{"id":11,"date":"2024-09-11T11:33:38","date_gmt":"2024-09-11T09:33:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/mmm\/?page_id=11"},"modified":"2025-01-01T22:37:18","modified_gmt":"2025-01-01T21:37:18","slug":"quellen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/mmm\/quellen\/","title":{"rendered":"Quellen"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"vimeo-player\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/1009839586?h=4c2740d1e7\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Rietveld Schr\u00f6derhuis in Utrecht<\/strong> (2002)<br \/>\nFilm von Christian Romanowsky<\/p>\n<p>Am Rande der holl\u00e4ndischen Stadt Utrecht: Ein kleines, w\u00fcrfelf\u00f6rmiges H\u00e4uschen. Als es gebaut wurde, war es f\u00fcr die meisten ein Skandal, f\u00fcr einige aber eine Sensation. Heute ist es eine Ikone der modernen Baukunst: Das Rietveld &#8211; Schr\u00f6der Haus. Gerrit Rietveld entwarf es f\u00fcr die 35 j\u00e4hrige Anwaltswitwe Truus Schr\u00f6der. Als Meisterwerk des De Stijl-Bewegung verk\u00f6rpert das Rietveld-Schr\u00f6der-Haus die radikale Umsetzung der Ideen der Moderne in Design und Raum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/rams_regeln_poster-1024x1022.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2045\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/rams_regeln_poster-1024x1022.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"599\"><\/a><\/p>\n<p><em>Dieter Rams \u2013 Hohepriester des Designs \u2013<br \/>\nund seine zehn Gebote als Manifest f\u00fcr gutes Design<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Rams<\/strong> (2018, 74 Minuten)<br \/>\nheisst der Dokumentarfilm von Gary Hustwit (Helvetica, Objectified) \u00fcber den Designer Dieter Rams. Mehr als f\u00fcnfzig Jahre lang hat Rams mit seiner Arbeit bei Braun und Vitsoe und seinem Einfluss auf Apple Spuren auf dem Gebiet des Produktdesigns hinterlassen. \u201eRams\u201c ist ein Dokumentarfilm \u00fcber Design, aber auch ein Nachdenken \u00fcber Konsumverhalten, Materialismus und Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p>Dieter Rams wird hier als seine eigene lebende Legende pr\u00e4sentiert \u2013 das ist stellenweise auch etwas unfreiwillig tragikomisch. Aber machen Sie sich selbst ein Bild \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/1010407889\/7363edfca2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Hier gehts zum Film \u2026<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"_df_thumb \" id=\"df_141\"  wpoptions=\"true\" thumb=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/mmm\/wp-content\/uploads\/sites\/72\/2024\/09\/griil_titel.jpg\" thumbtype=\"img\" >grill<\/div><script data-cfasync=\"false\">var option_df_141 = {\"outline\":[],\"forceFit\":\"true\",\"autoEnableOutline\":\"false\",\"autoEnableThumbnail\":\"false\",\"overwritePDFOutline\":\"false\",\"direction\":\"1\",\"pageMode\":\"2\",\"source\":\"https:\\\/\\\/www.burg-halle.de\\\/id-neuwerk\\\/mmm\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/72\\\/2024\\\/09\\\/Grill_den_Rams_Joerg_Hundertpfund.pdf\",\"wpOptions\":\"true\"}; if(window.DFLIP && DFLIP.parseBooks){DFLIP.parseBooks();}<\/script>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Zum Lesen Anklicken oder<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/mmm\/wp-content\/uploads\/sites\/72\/2024\/09\/Grill_den_Rams_Joerg_Hundertpfund.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">als PDF zum download \u2026<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Grill den Rams<\/strong><br \/>\nEin Gegen-Manifest von J\u00f6rg Hundertpfund<\/p>\n<p>In den sp\u00e4ten Siebzigerjahren formulierte der Industriedesigner Dieter Rams zehn Voraussetzungen f\u00fcr das, was unter gutem Design zu verstehen sei. \u201eRams\u2019 zehn Gebote\u201c \u2013 so der Name, der sich schnell unter Gestalter*innen etablierte.<\/p>\n<p>Um Rams\u2019 Regeln auf ihre Gegenwartsrelevanz zu \u00fcberpr\u00fcfen, werden sie hier mit (Gegen-) Positionen konfrontiert, die sich nicht als spiegelbildliche Antithesen verstehen, sondern versuchen, eine aktuelle Haltung zu formulieren.<\/p>\n<p>In diesem Sinne sollen die Ausgangss\u00e4tze nicht als unumst\u00f6\u00dflich verstanden werden, sondern dazu beitragen, den Designdiskurs durch Widerspruch und Erg\u00e4nzung kritisch anzuregen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/1008371678?h=280773cd3c&amp;title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Re: Nachhaltige M\u00f6bel (2023)<\/strong><\/p>\n<p>Moderne M\u00f6bel aus M\u00fcll &#8211; mit dieser Mission will eine d\u00e4nische Firma den M\u00f6belmarkt umkrempeln. Auch M\u00f6bel zu mieten ist eine Alternative in unserer Wegwerfgesellschaft. Jedes Jahr landen 50 Millionen M\u00f6belst\u00fccke auf dem Sperrm\u00fcll. Und das bei immer knapper werdenden Holzressourcen. Ein Grund umzudenken.<\/p>\n<p>\u201eThis is not waste, it is our future\u201d &#8211; aus diesem Gedanken heraus stellt die d\u00e4nische Firma \u201eMater\u201c St\u00fchle und Tische unter anderem aus Meeresm\u00fcll und Plastikabf\u00e4llen her.<\/p>\n<p>38 Tonnen M\u00fcll hat Mater im vergangenen Jahr zu M\u00f6beln verarbeitet. Der Abfall wird zusammen mit Fasern aus Kaffeebohnenschalen oder S\u00e4gesp\u00e4nen zu einem Materialmix verarbeitet, aus dem man M\u00f6bel pressen kann. Bei ihrem neusten Projekt verarbeitet das Startup um Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ketil \u00c5rdal Elektroschrott zu einem neuen Stuhl. M\u00f6bel nachhaltig und langlebig zu produzieren, das ist das Hauptziel der Firma, denn die M\u00f6belst\u00fccke lassen sich reparieren oder es k\u00f6nnen Einzelteile ausgetauscht werden. Ausrangierte M\u00f6bel nimmt Mater wieder zur\u00fcck und fertigt aus dem alten Material neue Modelle. So bleiben die M\u00f6bel in der Kreislaufwirtschaft und landen nicht im M\u00fcll. Gro\u00dfe Firmen wie Tetra Pak oder die Carlsberg Brauerei kooperieren, damit ihr Abfall sinnvoll weiterverwertet wird.<\/p>\n<p>\u201eWarum besitzen und wegwerfen, was man auch nutzen und weitergeben kann?\u201c, dachte sich Daniel Ishikaw, und gr\u00fcndete 2011 das Startup \u201eLyght Living Furniture Leasing\u201c. Als der Deutsch-Japaner nach beruflichen Stationen in London und Tokio in seine deutsche Heimat zur\u00fcckkehrte, fiel ihm auf, dass es hier kaum m\u00f6blierte Wohnungen gibt. Mietm\u00f6bel gab es bislang kaum. Ishikawa beschloss, diese Marktl\u00fccke zu schlie\u00dfen. Er kauft hochwertige neue M\u00f6bel und l\u00e4sst sie beim ersten Kunden aufbauen. Wenn die M\u00f6bel nicht mehr gebraucht werden, holen Ishikawas Mitarbeitende sie ab, arbeiten sie auf und reparieren sie falls notwendig. Seine Leihm\u00f6bel k\u00f6nnen, laut Ishikawa, f\u00fcnf bis zehnmal verwendet werden. F\u00fcr ihn ein sinnvoller Kreislauf, statt einfach nur wegzuwerfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/1008370229?h=4089af94ff&amp;title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Change by design<\/strong><br \/>\nNachhaltig und sch\u00f6n: M\u00f6bel (2024)<br \/>\nRegie Wero J\u00e4gersberg<\/p>\n<p>Sch\u00f6n und nachhaltig zugleich? Im M\u00f6belbereich ein schwieriges Verh\u00e4ltnis. In der EU werden j\u00e4hrlich rund 10 Millionen Tonnen M\u00f6bel weggeworfen. Immer mehr Hersteller setzen dagegen.<\/p>\n<p>Der Stuhlklassiker Nr. 14 von &#8222;Thonet&#8220; wird immer noch von Hand gefertigt. &#8222;Stooly M\u00f6bel&#8220; kreiert M\u00f6bel aus Pappe. Und &#8222;Woodio&#8220; verwendet Holzsp\u00e4ne, um daraus Waschbecken, Badewannen und Toiletten herzustellen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n und nachhaltig zugleich? Im M\u00f6belbereich: ein schwieriges Verh\u00e4ltnis. Allein in der Europ\u00e4ischen Union werden j\u00e4hrlich rund 10 Millionen Tonnen M\u00f6bel weggeworfen \u00ad\u00ad\u2013 und etwa genauso viele Tonnen jedes Jahr neu produziert. \u201eFast Furniture\u201c dominiert die Wohnzimmer. Doch Nachhaltigkeit ist auf dem Vormarsch. Der Wiener Kaffeehausstuhl Nr. 14 von Thonet, ein Klassiker, ist zum Musterbeispiel f\u00fcr nachhaltiges Design gek\u00fcrt worden. Entworfen von Michael Thonet im Jahre 1859 wird der Holzstuhl noch immer per Hand gefertigt und von Generation zu Generation weitergereicht. In Paris t\u00fcfteln die Macherinnen und Macher von Stooly an M\u00f6beln, die nicht aus Holz oder Plastik sind, sondern aus Pappe \u2013 und damit zu 100 Prozent recycelbar. Die M\u00f6bel sind robust, wasserabweisend \u2013 und sie lassen sich zusammenfalten. Ein Hocker schrumpft blitzschnell auf die Gr\u00f6\u00dfe einer Aktentasche. Damit trifft Stooly den Nerv der Zeit: wenig Platz und st\u00e4ndig mobil sein. Und wenn man die M\u00f6bel nicht mehr braucht, kann man sie einfach im Altpapier entsorgen. Ungew\u00f6hnliches Design und Material bietet auch Woodio. Der finnische Badgarnituren-Hersteller verwendet Holzsp\u00e4ne, um daraus Waschbecken, Badewannen und Toiletten herzustellen. Die Produkte heben sich ab: statt klassisch wei\u00df, kr\u00e4ftige Farben und ein Rohstoff, der durchschimmert. Woodio-Produkte bestehen aus einem Holzverbundstoff, den zwei finnische Chemiker per Zufall entdeckt haben. Das Material ist 100 Prozent wasser- und schlagfest. Und anders als Keramik werden die Produkte nicht gebrannt, sondern gepresst. Dadurch ist der Energieverbrauch bei der Herstellung erheblich geringer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Rietveld Schr\u00f6derhuis in Utrecht (2002) Film von Christian Romanowsky Am Rande der holl\u00e4ndischen Stadt Utrecht: Ein kleines, w\u00fcrfelf\u00f6rmiges H\u00e4uschen. Als es gebaut wurde, war es f\u00fcr die meisten ein Skandal, f\u00fcr einige aber eine Sensation. Heute ist es eine Ikone der modernen Baukunst: Das Rietveld &#8211; Schr\u00f6der Haus. 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