{"id":147,"date":"2019-11-01T13:50:50","date_gmt":"2019-11-01T12:50:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/?p=147"},"modified":"2026-04-28T01:57:03","modified_gmt":"2026-04-27T23:57:03","slug":"mauricio-kagel-am-ende-erschoepfte-gott-himmel-und-erde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/2019\/11\/01\/mauricio-kagel-am-ende-erschoepfte-gott-himmel-und-erde\/","title":{"rendered":"Mauricio Kagel <br>Humor ist eine ernste Sache"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mauricio Kagel<\/strong><br \/>\n(* 24. Dezember 1931 in Buenos Aires; \u2020 18. September 2008 in K\u00f6ln)<\/p>\n<p>war ein argentinisch-deutscher Komponist, Dirigent, Librettist und Regisseur. Sein Gesamtwerk umfasst neben Instrumentalmusik und Werken f\u00fcr das Musiktheater auch die Komposition und Produktion von H\u00f6rspielen und Filmen; er leistete einen wichtigen Beitrag zur Neuen Musik der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/354003100?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Zwei-Mann-Orchester. F\u00fcr zwei Ein-Mann-Orchester,\u00a01971\u201373<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kagel selbst entwickelte eigene Instrumente und Spieltechniken, etwa f\u00fcr den Film Zwei-Mann-Orchester oder das Instrumentaltheater Exotica. Die Partituren stellen bisweilen komisch-originell konsequent nicht nur die Erwartungshaltung der Interpreten, sondern auch der Zuh\u00f6rer auf den Kopf. Auch in Werken f\u00fcr den Konzertsaal spielt Theatralik und sichtbare Musik immer eine gro\u00dfe Rolle. So st\u00fcrzt der Solist im Konzertst\u00fcck f\u00fcr Pauken und Orchester am Ende kopf\u00fcber in sein Instrument.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/354002985?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"640\" height=\"273\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Acustica. F\u00fcr experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher, 1968\/1970<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Andere Werke beziehen Alltagsgegenst\u00e4nde (Acustica) und Ger\u00e4usche mit ein. Die Verwendung von Elektronik und Tonbandzuspiel, aber auch Verweise auf traditionelle Musik, waren f\u00fcr den Kosmos von Kagels Musik selbstverst\u00e4ndlich. In seinen filmischen Realisationen sind zum Teil die Erl\u00e4uterungen im Werk enthalten. Kagels Schaffen ist oft und in vielen Hinsichten mit Humor durchsetzt. Dabei ist ihm an einem Durchbrechen der Vierten Wand gelegen.<\/p>\n<p><em>\u201eNur Leute, die Humor haben, sind unerbittlich ernst. Aber das hat viele Facetten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img srcset=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/wp-content\/uploads\/sites\/57\/2019\/08\/gallery12.jpg 600w, https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/wp-content\/uploads\/sites\/57\/2019\/08\/gallery12-300x216.jpg 300w, https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/wp-content\/uploads\/sites\/57\/2019\/08\/gallery12-188x135.jpg 188w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-148\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/wp-content\/uploads\/sites\/57\/2019\/08\/gallery12.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"431\"   \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mauricio Kagel wurde 1931 in Buenos Aires in einer j\u00fcdischen Familie deutsch-russischer Abstammung geboren. Der Nachname Kagel (stammt von seinem Grossvater v\u00e4terlicherseits), ist deutschen Ursprungs. Fr\u00fch erhielt er privaten Instrumentalunterricht und arbeitete in Buenos Aires als Filmkritiker, Korrepetitor und Dirigent, u. a. am Teatro Col\u00f3n. Kagel hatte in den 1950er Jahren an den Darmst\u00e4dter Ferienkursen f\u00fcr Neue Musik teilgenommen. 1957 reiste er mit seiner Frau, der Bildhauerin und Grafikerin Ursula Burghardt (1928\u20132008), die er im gleichen Jahr geheiratet hatte, mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes nach Deutschland. Das Paar hatte zwei T\u00f6chter.<\/p>\n<p>Ab 1960 war er als Dozent bei den Darmst\u00e4dter Ferienkursen t\u00e4tig. 1968 kam es in Zusammenarbeit mit Wolf Vostell und anderen zur Gr\u00fcndung des Labor e.V., der akustische und visuelle Ereignisse erforschen sollte. In K\u00f6ln fand die Veranstaltung 5-Tage-Rennen mit seiner Beteiligung statt. 1969 wurde er zum Direktor des Instituts f\u00fcr Neue Musik an der Rheinischen Musikschule in K\u00f6ln und, als Nachfolger von Karlheinz Stockhausen, zum Leiter der K\u00f6lner Kurse f\u00fcr Neue Musik (bis 1975) ernannt; 1974 erhielt er an der K\u00f6lner Musikhochschule eine Professur f\u00fcr Musiktheater.<\/p>\n<p>Kagel war Mitbegr\u00fcnder des Ensembles f\u00fcr Neue Musik in K\u00f6ln und hat in den elektronischen Studios von K\u00f6ln, M\u00fcnchen und Utrecht gearbeitet. Er dirigierte viele seiner Werke selbst und war Regisseur und Produzent aller seiner Filme und H\u00f6rspiele.<\/p>\n<p>Kagel gilt als der wichtigste Vertreter des \u201eInstrumentalen Theaters\u201c, einer Art ritualisierten Konzertakts, in den auch die sichtbaren Begleiterscheinungen des Musizierens (Mimik, Gestik, Aktionen) mit einbezogen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/354031768?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"640\" height=\"468\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Repertoire \u2013 Szenisches Konzertst\u00fcck aus \u201eStaatstheater\u201d, 1971<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mauricio Kagel<br \/>\n<strong>Repertoire<\/strong> \u2013 Szenisches Konzertst\u00fcck aus \u201eStaatstheater\u201d<br \/>\n<em>Szenische Komposition, 1967\/70, UA an der Hamburgischen Staatsoper 1971<\/em><\/p>\n<p>In einer Fernsehfilmproduktion spielen das K\u00f6lner Ensemble f\u00fcr Neue Musik und Mauricio Kagel &#8222;Repertoire&#8220; aus &#8222;Staatstheater&#8220; Szenische Komposition von 1967\/70.<\/p>\n<p>Ein eindrucksvolles Beispiel seiner Musiktheaterwerke ist das 1971 in der Hamburgischen Staatsoper uraufgef\u00fchrte Werk Staatstheater, das aufgrund von Drohbriefen unter Polizeischutz aufgef\u00fchrt werden musste.<\/p>\n<p>Die Aufsehen erregende Urauff\u00fchrung von Staatstheater an der Hamburger Staatsoper 1971 nahm den traditionellen Opernbetrieb ins Visier, zerlegte Institution und Gattung in ihre Einzelteile und wies dem Neuen Musiktheater einen inzwischen vielbeschrittenen Weg in die Zukunft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"_df_thumb \" id=\"df_277\"  wpoptions=\"true\" thumb=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/wp-content\/uploads\/sites\/57\/2019\/08\/titel-2-kagel_staatstheater_repertoire_partitur_kl.jpg\" thumbtype=\"img\" >kagel repertoire<\/div><script data-cfasync=\"false\">var option_df_277 = {\"outline\":[],\"forceFit\":\"true\",\"autoEnableOutline\":\"false\",\"autoEnableThumbnail\":\"false\",\"overwritePDFOutline\":\"false\",\"direction\":\"1\",\"pageMode\":\"1\",\"singlePageMode\":\"2\",\"source\":\"https:\\\/\\\/www.burg-halle.de\\\/id-neuwerk\\\/unerhoertetoene\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/57\\\/2019\\\/08\\\/kagel_staatstheater_repertoire_partitur_kl.pdf\",\"wpOptions\":\"true\"}; if(window.DFLIP && DFLIP.parseBooks){DFLIP.parseBooks();}<\/script>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Repertoire<\/strong><br \/>\n<em>Ausschnitt zum Bl\u00e4ttern aus der Partitur zu Staatstheater<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>siehe hier als pdf: <a href=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/unerhoertetoene\/wp-content\/uploads\/sites\/57\/2025\/12\/mk_staatsth_kompl.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Partitur Staatstheater gesamt<\/strong><\/a><\/p>\n<p>In seiner 500 Seiten starken Partitur, zu der Kagel drei Jahre lang das Material auf Karteikarten sammelte, hat er nicht nur mit Kl\u00e4ngen und Ger\u00e4uschen, sondern mit allen B\u00fchnenmitteln wie Figuren, Dekorationen, Requisiten, Beleuchtung sowie mit Bewegungsabl\u00e4ufen von Personen und Gegenst\u00e4nden komponiert.<\/p>\n<p>Kagels &#8222;Staatstheater&#8220; hat keine durchgehende Handlung, es besteht vielmehr aus neun abgeschlossenen Einzel-St\u00fccken, die bezeichnende Namen haben wie &#8222;Repertoire&#8220;, &#8222;Ensemble&#8220;, Deb\u00fct&#8220;, &#8222;Saison&#8220;, &#8222;Freifahrt&#8220;, &#8222;Kontra Danse&#8220;, die sich gelegentlich \u00fcberschneiden und untereinander austauschbar sind. Bis auf eines: &#8222;Repertoire&#8220;, das schreibt Kagel zwingend vor, mu\u00df stets den Anfang machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text aus: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-43278803.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Spiegel<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/354032902?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Opera Lab Berlin \u2013\u00a0Staatstheater von Kagel, Ballhaus Ost Berlin, 2017<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fast ein halbes Jahrhundert nach der Urauff\u00fchrung von Mauricio Kagels Staatstheater (1971 an der Hamburgischen Staatsoper) widmet sich Opera Lab Berlin einer neuen, zeitgem\u00e4\u00dfen Inszenierung dieses bahnbrechenden Musiktheaterwerks.<\/p>\n<p>Unter den Ruinen der in die Luft gesprengten Opernh\u00e4user betreibt das Phantom der Oper sein Altersheim. Die ewige Jugend bewohnt ein Hospiz ohne Erinnerung an die Zukunft. Das alte Staatstheater wird zum Theaterstaat der Alten. Der Zeitgeist ist dement.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Neuinszenierung im Ballhaus Ost gehen wir daher einen Schritt weiter als Kagel: In einer auf Opera Lab Berlin zugeschnittenen Besetzung von 8 Musikern und 8 S\u00e4ngern entwerfen wir einen musiktheatralischen Parcours \u2013 f\u00fcr 5 Abende verwandeln wir das Ballhaus Ost in einen fiktiven Staat! Unsere Zuschauer sind eingeladen, sich auf eine interaktive Reise durch unseren Mini-Staat zu begeben und sich gemeinsam mit uns der Frage zu stellen: Was darf der Staat, was soll er, was kann er \u2013 was bedeutet er f\u00fcr unser Leben? Wie begegnet er uns im Alltag? Wie k\u00f6nnen wir ein selbstbestimmtes, individuelles Leben in einer vorgegebenen Gesellschaft f\u00fchren? Welche Rolle spielt der Staat bei aktuellen Fragen, Krisen und Konflikten? Und, nicht zuletzt: Welche Alternativen gibt es zu unserer Staatsform, die wir im Alltag nur selten in Frage stellen?<\/p>\n<p>text:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ballhausost.de\/produktionen\/staatstheater\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>ballhausost<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/354096863?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"600\" height=\"452\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Instrumentales Theater: <\/em><br \/>\n<strong>Match f\u00fcr 3 Spieler, 1966\u00a0<\/strong><br \/>\n<em> Komposition und Film von Mauricio Kagel<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Mauricio Kagel (* 24. Dezember 1931 in Buenos Aires; \u2020 18. September 2008 in K\u00f6ln) war ein argentinisch-deutscher Komponist, Dirigent, Librettist und Regisseur. 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