{"id":2,"date":"2014-03-18T06:19:25","date_gmt":"2014-03-18T06:19:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/?page_id=2"},"modified":"2021-04-27T17:37:38","modified_gmt":"2021-04-27T15:37:38","slug":"beispiel-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/beispiel-seite\/","title":{"rendered":"Strategische Produkt- und Konzept\u00adentwicklung"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/216509506?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Guido Englich im Gespr\u00e4ch mit Sara Burkhardt (2017)<\/em><br \/>\n<em> \u00fcber Strategien in Designprozessen, Didaktik in der Design-Bildung<\/em><br \/>\n<em> und das \u201eDesign of Design Education\u201d<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>design of design education<\/strong><br \/>\n<em>oder lehrformen entwerfen f\u00fcr das training von entwurfsprozessen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>das am fachbereich design der Burg Giebichenstein im studiengang industriedesign seit 2004 neu eingerichtete lehrgebiet \u201estrategische produkt- und konzept\u00adentwicklung\u201d verbindet den vorgang des entwerfens mit konzeptions\u00adbildenden werkzeugen und handlungsfeldern.<\/p>\n<p>es vermittelt methoden, strategien und szenarien f\u00fcr den gestaltungs- und produktplanungsprozess und zielt wesentlich auf die bildung eines erweiterten repertoires von entwurfswerkzeugen f\u00fcr die bearbeitung unterschiedlichster designaufgaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>im focus: der entwurfsprozess&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>das lehrgebiet thematisiert den entwurfsprozess zwischen den koordinaten beobachtung\/interaktion\/konzeption \u2013 simulation\/versuchsaufbau\/prototyping \u2013 strategie\/realisierung\/implementierung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>beobachtung \/ interaktion \/ konzeption<\/em><\/p>\n<p>steht hier f\u00fcr den entwurfseinleitenden prozess der wahrnehmung und beobachtung, der interpretation und des spekulierens, der hypothesen\u00adbildung und des schnellen reagierens und interagierens im sinne eines adhoc-umsetzens und dem unvoreingenommenen sprung in die sache.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>simulation \/ versuchsaufbau \/ prototyping<\/em><\/p>\n<p>von der simulation als raffiniert abstrahierter veranschaulichung und vorvollzug des angestrebten zieles \u00fcber den versuchsaufbau als mittel zur intervention und interaktion bis zum prototyping werden die jeweiligen entwurfs- und erkenntnisstadien erfahrbar, probierbar und diskutierbar gemacht \u2013 als techniken zur selbstverst\u00e4ndigung wie zur kommunikation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>strategie \/ realisierung \/ impementierung<\/em><\/p>\n<p>steht hier f\u00fcr die suche und anwendung von ressourcen und wegen zur verwirklichung und durchsetzung sowie der moderation der wechselwirkungen mit personen und strukturen bei der realisierung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>moderation und teamarbeit als teil der lehre<\/em><\/p>\n<p>teamkompetenz und f\u00e4higkeit zur moderation sind heute unverzichtbare bestandteile eines trainings f\u00fcr gestalter, die sich auf arbeitsweisen in interdisziplin\u00e4ren netzwerken vorbereiten. teamprozesse brauchen organisationsformen und spielregeln, die zu entwickeln und zu \u00fcben, im lehrgebiet als zentrale aufgabe angesehen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>studienziel<\/em><\/p>\n<p>die mit fortschritt des lehrprogramms wachsende kenntnis konzeptioneller und methodischer vorgehensweisen beim entwerfen (repertoirebildung), sowie die zunehmende f\u00e4higkeit die eigenen techniken und methoden zu reflektieren und zu dokumentieren \u2026<\/p>\n<p>\u2026 soll als bildungsziel gestalter_innen pr\u00e4gen, die in der lage sind, aus einem reichen repertoire von methoden jeweils die geeigneten f\u00fcr die bearbeitung unterschiedlichster frage\u00adstellungen zu w\u00e4hlen, miteinander zu vernetzen, nach notwendigkeit zu transformieren oder angemessene methoden selbst\u00e4ndig zu entwickeln und anzuwenden \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>berufsbild<\/em><\/p>\n<p>kaum eine profession ist so eng mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und technologischen entwicklungen verkn\u00fcpft wie die der designer \u2013 vorausgesetzt, dass sie sich in ihrem selbstverst\u00e4ndnis als anreger, moderatoren, ins-bild-setzende und umsetzende von grunds\u00e4tzlich innovativen und auf wandlung zielenden prozessen begreifen.<\/p>\n<p>so ist das berufsbild des designers selbst einem anhaltenden entwicklungsprozess ausgesetzt, der in der lehre \u2013 will sie nicht den realit\u00e4ten hinterherhinken, sondern zukunft antizipieren \u2013 vorgedacht und initiiert werden muss.<\/p>\n<p>die trennung in spezialdisziplinen wird in der beruflichen realit\u00e4t kaum noch abgefragt. die chancen f\u00fcr einen professionellen einstieg bzw. besser: die chancen f\u00fcr den ein- und umstieg in einen selbst zu definierenden handlungsraum als gestalter steigen mit der f\u00e4higkeit, ein umf\u00e4ngliches repertoire an gestaltungsmethoden und umsetzungsstrategien den jeweiligen problemfeldern anzupassen bzw. aufgaben und angebot selbst\u00e4ndig und best\u00e4ndig (weiter) zu entwickeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guido Englich im Gespr\u00e4ch mit Sara Burkhardt (2017) \u00fcber Strategien in Designprozessen, Didaktik in der Design-Bildung und das \u201eDesign of Design Education\u201d &nbsp; &nbsp; design of design education oder lehrformen entwerfen f\u00fcr das training von entwurfsprozessen &nbsp; das am fachbereich design der Burg Giebichenstein im studiengang industriedesign seit 2004 neu eingerichtete lehrgebiet \u201estrategische produkt- und <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/beispiel-seite\/\">Read 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