respektive

Al-Lissa Mujakovic

Meine Konzeption für die Neuverwendung des Observatoriums im botanischen Garten geht auf eine Beobachtung in der JVA „Roter Ochse“ zurück, die neben dem botanischen Garten liegt. Die Häftlinge erweitern dort zum Teil mit Hilfe von Spiegeln, die sie aus den vergitterten Zellenfenstern strecken, ihr Sichtfeld und vermögen so um die Ecke zu schauen. Die Fensterausschnitte im Observatorium bestimmen den Ausblick und damit den Fokus der Aufmerksamkeit: der botanische Garten wird dadurch zum Bildobjekt, zum Fragment unseres täglichen Sehens und zum Anlass dieses zu reflektieren. Mit raffinierten Beobachtungsschächten, die in Fensteröffnungen montiert werden, findet eine Neurahmung des Blickes statt – die Sicht des Betrachters wird gezielt auf interessante Momente gelenkt. Die Installation von Spiegeln generieren neue, überraschende Perspektiven und collagenartige Bildkompositionen. Der abgedunkelte Raum und die pointierten Ausschnitte verwischen den Unterschied zwischen Spiegelung und Realität.

Entstanden im Rahmen des Semesterprojektes 

„Observatorium 2.0 – Eine Würdigung der Kunst des Beobachtens in der ehemaligen Sternwarte im Botanischen Garten“

Entwurf Komplexes Gestalten 
Studiengang Innenarchitektur | Sommersemester 2020

Betreut von Prof. Axel Müller-Schöll und KM Fabian Rätzel
 

Weitere Projekte:

respektive

Das Fenster gegenüber

Debatorium

Observatorien der Ruhe

RegenZ

Farbumfelder

Zeitkapsel

Harmonie hoch 3

 


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Entstanden im Rahmen des Semesterprojektes 

„Observatorium 2.0 – Eine Würdigung der Kunst des Beobachtens in der ehemaligen Sternwarte im Botanischen Garten“

Entwurf Komplexes Gestalten 
Studiengang Innenarchitektur | Sommersemester 2020

Betreut von Prof. Axel Müller-Schöll und KM Fabian Rätzel
 

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