{"id":106,"date":"2024-01-25T07:24:30","date_gmt":"2024-01-25T06:24:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/repair\/?p=106"},"modified":"2024-02-22T17:03:29","modified_gmt":"2024-02-22T16:03:29","slug":"re-use-und-re-pair-in-der-architektur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/repair\/2024\/01\/25\/re-use-und-re-pair-in-der-architektur\/","title":{"rendered":"re-use und repair in der Architektur"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archplus.net\/de\/archiv\/ausgabe\/252\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-118\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/repair\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2024\/01\/ARCH_252_DE_Cover.jpg\" alt=\"arch252\" width=\"360\" height=\"auto\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Arch+ 252 &#8211; Wegen Umbau ge\u00f6ffnet<\/strong><br \/>\nHB Englich<\/p>\n<p>Open for Maintenance ist keine Ausstellung. Es ist ein Handlungsansatz f\u00fcr eine Baukultur jenseits der vorherrschenden Ausbeutung von Ressourcen und Menschen. Im Fokus stehen gebrauchte Materialien von \u00fcber 40 verschiedenen L\u00e4nderpavillons der Kunstbiennale 2022 sowie ein breites Netzwerk venezianischer und deutscher Initiativen. Durch den behutsamen Umgang mit dem, was bereits materiell, sozial und urban vorhanden ist, macht der Deutsche Pavillon Prozesse der r\u00e4umlichen und sozialen Sorgearbeit sichtbar, die normalerweise dem Blick der \u00d6ffentlichkeit entzogen sind.<\/p>\n<p>Open for Maintenance ist eine Instandbesetzung des Deutschen Pavillons \u201eas found\u201c, das hei\u00dft samt der Arbeit Relocating a Structure der K\u00fcnstlerin Maria Eichhorn f\u00fcr die Kunstbiennale 2022. Kunst- und Architekturbiennale werden auf diese Weise erstmals r\u00e4umlich und programmatisch miteinander verwoben. Die neuen baulichen Eingriffe orientieren sich an lokalen Bedarfen und umfassen eine inklusive Rampe, einen \u00f6kologischen und diskriminierungsfreien Sanit\u00e4rraum, einen Versammlungsraum, eine Tee k\u00fcche, ein Materialdepot und eine Werkstatt. Die Interventionen bestehen aus dem gesammelten Material der Kunstbiennale 2022 und greifen neben der Ressourcenfrage auch Themen der gesellschaftlichen und r\u00e4umlichen Inklusion auf.<\/p>\n<p>Open for Maintenance verwandelt den repr\u00e4sentativen Deutschen Pavillon in einen gelebten Ort der (Re-)Produktion. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Gruppen werden von hier aus Studierende und Auszubildende des Handwerks im Rahmen des sechsmonatigen Werkstatt-Programms Maintenance 1:1 soziale Infrastrukturen in Venedig pflegen, reparieren und instand(be)setzen. Das Entwerfen mit dem Unplanbaren in materieller und partizipativer Hinsicht er\u00f6ffnet optimistische Gestaltungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Architektur und tr\u00e4gt zugleich zu ihrer Erneuerung als soziale Praxis bei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archplus.net\/de\/archiv\/ausgabe\/252\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Link zum Heft<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archplus.net\/de\/archiv\/ausgabe\/250\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-118\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/repair\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2024\/01\/ARCH-250.jpg\" alt=\"arch252\" width=\"360\" height=\"auto\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ARCH+ 250: The Great Repair \u2013 Politiken der Reparaturgesellschaft<\/strong><br \/>\nHB Englich<\/p>\n<p>Wir sind zur Reparatur verdammt. Angesichts einer Welt, die in jedem Augenblick altert, vergeht, ist dies keine \u00fcberraschende Erkenntnis. Die kapitalistische Moderne mit ihrer Betonung von Innovation, Wachstum und Fortschritt, ihrem auf Verbrauch, Vernutzung und Verschwendung basierenden Wirtschaftssystem und der damit einhergehenden r\u00fccksichtslosen Ausbeutung der nat\u00fcrlichen Ressourcen hat jedoch eine Wegwerfmentalit\u00e4t in unseren K\u00f6pfen verankert: Alles ist ersetzbar.<\/p>\n<p>The Great Repair ist ein Projekt der ARCH+ gGmbH in Kooperation mit der Akademie der K\u00fcnste, Berlin, dem Departement f\u00fcr Geographie und Raumplanung der Universit\u00e4t Luxemburg und dem Departement Architektur der ETH Z\u00fcrich. Das Projekt umfasst zwei ARCH+ Ausgaben sowie ein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das vom 14. Oktober 2023 bis zum 14. Januar 2024 in der Akademie der K\u00fcnste, Berlin, stattfinden wird. Die vorliegende Ausgabe dient der theoretischen Einf\u00fchrung, die zweite wird Praktiken der Reparatur vorstellen und zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung am 13. Oktober 2023 als Katalog erscheinen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archplus.net\/de\/archiv\/ausgabe\/250\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Link zum Heft<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archplus.net\/de\/archiv\/ausgabe\/253\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-118\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/repair\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2024\/01\/arch_253-1.jpg\" alt=\"arch252\" width=\"360\" height=\"auto\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Arch+ 253. The Great Repair. Praktiken der Reparatur<\/strong><br \/>\nHB Englich<\/p>\n<p>The Great Repair ist ein Oxymoron. Im Titel treffen zwei scheinbar gegens\u00e4tzliche Prinzipien aufeinander: Die revolution\u00e4re Ambition des radikalen Systemwechsels, ein Wesensmerkmal gro\u00dfer L\u00f6sungen, kollidiert mit dem evolution\u00e4ren Akt der Reparatur. Denn trotz aller berechtigter (postmoderner) Skepsis gegen\u00fcber der Revolution als Denkfigur des Bruches d\u00fcrfen wir den Anspruch auf tiefgreifende Ver\u00e4nderungen nicht aufgeben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archplus.net\/de\/archiv\/ausgabe\/253\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Link zum Heft<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-47\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/repair\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2024\/02\/changemakers-guide.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"auto\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ditte Lysgaard Vind, Anders Lendage<br \/>\n<strong>A changemaker\u2019s guide to the future<\/strong><br \/>\nLendager Group 2018<br \/>\nPG 17 Len<\/p>\n<p>Ein Buch zum Lesen, Begreifen und Handeln: Unsere Weltbev\u00f6lkerung und unser Ressourcenverbrauch nehmen zu. Doch angesichts der aktuellen Bedrohung durch den Klimawandel m\u00fcssen wir unsere Emissionen deutlich senken. Durch die Kombination von Kreislaufwirtschaft mit Design, Innovation und Technologie k\u00f6nnen wir die wachsende Nachfrage befriedigen, ohne unsere Umwelt oder Lebensqualit\u00e4t negativ zu beeinflussen. In unserem Buch \u00fcber die Kreislaufwirtschaft stellen wir den Fahrplan f\u00fcr eine regenerative Gesellschaft vor und bieten Werkzeuge, Beispiele und Anreize, um die au\u00dfergew\u00f6hnliche Kraft der Wirtschaft als Quelle des Guten zu nutzen. Nachhaltigkeit schafft lebensf\u00e4hige Unternehmen &#8211; und lebensf\u00e4hige Unternehmen f\u00f6rdern eine nachhaltige Entwicklung. F\u00fcr uns ist es so einfach: Sie haben die Wahl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-47\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/repair\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2024\/02\/Bauteile-wiederverwenden-ein-Kompendium-zum-zirkulaeren-Bauen.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"auto\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eva Stricker, Guido Brandl, Andreas Sonderegger<br \/>\n<strong>Bauteile wiederverwenden: ein Kompendium zum zirkul\u00e4ren Bauen<\/strong><br \/>\nInstitut Konstruktives Entwerfen ZHAW Departement Architektur<br \/>\nBaub\u00fcro in situ AG und Zirkular GmbH<br \/>\nPark Books, 2021<br \/>\nPG 17 Str<\/p>\n<p>Das Bauen mit wiederverwendeten Bauteilen ist derzeit eines der meistbeachteten Ph\u00e4nomene der europ\u00e4ischen Architekturdiskussion. Wenn Bauelemente, die noch jahrzehntelang halten, nicht zerst\u00f6rt, sondern f\u00fcr neue Bauten wiederverwendet werden, spart das nicht nur Ressourcen. Es reduziert auch drastisch den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in der Erstellungsphase von Bauten. Dieses sogenannte zirkul\u00e4re Bauen bringt eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Fragen mit sich \u2013 von technischen und energetischen bis hin zu rechtlichen Aspekten. Dies gilt in der Gegenwart noch vermehrt, obwohl das Ph\u00e4nomen selbst auf eine uralte Traditionslinie zur\u00fcckblickt \u2013 schon vor Jahrtausenden wurden verfallende Bauten f\u00fcr neue Baut\u00e4tigkeit ausgeschlachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Arch+ 252 &#8211; Wegen Umbau ge\u00f6ffnet HB Englich Open for Maintenance ist keine Ausstellung. Es ist ein Handlungsansatz f\u00fcr eine Baukultur jenseits der vorherrschenden Ausbeutung von Ressourcen und Menschen. 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