HERBSTSESSION 2020: Vortrag: Francis Seeck: Klassismus: Die übersehene Diskriminierungsform

Francis Seeck
Montag 28. September 2020, 18 Uhr
digitales Format, Link zur Videokonferenz folgt

Foto: Kira Ayyadi

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft oder sozialem Status. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, zum Beispiel gegen materiell arme, erwerbslose und wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter*innenkinder. Klassismus hat Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld. Häufig wird in Diskussionen zu Klassismus der weiße Arbeiter in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich sind viele trans* Personen, alleinerziehende Mütter und Menschen, die Rassismus erfahren, von Klassismus betroffen. In dem Vortrag wird in die oft unbekannte Diskriminierungsform eingeführt und ihre Effekte insbesondere im Feld der Kulturarbeit aufgezeigt.

 

Francis Seeck ist Autor*in, politische Bildner*in, Geschlechterforscher*in, Kulturanthropolog*in und arbeitet zu den Themen Klassismus, soziale Ungleichheit, Care und geschlechtliche Vielfalt. 2017 erschien von Francis Seeck die Studie »Recht auf Trauer. Bestattungen aus machtkritischer Perspektive« bei Edition Assemblage. Mehr Infos unter www.francisseeck.net.

 

„Burg gestaltet! QPL“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

„Burg gestaltet! QPL“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

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