ENTRY POINTS – Experimente zu Raumkonfigurationen

Amelie Marei Loellmann und Ebba Fransén Waldhör
Mittwoch, 11. November 2020, 17 – 19 Uhr
Donnerstag, 12. November – Samstag, 14. November 2020, 10 - 17 Uhr
Sonntag, 15. November 2020, 10 – 13 Uhr

Raum folgt

Collage: Amelie Marei Loellmann (zeigt Arbeiten von Nikki Saint Phalle, Klara Lidén, Adam Bloomberg und Oliver Chanarin)

Teilnehmer*innenzahl max. 8

 

In dem Workshop ENTRY POINTS – Experimente zu Raumkonfigurationen untersuchen wir Raum als soziale Struktur, mit dem Fokus auf die Gestaltung von Eingängen. Wie lässt sich durch das bewusste Gestalten von Eingängen die Erfahrung von Raum strukturieren? Welche Perspektiven und Interaktionen werden dadurch unterstützt oder blockiert? Wodurch entsteht Zugang? In dem viertägigem Workshop erarbeiten wir gemeinsam durch das bewusste Inszenieren von Eingängen/ Zugängen, in prozesshaften und experimentellen Herangehensweisen, unterschiedliche, narrative Raumstrukturen. werden.

 

 

Ebba Fransén Waldhör ist Künstlerin und Designerin. Sie beschäftigt sich mit räumlichen Inszenierungen und experimenteller Designforschung. Sie entwickelt immersive Räume und Installationen für Künstler*innen, Schriftsteller*innen, Choreograf*innen und Institutionen: u.a. für die transmediale, Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2019) und "Berlin bleibt! - Stadt Kunst Zukunft, Hebbel am Ufer Theater, Berlin (2019). Seit 2016 konzipiert sie Installationen für ein Performance-Kollektiv mit der Künstlerin/Autorin Hannah Black und die Musikerin Bonaventure zusammen, die u.a im Centre Georges Pompidou, Paris, dem Institute of Contemporary Arts, London, und dem MoMA PS1, New York gezeigt wurden.

 

Amelie Marei Loellmann beschäftigt sich in ihrer interdisziplinären Praxis mit dem Ver_lernen verinnerlichter Handlungsmuster. Ihr Interesse ist es, Erfahrungen zu generieren, die dazu einladen, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu erleben, um bestehende Strukturen anders zu betrachten und um neue Umgänge formulieren zu können. Seit 2014 entwickelt sie mit der Künstlerin Ulrike Bernard als Polyphrenic Creatures auditive Spaziergänge, Live Audio Dramas, audiovisuelle Rauminstallationen. Ihre Arbeiten wurden u.a. im Haus der Kulturen der Welt (2020), im Rahmen von Vorbrenner – Freies Theater Innsbruck (2018), im District Berlin (2016) und innerhalb von ‘Garden State‘ von Mamaza auf dem Steirischen Herbst in Graz (2015) gezeigt. Seit 2016 entwickelt sie unter dem Namen Marei Rei beweglichen und leichten Beton, den sie zu textilen Wandobjekten verarbeitet. Für ihre Arbeit erhielt sie 2013 den Mart Stam Preis und 2013/2014 das Elsa Neuman Stipendium Berlin.

 

Die Anmeldung erfolgt bis Donnerstag 29.10.2020 bis 10.00 Uhr per Email halbetreppe(at)burg-halle.de und ist verbindlich.

WICHTIG: Bitte bei der Anmeldung folgende Daten angeben:

•    Name
•    Emailadresse
•    Studiengang und Studienjahr
•    Matrikelnummer
•    Titel und Datum des Workshops

 

„Burg gestaltet! QPL“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

„Burg gestaltet! QPL“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.