Chemnitzer Wettbewerb 2020 – Kunst am Bau

Nationale und internationale Künstler*innen und Künstlergruppen sind aufgerufen sich zu bewerben. Für den Neubau einer Oberschule ist ein Vorschlag für eine künstlerische Arbeit zu entwickeln, welcher einen unverwechselbaren Bezug zum Standort herstellt und durch künstlerische Qualität und Aussagekraft zur Identifikation der Nutzerinnen und Nutzer der Oberschule beiträgt. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020

Am Hartmannplatz wird eine vierzügige Oberschule gebaut. Mit dem Schulhausneubau erweitert die Kommune ihre Kapazität im Bereich Oberschule. Im März 2020 soll mit dem Vorhaben begonnen werden.

Jetzt schreibt die Stadt einen Wettbewerb »Kunst am Bau« für diese Oberschule aus.
Die zentrale Pausenhalle, die auch als Aula der Schule dienen wird, soll in besonderer Weise mit Kunst ausgestaltet werden. Hierfür wird ein zweistufiger Wettbewerb ausgelobt. Zunächst können sich Künstler und Gestalter um ihre Teilnahme bewerben. Aus den Bewerbungen wählt dann eine Jury jene Zehn aus, die gebeten werden, ihre Idee  durch ein konkretes Projekt darzustellen. Die besten Vorschläge werden prämiert. Der Gestaltungsvorschlag, der den 1. Preis erhält, wird umgesetzt.

Für den Neubau der Oberschule am Hartmannplatz ist ein Vorschlag für eine künstlerische Arbeit zu entwickeln, welcher einen unverwechselbaren Bezug zum Standort herstellt und durch künstlerische Qualität und Aussagekraft zur Identifikation der Nutzerinnen und Nutzer der Oberschule beiträgt.
Das künstlerische Werk soll die baulichen Besonderheiten des zukünftigen Schulgebäudes berücksichtigen und auf die Besonderheiten des Schulstandortes und der Schule eingehen. Ob sich der künstlerische Vorschlag auf die charakteristischen Merkmale des Schulbauvorhabens oder die historische oder die städtebauliche Situation bezieht, ist den Künstler*innen und Gestalter*innen freigestellt. Das Kunstwerk soll den Schulstandort bereichern sowie die Aufenthaltsqualität unterstützen und aufwerten. Die Arbeit sollte sinnlich ansprechend und erlebbar sein, den spezifischen Nutzungsanforderungen einer Schule gerecht werden und dauerhaft am Standort wahrnehmbar sein.
Es besteht die Möglichkeit, verschiedene künstlerische Medien einzusetzen. Flächige Arbeiten wie Malerei, Druck oder Grafik, aber auch der Einsatz keramischer Materialien, Glas- oder Metallarbeiten, sowie Relief- oder auch Arbeiten mit Licht sind möglich.

Bei der Entwicklung des künstlerischen Vorschlages ist folgendes zu berücksichtigen:

  • Eine potentielle Gefährdung des Kunstwerkes durch Vandalismus ist zu bedenken und zu minimieren.
  • Vom Kunstwerk selbst darf keine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Nutzung als Schule einhergehen. Die entsprechenden Normen und gesetzlichen Vorgaben (z. B. Sächsische Bauordnung, Unfallverhütungsvorschriften) sind einzuhalten.
  • Die Folgekosten sollten so gering wie möglich sein.
  • Es sind möglichst wartungs- und pflegefreie, langlebige und robuste Materialien zu verwenden.

Bei der Realisierung des künstlerischen Entwurfs gilt folgendes:

  • Die Ausführung des Kunstwerks muss sich in den Bauablauf zur Errichtung des Schulgebäudes einfügen und hat in terminlicher Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung und den Architekten zu erfolgen.
  • Änderungsbedarfe nach Einreichung des Entwurfs bedürfen grundsätzlich einer vorherigen Abstimmung und sind nur bei Einverständnis des Auftraggebers zulässig.

Kostenrahmen/Budget
Für die Realisierung des künstlerischen Entwurfs stehen maximal 90.000 € brutto (incl. Umsatzsteuer) zur Verfügung. Darin sind neben den künstlerischen Leistungen alle Ausführungs- und Koordinationskosten, Reisekosten sowie alle erforderlichen Leistungen Dritter zur Realisierung des Kunstwerks enthalten.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite.