Baustellen der Zukunft / Nikolaus Hößle

Baustellen der Zukunft

Nikolaus Hößle
Das Konzept Baustellen der Zukunft beschreibt, wie der Bausektor aussehen könnte und sollte, damit dieser zum Erreichen der von Deutschland bis 2050 angestrebten Klimaziele beiträgt. Die Idee umfasst zum einen sich selbst mit Energie versorgende, also energieautarke Baumaschinen, zum anderen ist Holz der Baustoff der Wahl. Da dieser stets nachwachsende Rohstoff im verbauten Zustand die Fähigkeit besitzt, CO2 zu speichern, ist Holz nicht nur CO2-neutral, sondern sogar CO2-positiv. Zudem nutzt das Konzept eine künstliche Intelligenz, die mit Daten der Natur gespeist wird. Das Konzept beinhaltet die Arbeitsschritte autonomer Baumaschinen. Über den 3D-Scanner einer Baumaschine werden „Daten aus der Natur“ gesammelt. Der Wald, welcher als Rohstoffquelle dient, wird somit komplett in digitale Daten verwandelt. Im nächsten Arbeitsschritt errechnet ein Computerprogramm mithilfe der Daten der Stämme und Astgabeln die beste Statik für das Bauwerk. Zudem wird durch das Programm errechnet, welche Bäume dem Wald entnommen werden können, damit keine Waldrodung, sondern vielmehr eine nachhaltige Holzernte entsteht. Das Programm ist sozusagen das Gehirn der Baustelle und gibt den Baumaschinen die richtigen Anweisungen. Diese drei Komponenten ermöglichen ein CO2-neutrales Bauen.



Fotos: Nikolaus Hößle
Dokumentation

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