{"id":187,"type":"Standard","slug":"\/institution\/leitbild\/geschichte","media":[],"meta":{"title":"Geschichte","subtitle":"Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle","abstract":"","description":"","keywords":"","canonical":"","robots":{"noIndex":false,"noFollow":false},"author":"","authorEmail":"","ogTitle":"Geschichte","ogDescription":"","ogImage":null,"twitterTitle":"Geschichte","twitterDescription":"","twitterCard":"summary","twitterImage":null,"parentUid":"217","parentTitle":"Leitbild","parentSubtitle":"Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle","layout":"0","parentBackendLayout":"","parentLink":"\/institution\/leitbild","navImage":null,"navSubtitle":"","navAbbreviation":"","sectionCategory":{"id":1,"title":"Die Burg"}},"categories":"","breadcrumbs":[{"title":"Start","link":"\/","target":"","active":1,"current":0,"spacer":0,"hasSubpages":1},{"title":"Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle","link":"\/institution","target":"","active":1,"current":0,"spacer":0,"hasSubpages":1},{"title":"Leitbild","link":"\/institution\/leitbild","target":"","active":1,"current":0,"spacer":0,"hasSubpages":0}],"appearance":{"layout":"layout-0","backendLayout":"default"},"content":{"colPos150":[{"id":17988,"type":"menu_section","colPos":150,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"","subheader":"","headerLayout":0,"headerPosition":"","headerLink":"","menu":[{"title":"Geschichte","link":"\/institution\/leitbild\/geschichte","target":"","active":1,"current":1,"spacer":0,"hasSubpages":0,"content":[{"uid":"1269","header":"1915 \u2013 1925"},{"uid":"1272","header":"1925 \u2013 1933"},{"uid":"1275","header":"1933 \u2013 1945"},{"uid":"1278","header":"1945 \u2013 1958"},{"uid":"1281","header":"1958 \u2013 1989"},{"uid":"1285","header":"1989 \u2013 2009"},{"uid":"1288","header":"2010 \u2013 2015 "}]}]}}],"colPos0":[{"id":21900,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"","subheader":"","headerLayout":0,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Die Geschichte der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle \u2013 Von den Anf\u00e4ngen bis zur Gegenwart.<\/p>"}},{"id":1269,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"1915 \u2013 1925","subheader":"","headerLayout":22,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Die Handwerkerschule der Stadt Halle, hervorgegangen aus der Vereinigung der Provinzial-Gewerbeschule (1852) mit der Gewerblichen Zeichenschule (seit 1870) wird von Paul Thiersch im Sinne der Ideen des Deutschen Werkbundes und dessen Kunstgewerbeschulreform zu einer modernen, an der Praxis orientierten Kunstgewerbeschule mit ausbildenden und produzierenden Werkst\u00e4tten erneuert: K\u00fcnstlerische Fachklassen mit angeschlossenen Lehrwerkst\u00e4tten, in denen die Ausbildung ohne akademische Einengungen, also auch ohne feste Lehrpl\u00e4ne, im Sinne eines verkl\u00e4rten Bauh\u00fcttenideals erfolgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1915<\/h4>\n<p><br>Berufung des Architekten Paul Thiersch als Direktor (bis 1928); Einrichtung einer Klasse f\u00fcr Architektur und Raumausstattung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1916<\/h4>\n<p><br>erste Gr\u00fcndung innerhalb der neuen Kunstgewerbeabteilung: Fachklasse f\u00fcr kunstgewerbliche Frauenarbeiten, darin eingeschlossen eine Emailwerkstatt; diese Klasse bildet den Grundstein f\u00fcr die sp\u00e4ter nach Gewerken getrennten bildk\u00fcnstlerischen und kunstgewerblichen Fachklassen; Einrichtung einer Klasse f\u00fcr Bildhauerei<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1917<\/h4>\n<p><br>erste k\u00fcnstlerische Arbeit im Auftrag der Stadt Halle: Ausmalung des Treppenhauses im neu erbauten Landesmuseum f\u00fcr Vorgeschichte in Halle<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1918<\/h4>\n<p><br>das neue Ausbildungskonzept im Sinne des Werkstattprinzips spiegelt sich in der neuen Bezeichnung: Handwerker- und Kunstgewerbeschule der Stadt Halle&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1919<\/h4>\n<p><br>systematischer Ausbau der Werkst\u00e4tten mit Unterst\u00fctzung durch den Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Halle, Richard Robert Rive, der in Thierschs Pl\u00e4nen die Chance erkennt, Halle als Kunststadt bekannt zu machen; die Gr\u00fcndung des Bauhauses in Weimar versteht Thiersch als Konkurrenz, sieht gleichwohl darin die Richtigkeit seines Weges best\u00e4tigt und argumentiert vor diesem Hintergrund seine weiteren Antr\u00e4ge zum Ausbau der Werkst\u00e4tten; Einrichtung einer ersten Klasse f\u00fcr Malerei; Einrichtung einer Werkstatt f\u00fcr Metallbearbeitung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1920<\/h4>\n<p><br>Einrichtung einer Werkstatt f\u00fcr Baukeramik, ab 1922 auch f\u00fcr T\u00f6pferei; Er\u00f6ffnung einer Buchbindewerkstatt und einer Textilwerkstatt; die Schule stellt kontinuierlich juryfrei auf der von Richard Graul gegr\u00fcndeten Grassimesse in Leipzig aus; ihre Erzeugnisse werden auch in Berlin, K\u00f6ln und Hamburg regelm\u00e4\u00dfig angeboten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1921<\/h4>\n<p><br>Die Unterburg Giebichenstein, von der Stadt Halle 1918 erworben, wird 1921\/22 nach Pl\u00e4nen von Wilhelm Jost und Paul Thiersch umgebaut, um die Bedeutung der Schule, wie Thiersch schrieb, auch in ihrer \u00e4u\u00dferen Gestalt zum Ausdruck bringen zu k\u00f6nnen; die Emailwerkstatt wird eigenst\u00e4ndig gef\u00fchrt; Teilung der Klasse f\u00fcr Architektur und Raumausstattung in zwei selbst\u00e4ndige Klassen; erste B\u00fchnenausstattungen und Kost\u00fcmentw\u00fcrfe, ab 1925 Einrichtung eines Meisterateliers f\u00fcr B\u00fchnenausstattung (bis 1933)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1922<\/h4>\n<p><br>Vollendung des Umzugs der kunstgewerblichen Abteilungen in die Unterburg Giebichenstein; die Schule hei\u00dft jetzt Werkst\u00e4tten der Stadt Halle \/ Staatlich-st\u00e4dtische Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein; Beginn grundlegender Unterweisungen in Schrift, Aktzeichnen und Kunstgeschichte, parallel zur Werkstattausbildung; Ausbau der Buchdruckerei<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1923<\/h4>\n<p><br>Verf\u00fcgung der Stadt Halle zur Abtrennung der Handwerkerschule, die fortan mit ihren Baugewerk- und Maschinenbauklassen der Gewerblichen Berufsschule untersteht; aus der Werkstatt f\u00fcr Metallbearbeitung entsteht eine Klasse f\u00fcr freie und angewandte Metallplastik mit betont funktionalistisch bestimmten Modellentwicklungen<\/p>"}},{"id":1272,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"1925 \u2013 1933","subheader":"","headerLayout":22,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Mit dem Umzug des Bauhauses von Weimar nach Dessau kommt eine Reihe von Bauh\u00e4uslern an die Burg, unter deren Ein\ufb02uss sich die Positionen der Schule \u201ezwischen gewagtem Experiment und gem\u00e4\u00dfigter Modernit\u00e4t\u201c festigen. Ohne erkl\u00e4rte Programmatik werden individuelle Kunstproduktion und funktionalistische Modellentwicklung gleicherma\u00dfen betrieben. Mit den Erzeugnissen ihrer Werkst\u00e4tten, ganz besonders aber durch die Zusammenarbeit der Fachklassen bei verschiedenen gr\u00f6\u00dferen Ausstattungsauftr\u00e4gen, erwirbt sich die Schule einen nachhaltig guten Ruf als neben dem Bauhaus ein\ufb02ussreichste deutsche Kunstschule.<\/p>\n<h4>1925<\/h4>\n<p><br>Reorganisation und Ausbau der Keramikwerkstatt als T\u00f6pferei<\/p>\n<h4>1927<\/h4>\n<p><br>Gr\u00fcndung der ersten Klasse f\u00fcr Sachfotogra\ufb01e an einer deutschen Kunstgewerbeschule; deren Aufnahmen von Erzeugnissen aus den Werkst\u00e4tten der Schule tragen wesentlich zu ihrer Anerkennung bei; bereits im Jahr zuvor war eine Werbewerkstatt gegr\u00fcndet worden; eine zweite Malklasse wird als Fachklasse f\u00fcr Gra\ufb01k und Zeichnung eingerichtet; die meisten Werkst\u00e4tten beteiligen sich an der Innenausstattung des Hauses von Peter Behrens auf der Werkbundausstellung am Wei\u00dfenhof in Stuttgart<\/p>\n<h4>1928<\/h4>\n<p><br>der Bildhauer und Gra\ufb01ker Gerhard Marcks, 1925 vom Bauhaus an die Burg gekommen, wird Kommissarischer Direktor und bekleidet dieses Amt bis zu seiner Entlassung 1933<\/p>\n<h4>1929<\/h4>\n<p><br>erneut arbeiten die Werkst\u00e4tten an einem gemeinsamen Projekt: das Restaurant und seine Inneneinrichtung auf dem Flughafen Halle-Leipzig (vollendet 1931); es entsteht das bis heute g\u00fcltige Signet der Schule, f\u00fcr das der Burgturm \u00fcber der Saalebr\u00fccke motivgebend ist<\/p>\n<h4>1930<\/h4>\n<p><br>Einrichtung einer Porzellanwerkstatt und bis 1933 fruchtbare Zusammenarbeit mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin; Reorganisation der Klasse f\u00fcr Buchdruck und Schrift (bis 1950)<\/p>"}},{"id":1275,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"1933 \u2013 1945","subheader":"","headerLayout":22,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Zahlreiche Lehrende sind durch die nationalsozialistische Kunstdoktrin, besonders durch die Aktion \u201eEntartete Kunst\u201c, groben Diffamierungen ausgesetzt. Die Existenz der Schule ist bedroht, viele Lehrer werden entlassen, zahlreiche baugebundene Kunstwerke werden unwiederbringlich zerst\u00f6rt, Klassen werden geschlossen, die Schule wird von den Nazis gleichgeschaltet: als Meisterschule des Deutschen Handwerks soll sie dem \u201ebodenst\u00e4ndigen Handwerk\u201c dienstbar werden.<\/p>\n<h4>1933<\/h4>\n<p><br>13 Lehrkr\u00e4fte und Werkstattmeister, darunter alle ehemaligen Bauh\u00e4usler, werden entlassen; die Klassen f\u00fcr Malerei, Gra\ufb01k, Bildhauerei, Architektur, Fotogra\ufb01e und die Tischlerei werden geschlossen<\/p>\n<h4>1934<\/h4>\n<p><br>die neue inhaltliche Orientierung spiegelt sich in der Bezeichnung: Staatlich-st\u00e4dtische Handwerkerschule Burg Giebichenstein \u2013 Werkst\u00e4tten der Stadt Halle; Direktor ist bis 1945 der Zeichenlehrer Hermann Schiebel; Einrichtung einer organisatorisch von der Schule getrennten Abteilung f\u00fcr Leichtbau, Kraftwagen und Flugtechnik (bis 1937)<\/p>\n<h4>1938<\/h4>\n<p><br>Umbenennung in Meisterschule des Deutschen Handwerks auf Burg Giebichenstein Halle-Saale, Werkst\u00e4tten der Stadt Halle<\/p>\n<h4>1939<\/h4>\n<p><br>von den verbliebenen 15 m\u00e4nnlichen Mitarbeitern werden 10 zum Kriegsdienst eingezogen<\/p>\n<h4>1941<\/h4>\n<p><br>die Zahl der Sch\u00fcler sinkt weiter; Kriegsversehrte werden umgeschult; die Werkst\u00e4tten stellen immer h\u00e4u\ufb01ger Gebrauchsgegenst\u00e4nde f\u00fcr Bombengesch\u00e4digte her<\/p>\n<h4>1943<\/h4>\n<p><br>Umbenennung in Meisterschule f\u00fcr das gestaltende Handwerk<\/p>"}},{"id":1278,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"1945 \u2013 1958","subheader":"","headerLayout":22,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Nach zun\u00e4chst erfolgversprechenden Versuchen, an die eigene Tradition vor 1933 anzukn\u00fcpfen, ist die Schule mit ungekl\u00e4rtem Status im Zuge der sogenannten Formalismusdebatte heftigen Anfeindungen und den Auswirkungen einer doktrin\u00e4ren Kulturpolitik ausgesetzt. Von massiven Schlie\u00dfungsabsichten bedroht, k\u00e4mpft sie um den Wiedergewinn und Erhalt eines breiten Ausbildungsspektrum mit \u201ebaulich-r\u00e4umlicher Gestaltung, bildender Kunst, kunsthandwerklicher und industrieller Formgebung\u201c. Zugleich ist es die Zeit eines hoffungsvoll beginnenden kollektiven Aufbruchs in eine ideal gesetzte Zukunft unter sozialistischem Vorzeichen. Mitte der f\u00fcnfziger Jahre entstehen die ersten von der Werkkunst emanzipierten Designentw\u00fcrfe.<\/p>\n<h4>1945<\/h4>\n<p><br>am 17. und 18. April nehmen amerikanische Truppen die Stadt kamp\ufb02os ein; am 10. Oktober wird der praktisch nie unterbrochene Schulbetrieb of\ufb01ziell wieder aufgenommen; der Jurist, Kunstwissenschaftler und Kunstkritiker Ludwig Erich Redslob \u00fcbernimmt die Leitung (bis 1946)<\/p>\n<h4>1946<\/h4>\n<p><br>Umbenennung in Burg Giebichenstein \u2013 Kunstschule und Werkst\u00e4tten der Stadt Halle-Saale; der Architekt Hanns Hopp wird Direktor (bis 1949); Wiedereinrichtung der Klassen f\u00fcr Malerei, Architektur (bis 1968) und Bildhauerei; Gr\u00fcndung einer Klasse f\u00fcr Gebrauchsgra\ufb01k (bis 1968); Reorganisation der Schule; k\u00fcnstlerische Ausbildung im Rahmen handwerklicher Werkstattarbeit; Einrichtung eines Vorsemesters; Abschluss mit Gesellenpr\u00fcfung nach sieben bis acht Semestern Fachausbildung; nach kommissarischer Leitung durch den Buchbinder und Archivar Wilhelm Nauhaus wird der Architekt Hanns Hopp Direktor (bis 1949)<\/p>\n<h4>1948<\/h4>\n<p><br>die Schule wird administrativ dem Ministerium f\u00fcr Volksbildung des Landes Sachsen-Anhalt unterstellt; Einrichtung einer Klasse f\u00fcr Innenarchitektur \/ Fachklasse f\u00fcr Bau- und Raumausstattung; Beginn der staatlich gelenkten sogenannten Formalismusdebatte, mit in der Folge verst\u00e4rkten Kontrollen durch die&nbsp;<br>Staatliche Kommission f\u00fcr Kunstangelegenheiten und weitreichenden Eingriffen in das&nbsp;<br>Ausbildungsprogramm&nbsp;<\/p>\n<h4>1949<\/h4>\n<p><br>eine gro\u00dfangelegte staatlich gelenkte Reorganisation der Ausbildung an den Kunsthochschulen beginnt und bringt in den folgenden Jahren die Einf\u00fchrung des marxistisch-leninistischen Grundlagenstudiums sowie schmerzhafte Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Malerei, Gra\ufb01k und Plastik, und zugleich die Konzentration auf die Ausbildungsschwerpunkte Werkkunst und Industrieformgestaltung&nbsp;<\/p>\n<h4>1950<\/h4>\n<p><br>Direktor, ab 1958 Rektor, wird der ehemalige Bauh\u00e4usler, Architekt und Gebrauchsgra\ufb01ker Walter Funkat (bis 1964); die Schule wird der halleschen Universit\u00e4t als Institut f\u00fcr angewandte K\u00fcnste \u2013 Werkst\u00e4tten der Burg Giebichenstein an der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg angegliedert; ab jetzt ist es m\u00f6glich, das Studium mit einem Hochschuldiplom zu beenden; Architektur und Innenarchitektur werden zum Fachseminar Bau- und Raumgestaltung zusammengeschlossen<\/p>\n<h4>1952<\/h4>\n<p><br>im Textilbereich wird neben der bestehenden Flachweberei mit dem Aufbau einer Hochweberei begonnen; in der Folge werden 1961 die Halleschen Werkst\u00e4tten f\u00fcr Weberzeugnisse (VEB HAWEBA) gegr\u00fcndet<\/p>\n<h4>1955<\/h4>\n<p><br>eine von der Bauhauslehre, insonderheit des Vorkurses von Johannes Itten beein\ufb02usste systematische Theorie der Grundlagen visueller Gestaltung wird entwickelt und gelehrt<\/p>\n<h4>1956<\/h4>\n<p><br>administrative Angliederung an die Kunsthochschule Berlin-Wei\u00dfensee als Institut f\u00fcr k\u00fcnstlerische Werkgestaltung der Hochschule f\u00fcr bildende und angewandte Kunst Berlin - Halle\/Saale \u2013 Burg Giebichenstein&nbsp;<\/p>\n<h4>1957<\/h4>\n<p><br>Gr\u00fcndung einer Entwicklungsstelle f\u00fcr die Zusammenarbeit mit der Industrie, ein Jahr sp\u00e4ter eines Instituts f\u00fcr Entwurf und Entwicklung; 1959 wird die Ausbildungsrichtung Technische Formgestaltung begr\u00fcndet, das neue Ausbildungsziel hei\u00dft Industrieformgestalter, das erste Diplom wird 1961 vergeben; die Emanzipation des Designs von der Werkkunst vollzieht sich vor allem mit der Gestaltung von Kunststoffprodukten; ab Mitte der 1960er Jahre sind Werkzeug- und Baumaschinen, Schienen- und Fahrzeugtechnik Schwerpunkte in Forschung, Entwicklung und Lehre<\/p>"}},{"id":1281,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"1958 \u2013 1989","subheader":"","headerLayout":22,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Die of\ufb01zielle Anerkennung als Hochschule f\u00fcr industrielle Formgestaltung Halle \u2013 Burg Giebichenstein ist verbunden mit der planvollen und konzentrierten Einrichtung immer breiter gef\u00e4cherter Designabteilungen. Die burgeigene Verwurzelung in der Werkkunst und die Ideen der Ulmer Hochschule nutzend, prosperiert die Industrieformgestaltung Dank des rasanten Aufschwungs der ostdeutschen Industrie bis weit in die siebziger Jahre. Da postmoderne Ein\ufb02\u00fcsse unter planwirtschaftlichen Bedingungen ohne Bedeutung sind, ist das Design von der Funktionalismuskritik der 1980er Jahre wenig ber\u00fchrt. Die Einschr\u00e4nkungen in der Bildenden und Angewandten Kunst werden in der Phase relativer Liberalisierung der Kulturpolitik nach 1970 teilweise aufgehoben. Doch es bleiben bis zum Ende der DDR die geforderten sozialistischen Inhalte der Kunst nahezu uneingeschr\u00e4nkt an Tafelbild und \ufb01g\u00fcrliche Skulptur gebunden, mit entsprechend weitreichenden Folgen f\u00fcr die Ausbildung an den Akademien und Hochschulen. Die Burg pro\ufb01liert sich mit ihrer theoretisch fundierten und praxisnahen Lehre neben der Kunsthochschule in Berlin-Wei\u00dfensee als ein\ufb02ussreichste Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr Designer und wirkt mit der Ausbildung in den Fachrichtungen der angewandten Kunst bestimmend f\u00fcr die besondere k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t des Kunsthandwerks in der DDR.<\/p>\n<h4>1958<\/h4>\n<p><br>Umbenennung in Hochschule f\u00fcr industrielle Formgestaltung Halle \u2013 Burg Giebichenstein; die Hochschule ist damit selbstst\u00e4ndig und dem Ministerium f\u00fcr Kultur der DDR unterstellt; die Anordnung \u00fcber ihre Bildung gewinnt Gesetzeskraft zum 1. September 1961; Schlie\u00dfung der Klasse f\u00fcr Bucheinband<\/p>\n<h4>1964<\/h4>\n<p><br>der Formgestalter Erwin Andr\u00e4 wird Rektor (bis 1971); die Ausbildung wird auf die verschiedenen Bereiche der Formgestaltung konzentriert; die bildk\u00fcnstlerischen und werkk\u00fcnstlerischen Fachrichtungen werden eingeschr\u00e4nkt; aus den werkk\u00fcnstlerischen Abteilungen Keramik und Textil werden spezialisierte Designrichtungen ausgegliedert: Textildesign (1968) und Gef\u00e4\u00dfgestaltung (1970); die Architekturklasse \u00e4ndert als M\u00f6bel- und Ausbaugestaltung ihr Pro\ufb01l; die Zusammenarbeit mit der Industrie wird weiter entwickelt: 1980 nennt allein das Fachgebiet Gef\u00e4\u00dfgestaltung 15 Industrie- und Entwicklungsbetriebe als Kooperationspartner&nbsp;<\/p>\n<h4>1965<\/h4>\n<p><br>Gr\u00fcndung des Fachgebiets Spielmittelgestaltung; die Hochschule bildet nun auch Diplom-Formgestalter im Fernstudium aus; es beginnt der administrative Anschluss von sp\u00e4ter zeitweilig bis zu f\u00fcnf Industriebetrieben bzw. Manufakturen als Verband der Produktionsbetriebe (bis 1990), mit dem Ziel, die gestalterische Qualit\u00e4t der Erzeugnisse der Betriebe zu erh\u00f6hen und die praxisnahe Ausbildung der Hochschule zu verbessern&nbsp;<\/p>\n<h4>1967<\/h4>\n<p><br>die neue inhaltliche Orientierung bewirkt eine neue Struktur, die Fachgebiete werden in Sektionen (mit h\u00e4u\ufb01g wechselnden Bezeichnungen) vereint: Gestalterisch-k\u00fcnstlerische und Wissenschaftlich-technische Grundlagen, Produkt und Umweltgestaltung im Bereich der Produktion, Produkt- und Umweltgestaltung im Bereich des Wohn- und Gesellschaftsbaus; die im Institut f\u00fcr Werkkunst vereinten Lehrst\u00fchle werden 1973 als Sektion Bildende und Angewandte Kunst in dieses Modell integriert; Er\u00f6ffnung des der Burg gegen\u00fcber gelegenen neuen Lehrgeb\u00e4udes (Wei\u00dfe Haus) f\u00fcr die formgestalterischen Bereiche und das Rektorat<\/p>\n<h4>1970<\/h4>\n<p><br>das Fachgebiet Metallgestaltung, zuletzt als Institut f\u00fcr Metallgestaltung gef\u00fchrt, wird in die drei selbstst\u00e4ndigen Ausbildungsbereiche Schmuck, Email und Metall getrennt; Metall und Email werden 1981 wieder in einem Fachgebiet vereint<\/p>\n<h4>1971<\/h4>\n<p><br>der Dipl.-Industriedesigner Paul Jung wird Rektor (bis 1987)<\/p>\n<h4>1972<\/h4>\n<p><br>die als \u201eAngewandte Kunst\u201c eingeschr\u00e4nkten Ausbildungsm\u00f6glichkeiten in Gra\ufb01k, Malerei und Plastik werden aufgehoben; in der Unterburg Giebichenstein beginnen umfangreiche Instandsetzungs- und Rekonstruktionsarbeiten<\/p>\n<h4>1974<\/h4>\n<p><br>Glasgestaltung und Gra\ufb01k werden als von der Malerei getrennte selbstst\u00e4ndige Fachgebiete er\u00f6ffnet<\/p>\n<h4>1975<\/h4>\n<p><br>zur Intensivierung der praxisnahen Ausbildung, vor allem von Kontakten zur Industrie, wird eine Gruppe Forschung und Entwicklung gegr\u00fcndet; das Fachgebiet Arbeitsumweltgestaltung wird als selbstst\u00e4ndige Ausbildungsrichtung etabliert; der Gustav-Weidanz-Preis f\u00fcr Plastik wird erstmals vergeben; die Hochschule beginnt, die Geb\u00e4ude im Gel\u00e4nde Neuwerk 7 zu nutzen, 1985 werden hier ein neues Lehrklassengeb\u00e4ude und 1999 ein neues Werkstattgeb\u00e4ude errichtet<\/p>\n<h4>1976<\/h4>\n<p><br>Gr\u00fcndung der Abteilung Theorie und Methodik der Industrieformgestaltung; die konzentrierten Bem\u00fchungen um die Designtheorie \ufb01nden ihren nachhaltigsten Niederschlag in den seit 1977 kontinuierlich veranstalteten Designwissenschaftlichen Kolloquien; Beginn der theoretischen, sp\u00e4ter auch praktischen Besch\u00e4ftigung mit Fragen des rechnergest\u00fctzten Designentwurfs<\/p>\n<h4>1978<\/h4>\n<p><br>Wiedereinrichtung der Fachgebiete Gebrauchsgra\ufb01k und Bucheinband; die ehemalige Werkstatt von Otto Dorfner in Weimar wird dem Fachgebiet Bucheinband als Lehrwerkstatt und zugleich Produktionsst\u00e4tte angeschlossen<\/p>\n<h4>1987<\/h4>\n<p><br>der Dipl.-Formgestalter Jochen Ziska wird Rektor (bis 1989)1988Er\u00f6ffnung des Fachgebietes Mode<br>&nbsp;<\/p>"}},{"id":1285,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"1989 \u2013 2009","subheader":"","headerLayout":22,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Die Hochschule wird organisatorisch umgestaltet und beh\u00e4lt nach den verschiedenen Phasen der inneren und \u00e4u\u00dferen Evaluierung ihren Kunsthochschulstatus. In allen Studieng\u00e4ngen werden die Ausbildungsprogramme \u00fcberarbeitet. Der Fachbereich Kunst wird unter Beibehaltung bestehender Studienschwerpunkte um den Lehramtsstudiengang Kunsterziehung und sp\u00e4ter um den Diplomstudiengang Kunstp\u00e4dagogik erweitert. Zun\u00e4chst im Fachbereich Design, sp\u00e4ter auch in der Kunst, wird der Einsatz der Neuen Medien auf allen Gebieten forciert, in der Folge werden spezialisierte medienorientierte Fachgebiete gegr\u00fcndet. Die als Folge der deutschen Teilung unterschiedliche Sozialisation der Lehrenden und Studierenden bewirkt eine besondere Form kollektiver Erfahrung, die sich im anhaltenden Diskurs der Meinungen \u00fcber die Inhalte der Lehre und damit \u00fcber die Zuk\u00fcnfte der Hochschule artikuliert.<\/p>\n<h4>1989<\/h4>\n<p><br>im Dezember bewirkt eine Vollversammlung der Hochschulangeh\u00f6rigen den R\u00fccktritt des Rektors und gibt der Schule mit Burg Giebichenstein \u2013 Hochschule f\u00fcr Kunst und Design Halle einen neuen Namen; im April 1990 wird Paul Jung erneut als Rektor gew\u00e4hlt (bis 1992)<\/p>\n<h4>1991<\/h4>\n<p><br>Arbeitsbesuch der Kommission des Wissenschaftsrates zur Evaluierung der Kunst- und Musikhochschulen im September, der Hochschulstrukturkommission des Landes Sachsen-Anhalt im Dezember; die Fachgebiete werden in die Fakult\u00e4ten, sp\u00e4ter Fachbereiche Kunst und Design gegliedert; der bestehende F\u00e4cherkanon wird erweitert, modernste Rechentechnik wird verst\u00e4rkt in das Ausbildungsprogramm der Fachgebiete des Designs integriert; Designinformatik und Digitale Entwurfsmodellierung (ab 1996) werden als postgraduale Studienrichtungen neu angeboten; das Fachgebiet M\u00f6bel- und Ausbaugestaltung wird als Innenarchitektur mit erweitertem Ausbildungspro\ufb01l neu konzipiert; die Gebrauchsgra\ufb01k wird als Kommunikationsdesign mit den Schwerpunkten Animation\/Illustration, Elektronische Medien, Fotogra\ufb01e\/Digital Imaging und Gra\ufb01kdesign erweitert; die Schule kann sich in zwei Ausstellungen pr\u00e4sentieren: in der Neuen Sammlung in M\u00fcnchen und auf der Insel Mainau; 1993 folgt eine umfangreiche Selbstdarstellung der Schule mit Ausstellungen in der Staatlichen Galerie Moritzburg Halle und im Badischen Landesmuseum Karlsruhe; der Freundes- und F\u00f6rderkreis der Hochschule wird als eingetragener Verein gegr\u00fcndet<\/p>\n<h4>1992<\/h4>\n<p><br>eine \u201eau\u00dferordentliche\u201c Berufungskommission beruft neun Hochschullehrer als Professoren neuen Rechts und \u00fcberpr\u00fcft die fachliche Quali\ufb01kation des wissenschaftlich-k\u00fcnstlerischen Personals; erste \u00f6ffentliche Ausschreibungen von Professorenstellen in \u201eordentlichen\u201c Berufungsverfahren; der Dipl.-Formgestalter Johannes Langenhagen wird zum Rektor gew\u00e4hlt (bis 1997); erste Publikationen im hochschuleigenen Verlag<\/p>\n<h4>1993<\/h4>\n<p><br>nach zweij\u00e4hriger Vorbereitung wird der Studiengang Kunsterziehung (im Lehramt) in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg gegr\u00fcndet, 1998 folgt der Diplomstudiengang Kunstp\u00e4dagogik<\/p>\n<h4>1994<\/h4>\n<p><br>die Ausbildung im Fachgebiet Keramik-\/Glasdesign wird um ein Feinkeramisches Werkzentrum erweitert<\/p>\n<h4>1996<\/h4>\n<p><br>mit der Er\u00f6ffnung des hochschuleigenen Medienzentrums im Neuwerk 1 wird die Rechentechnik an einem gut ausgestatteten Standort konzentriert; mit der Anmietung des Hermes-Geb\u00e4udes entspannt sich die beengte r\u00e4umliche Situation in beiden Fachbereichen<\/p>\n<h4>1998<\/h4>\n<p><br>der Maler und Gra\ufb01ker Ludwig Ehrler wird Rektor (bis 2003); die Ausbildung im Fachbereich Kunst wird mit der Einrichtung eines Medienlabors um das Lehrgebiet Kunst und Medien erweitert<\/p>\n<h4>2000<\/h4>\n<p><br>in den 1920er Jahren zeigte die Schule die Produkte aus ihren Werkst\u00e4tten in einer eigenen Verkaufsgalerie im Umbau des Roten Turms auf dem Marktplatz der Stadt; in den 1980er Jahren betrieb sie Ausstellungs- und Verkaufsgalerien in Halle und Magdeburg; nach einer Interimsl\u00f6sung, ab Januar 1997 im Charlottencenter Halle, besitzt die Hochschule seit Fr\u00fchsommer 2000 mit der Galerie im Volkspark Halle eigene Ausstellungsr\u00e4ume; Gr\u00fcndung des Studienganges Multimedia|VR-Design&nbsp;<\/p>\n<h4>2001<\/h4>\n<p><br>mit Unterst\u00fctzung durch das Kultusministerium erarbeitet die Hochschule ein Liegenschaftskonzept zur langfristigen baulichen Entwicklung mit dem seit 1999 favorisierten Ziel einer k\u00fcnftig r\u00e4umlichen Konzentration der Schule in einen Campus Kunst (Burg Giebichenstein) und einen Campus Design (Neuwerk); das Fachgebiet Industriedesign zieht aus dem Wei\u00dfen Haus in das Gel\u00e4nde Neuwerk 7 um; das Wei\u00dfe Haus beherbergt nun die Hochschulbibliothek<\/p>\n<h4>2003<\/h4>\n<p><br>der Maler und Gra\ufb01ker Ulrich Klieber wird Rektor (bis 2010)<\/p>\n<h4>2005<\/h4>\n<p><br>in Umsetzung des sogenannten Bologna-Prozesses zur Vergleichbarkeit des Hochschulwesens in Europa wird die Ausbildung in den Studieng\u00e4ngen des Fachbereichs Design modularisiert: im Oktober 2005 werden die ersten Bachelor-Studierenden immatrikuliert; es werden zw\u00f6lf Master-Studieng\u00e4nge er\u00f6ffnet, in denen sich im Oktober 2006 die ersten Studierenden einschreiben; die Hochschule feiert ihren Geburtstag mit dem Jahresprogramm \u201eburg90\u201c&nbsp;<\/p>\n<h4>2007<\/h4>\n<p><br>mit der Vollendung der Sanierungsarbeiten und der eingeschossigen Aufstockung des aus den 1950er Jahren stammenden Anbaus an die Villa im Neuwerk 7 erh\u00e4lt der Fachbereich Design wesentlich verbesserte Arbeitsbedingungen; erstmals wird der Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse f\u00fcr eine herausragende Diplomarbeit im Fachbereich Kunst vergeben; in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft der Region und der Stadt Halle lobt die Hochschule erstmals den Designpreis Halle als internationalen Wettbewerb f\u00fcr junge Designer aus<\/p>"}},{"id":1288,"type":"text","colPos":0,"categories":"","appearance":{"layout":"default","frameClass":"default","spaceBefore":"","spaceAfter":""},"content":{"header":"2010 \u2013 2015 ","subheader":"","headerLayout":22,"headerPosition":"","headerLink":"","bodytext":"<p>Die Hochschule verst\u00e4rkt ihre internationalen Kontakte und Aktivit\u00e4ten. Sie ist Mitglied im Cumulus-Verbund der Europ\u00e4ischen Hochschulen (seit 2005) und Mitglied von ELIA (European League of Institutes of the Arts). Im Rahmen des ERASMUS-Programms unterh\u00e4lt sie Kooperationsvereinbarungen mit 53 Partnerschulen in 20 L\u00e4ndern innerhalb Europas, daneben bestehen direkte Kontakte mit Kunsthochschulen in Kanada, Japan, den USA, China, Indien, Vietnam und Kuba. Sie bietet ihren Studierenden ein breites Spektrum an gestalterischer und theoretischer Lehre und einen Ort, an dem sie in geistigem Austausch und praktischer Zusammenarbeit mit Hochschullehrern und Kommilitonen ihre F\u00e4higkeiten erproben und professionalisieren k\u00f6nnen. Sie ermutigt sie, individuelle und eigensinnige Wege zu gehen. Vision\u00e4res Denken und Gestalten jenseits von Verwertungszusammenh\u00e4ngen werden ebenso gef\u00f6rdert, wie die Entwicklung berufspraktischer F\u00e4higkeiten.&nbsp;<\/p>\n<h4>2010<\/h4>\n<p><br>die Hochschule \u00e4ndert mit der Ver\u00f6ffentlichung der Novellierung des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt im Juli ihren Namen in Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle; im Mai wird das Existenzgr\u00fcnder- und Transferzentrum der Hochschule im Designhaus Halle er\u00f6ffnet; die Hochschule schreibt f\u00fcr ihre Studierenden Atelierstipendien f\u00fcr Istanbul aus; der Architekt, Innenarchitekt und M\u00f6beldesigner Axel M\u00fcller-Sch\u00f6ll wird Rektor (bis 2014)<\/p>\n<h4>2011<\/h4>\n<p><br>der internationale Architekturwettbewerb f\u00fcr den Neubau einer Mediathek am Campus Design der Hochschule wird zugunsten von F29 Architekten GmbH, Dresden entschieden<\/p>\n<h4>2012<\/h4>\n<p><br>die Hochschule vergibt erstmals den GiebichenStein Designpreis f\u00fcr ausgezeichnete studentische Designprojekte; im November veranstaltet sie mit \u201eFiasco \u2013 ma non troppo\u201c das 21. Designtheoretische Symposion; mit \ufb01nanziellen Mitteln aus dem Bund-L\u00e4nder-Programm \u201eQualit\u00e4tspakt Lehre\u201c startet das Programm \u201eBurg gestaltet!\u201c<\/p>\n<h4>2013<\/h4>\n<p><br>die Hochschule erlebt dramatische Stunden, als im Juni ein Hochwasser der Saale mit zuvor nie erreichten Hochwasserst\u00e4nden droht, den gesamten Campus Design zu \u00fcberschwemmen; durch eine gro\u00dfartige Solidarleistung von Feuerwehren, Studierenden und Mitarbeitern gelingt es, das Hochwasser von Zweidritteln des Campus durch den Bau eines Deiches fernzuhalten; trotzdem erleidet der Campus gro\u00dfe Bau- und Sachsch\u00e4den, deren Beseitigung ein ganzes Jahr in Anspruch nimmt; der Hochschule wird im August f\u00fcr den Fachbereich Design auf dem Gebiet der Designwissenschaften das Promotionsrecht verliehen<\/p>\n<h4>2014<\/h4>\n<p><br>nach der Liquidation der Staatlichen Textil- und Gobelinmanufaktur Halle GmbH wird diese von der Hochschule \u00fcbernommen. Hoch- und Flachweberei, Stickerei, N\u00e4herei und F\u00e4rberei werden nun in der Hochschule selbst unterrichtet; die Textilrestaurierung wird als Betrieb gewerblicher Art weitergef\u00fchrt. Der Industriedesigner Dieter Hofmann wird Rektor; im Sommersemester 2014 studieren an der Hochschule ca. 1.000 Studierende aus 35 L\u00e4ndern in Europa, Asien und Amerika&nbsp;<\/p>\n<h4>2015<\/h4>\n<p><br>Die Burg feiert ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um!&nbsp;<br>Alle Informationen zum Festprogramm unter <a href=\"http:\/\/100.burg-halle.de\/.&amp;nbsp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\">100.burg-halle.de<\/a>;<br>&nbsp;<\/p>"}}]},"i18n":[{"languageId":0,"locale":"de_DE.UTF-8","title":"Deutsch","navigationTitle":"Deutsch","twoLetterIsoCode":"de","hreflang":"de-de","direction":"ltr","flag":"flags-de","link":"\/institution\/leitbild\/geschichte","active":1,"current":0,"available":1},{"languageId":1,"locale":"en_US.UTF-8","title":"English","navigationTitle":"English","twoLetterIsoCode":"en","hreflang":"en-US","direction":"ltr","flag":"flags-en-us-gb","link":"\/en\/university\/hochschulkultur\/history","active":0,"current":0,"available":1}],"events":"","frontendUser":{"logged":false},"backendUser":{"logged":false},"archive":"","projects":""}