dass sich der Außenraum zur Nische hin öffnet. Hier befindet sich die Theke. Der großzügige Raum davor ist locker möbliert.

Der Quader, der dem Café zugewandt ist, ist das Bindeglied zwischen öffentlichem und privatem Raum. Auf seiner Rückseite befindet sich ein zweiter Quader, der Platz für Lager und Archiv bietet. Über ihn wird das Büro um Obergeschoss erschlossen.

Von der Treppe aus sieht man in den Arbeitsraum, der wie ein Fernrohr wirkt und den Blick nach Draußen zelebriert. Rechts der Treppe gelangt man in den Konferenzraum, der sich vertikal erstreckt und den Blick des Betrachters in die Höhe zieht.

Die offene Kommunikation zwischen zwei Welten, der bewusste Ausblick in die jeweils andere und der Bezug zum Bestand sind maßgebend für meinen Entwurf.

INNENARCHITEKTUR

Diese Arbeit entstand im Rahmen des Entwurfsprojektes

New Monday

betreut von Prof. Johann Stief & KM Julian Löhr

Sommersemester 2020

 

Mehr Informationen zum Projekt New Monday

INNENARCHITEKTUR

Diese Arbeit entstand im Rahmen des Entwurfsprojektes

New Monday

betreut von Prof. Johann Stief & KM Julian Löhr

Sommersemester 2020

 

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