{"id":1128,"date":"2014-05-22T10:30:07","date_gmt":"2014-05-22T08:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/?p=1128"},"modified":"2017-07-07T09:27:23","modified_gmt":"2017-07-07T07:27:23","slug":"design-und-film-6-lectures","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/blog\/design-und-film-6-lectures\/","title":{"rendered":"Design und Film \/ <br>6 Lectures"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-271 alignnone\" src=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/design-und-film\/wp-content\/uploads\/sites\/49\/2017\/06\/bild_designfilm-1024x575.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"auto\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Design und Film<\/strong><\/p>\n<p><em>Sechs Lectures zu Genres, Methoden, Strategien und Fallbeispielen,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>zu Optionen und Anwendungen von Film und Bewegtbild-Narration<br \/>\nin Designprozessen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie entwickeln sich Beobachtungs-Methoden, Entwurfs-Werkzeuge und Vermittlungsformen im Design vor dem Hintergrund des \u00dcbergangs in eine post-industrielle Informationsgesellschaft mit ihren Umbr\u00fcchen in kulturellen und sozialen, technologischen und wirtschaftlichen Strukturen, in denen einem Design konventioneller Lesart der Gegenstand eines artefakt-bezogenen Probleml\u00f6sens allm\u00e4hlich abhanden kommt \u2013\u00a0sich andererseits aber best\u00e4ndig neue Operationsfelder er\u00f6ffnen, in die sich Designer als Moderatoren des Wandels und Unterst\u00fctzer von Ver\u00e4nderungsprozessen wirkungsvoll einbringen k\u00f6nnen\/wollen\/sollen?<\/p>\n<p>Wird die Beziehung zwischen Design als einer Methode des Beobachtens und Reflektierens, des Interpretierens und entwerferischen Handelns \u2026 und Film als einer Methode des Ins-Bild-Setzens, Erz\u00e4hlens und Vermittelns eine neue Vitalisierung und Vernetzung, eine neue Qualit\u00e4t in der Kooperation erfahren?<\/p>\n<p>Mit der Anwendung\u00a0neuartiger Strategien in Entwurfsprozessen \u2013 wie beispielsweise Inszenierung und Intervention, Versuchsanordnung und Partizipation \u2013 verlagern sich auch die Anforderungen und Aufgaben der Darstellung und Vermittlung \u00fcber\u00a0statische Bildgebung hinaus zum Darstellen von Prozessen. In dem Ma\u00dfe, in dem das Design sich neue Handlungsfelder erschliesst, erweitert sich auch die Palette der Werkzeuge und Mittel. Kamera und Film als Werkzeuge, Narration mit bewegten Bildern, Montage und Animation als Mittel und Methoden \u2026 sind nach ihrer Natur des Integrierenden und Umfassenden bestens geeignet, die herk\u00f6mmlichen Darstellungsformen von Zeichnung, Fotografie, Collage und anderen \u2026 zu subsumieren und in Verbindung mit der Dimension der\u00a0zeitlichen und dramaturgischen Abfolge\u00a0filmischer Montage auf ein neues Niveau von Vermittlung und Kontextualisierung zu f\u00fchren. Die zudem inzwischen erreichte Verf\u00fcgbarkeit von Kamera- und Filmtechnik sowie der niederschwellige Zugang zu Handhabung und Ergebnis machen eine rapide Zunahme\u00a0im Einsatz dieser Medien in Designprozessen sehr vorstellbar.<\/p>\n<p>Die Untersuchung im Forschungssemester galt der Bestandsaufnahme und einer Recherche zu Ber\u00fchrungen und Schnittmengen zwischen designorientierten Methoden des Beobachtens, des Spekulierens, des Visualisierens und Vermittelns mit\u00a0unterschiedlichen filmischen Methoden der Darstellung und Narration.<\/p>\n<p>Die \u00abSouvenirs\u00bb dieser Suche und Reise bilden eine umfangreiche Sammlung, die eine strukturierte Verdichtung auf verschiedene inhaltliche, methodische, \u00e4sthetische, strategische u.a. \u2026 Aspekte sinnvoll erscheinen l\u00e4sst. Mit R\u00fccksicht auf die\u00a0Komplexit\u00e4t einerseits aber auch\u00a0auf\u00a0die Attraktivit\u00e4t der thematischen Detaillierung dieser unterschiedlichen Aspekte andererseits wird eine Vorlesungsreihe konzipiert und in einer\u00a0Form\u00a0aus kommentierter Vorf\u00fchrung ausgesuchter Filmbeispiele und Diskurs mit dem Auditorium an sechs Terminen im Sommersemester 2012 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burg-halle.de\/id-neuwerk\/design-und-film\/category\/lectures\/\"><strong>Hier die\u00a0Lectures\u00a0ansehen \u2026\u00a0<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lecture 1: T\u00fccke des Objekts \u2013 die Filme von Jacques Tati<\/strong><br \/>\n<em>Zwischen Euphorie und Skepsis<\/em><br \/>\n<em>Design-Kritik in der Nachkriegsmoderne 1950er und 60er Jahre<\/em><br \/>\n18.4.2012<\/p>\n<p>Beispielhaft\u00a0stehen die Filme von Jacques Tati beispielhaft f\u00fcr eine genaue Beobachtung und subtile Darstellung von Mensch-Objekt-Beziehungen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lecture 2: Film used as a tool<\/strong><br \/>\n<em>Die Filme von Charles and Ray Eames<\/em><br \/>\n2.5.2012<\/p>\n<p>Das umfangreiche filmische Schaffen von Charles und Ray Eames steht beispielhaft f\u00fcr eine durch filmische Mittel, mit bewegten Bildern und visueller Dramaturgie verdichtete Untersuchung und Vermittlung von Ideen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lecture 3: Design aktuell<\/strong><br \/>\n<em>Gegenw\u00e4rtige Filme zu Designthemen<\/em><br \/>\n9.5.2012<\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr den Einsatz von Filmen vorhnehmlich f\u00fcr die Vermittlung von Design-Geschichte(n) und Reportagen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lecture 4: The Triple \u201eI\u201d <\/strong><br \/>\n<em>Information, Interpretation, Intervention<\/em><br \/>\n23.5.2012<\/p>\n<p>Beipiele f\u00fcr die Vermittlung, Darstellung und Interpretation von Information bis hin zur Initation von Interventionen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lecture 5: Essayfilm<\/strong><br \/>\n<em>am Beispiel Agn\u00e8s Varda und Chris Marker<\/em><br \/>\n30.5.2012<\/p>\n<p>Als experimentelle Ausdrucksform zwischen Fiktion und Dokumentation stehen Essayfilme\u00a0als Anregung f\u00fcr ein\u00a0exploratives\u00a0\u00d6ffnen und Erweitern von narrativen Mitteln mit Montage aus Standbildern, Bewegtbildern, Text und Ton<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lecture 6 (Exkurs): Jean-Luc Godard entdecken \u2026<\/strong><br \/>\n13.6.2012<\/p>\n<p>Session 1 \u2013 1960\u20131966<br \/>\n<em>Von der Nouvelle Vague zum Ende des Kinos<\/em><\/p>\n<p>Session 2 \u2013 1967\u20131979<br \/>\n<em>Soziologische und revolution\u00e4re Phase<\/em><\/p>\n<p>Session 3 \u2013 1980\u20132014<br \/>\n<em>R\u00fcckkehr zum Kino<\/em><\/p>\n<p>Der Exkurs\u00a0beschliesst als kulminierendes Arrondissement\u00a0die Vorstellung der \u201eSouvenirs\u201d \u2026 steht doch Jean-Luc Godard in besonderem Ma\u00df f\u00fcr ein an- und ausdauerndes Ausloten der erz\u00e4hlerischen, dramaturgischen und bildnerischen Grenzen des Filmemachens \u2026 und damit disziplinen-\u00fcbergreifend grunds\u00e4tzlich und vorbildlich f\u00fcr einen Erweiterer von gestalterischen\u00a0Handlungsfeldern und Erfahrungsr\u00e4umen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs Lectures zu Genres, Methoden, Strategien und Fallbeispielen, zu Optionen und Anwendungen von Film und Bewegtbild-Narration in 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