ABGELÖST / Jo-Fabius Kossack

ABGELÖST

fragmentarische Darstellung
eines Leipziger Werbeateliers
Jo-Fabius Kossack
Handgemalte Kinoplakate waren bis Anfang der 2000er Jahre in Leipzig überall zu sehen. Heute sind sie gänzlich verschwunden, man findet sie nur noch in sehr wenigen Lichtspielhäusern, die diese Werbeform zu schätzen wissen. Das Medium hat wahrscheinlich in den letzten Jahrzehnten einen Wandel wie kaum eine andere Plakatform durchlebt. Das Buch behandelt den Wandel des Mediums und beleuchtet das Thema dabei aus einer persönlichen Erinnerung: Die Mutter von Jo-Fabius Kossack hat zwischen 1996 und 2001 als Kinoplakatmalerin in einem Werbeatelier, der Leipziger Filmtheaterbetriebe GmbH, gearbeitet. Aus dieser Zeit hat sie großformatige Werbeobjekte aufgehoben, diese jedoch später aus persönlichen Gründen weggeworfen. Der Frage auf den Grund gehend, warum sie diese weggeworfen hat, fing Jo-Fabius Kossack an, sich auf die Suche nach den verschollenen Kinoplakaten zu begeben. Neben der Sammlung verschiedener Fundstücke, setzt sich das Buch auf gestalterische Weise mit dem Gefühl der beruflichen Ablösung auseinander.



Fotos: Jo-Fabius Kossack
Auszug.pdf