ReMake It Better

Wintersemester 2023/2024

In diesem Semesterprojekt setzten sich die Studierenden mit bereits existierenden Produkten auf dem Markt auseinander. Dazu betrachteten sie eine Auswahl an Produkten genauer, sezierten und dokumentierten diese und ordneten sie in bestimmte Systeme sowie Nutzungskontexte ein. Dabei wurde versucht, mögliche Potenziale zur Verbesserung zu identifizieren, Vereinfachungsstrategien zu entwickeln

sowie die Produkte hinsichtlich Materialwahl, Materialersparnis, Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Vielseitigkeit kritisch zu hinterfragen.

Ziel war es, ein umfassendes Verständnis für den Aufbau und die Funktionsweise dieser Produkte zu entwickeln, um daraus neue und innovative Produktkonzepte zu entwerfen.

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Projektteilnehmer

Melanie Lange

Richard Bassek

Eric Feiler

David Bühler

Daniel Sauter

Marvin Kasper

Fidelis Falk

Marie-Luise Trabandt

Ying Guo

Kuyongjin Lee

Lion Sanguinette

Merle Nau

Lisa-Marie Halwax

Camille von Gerkan

Christoph Picco

Christoph Kortung

Leo Löwenherz

Lehrpersonal

Prof. Matthias Zänsler (Gastprof.)

Alex Rex (KM)

Auftraggebende stellten oft die Frage, ob man um ein bereits weitgehend definiertes Projektvorhaben einfach ein neues „Design“ machen könne.

Natürlich war das möglich, jedoch oftmals mit dem Nachteil, dass u. a. der Aufwand für Schnittstellengestaltung sowie für Material- und Formbau größer war und das Produkt eine höhere Komplexität aufwies oder bestimmte Nutzungsaspekte nicht berücksichtigt wurden. Dabei wäre es sinnvoller gewesen, mit der Gestaltung früher anzusetzen, um beispielsweise Produkte von innen heraus zu entwickeln oder clevere Verknüpfungen zu bilden, sodass die grundlegende Funktionsweise direkt in die formale Gestalt einfließen konnte. Produkte, die gestaltet wurden, sollten folglich nicht nur anders, sondern auch besser sein und mindestens ein weiteres Problem lösen.

In diesem Semesterprojekt setzten sich die Studierenden mit bereits existierenden Produkten auf dem Markt auseinander. Dazu betrachteten sie eine Auswahl an Produkten genauer, sezierten und dokumentierten diese und ordneten sie in bestimmte Systeme sowie Nutzungskontexte ein. Dabei wurde versucht, mögliche Potenziale zur Verbesserung zu identifizieren, Vereinfachungsstrategien zu entwickeln sowie die Produkte hinsichtlich Materialwahl, Materialersparnis, Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Vielseitigkeit kritisch zu hinterfragen.

Ziel war es, ein umfassendes Verständnis für den Aufbau und die Funktionsweise dieser Produkte zu entwickeln, um daraus neue und innovative Produktkonzepte zu entwerfen.

Das Projekt sollte die analytischen Fähigkeiten der Studierenden im Industriedesign stärken und ihre Kreativität bei der Entwicklung innovativer Lösungen fördern. Gleichzeitig sammelten sie praktische Erfahrungen in der Anwendung von Vereinfachungsstrategien, der Berücksichtigung des Nutzungskontextes sowie in der Integration nachhaltiger und technologischer Verbesserungen für eine optimale Produktgestaltung.

Über die vorlesungsfreie Zeit erstellten die Studierenden eine Benutzungsanalyse zu einem ausgewählten Produkt, die in der Einführungswoche präsentiert wurde und zugleich die Grundlage für den Workshop bildete. In der dritten Semesterwoche wurde ein Rhino-Kurs durchgeführt. Zudem unternahmen wir eine Exkursion nach Berlin und besuchten Designstudios sowie Museen.

Credits

Alle Rechte an studentischen Projekten und studentischen Bildern liegen bei den jeweiligen Studierenden.

PROJEKTLEITUNG
Matthias Zänsler (Gastprofessor)

PUBLIKATION
Matthias Zänsler, Alex Rex

STUDIOFOTOGRAFIE & BEARBEITUNG
Tomasz Lewandowski