portfolio.html

Webseiten-Fachaufgabe 06.2026
mit Julius Borkowski

HTML, CSS, PHP, WordPress, Child Themes. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachaufgabe portfolio.html längst kein Neuland mehr.

Wie eine Webseite entsteht, beschäftigte zwölf Studierende des Studiengangs Industriedesign zwei intensive Wochen lang. Am Ende stand für jede und jeden eine eigene Portfolio Webseite, die künftig mit neuen Projekten wachsen und den persönlichen Gestaltungsprozess dokumentieren kann.

Für die meisten begann die Fachaufgabe ohne Vorkenntnisse im Bereich der Webentwicklung. Entsprechend starteten die ersten Tage mit den Grundlagen. HTML, CSS, PHP und ein wenig JavaScript bildeten die Basis für zahlreiche kleine Experimente. Zwischen Überschriften, Bildern, Farben und ersten Layouts wurde schnell deutlich, wie aus wenigen Zeilen Code ganz unterschiedliche Webseiten entstehen können. Ein besonderes Highlight war für viele die Entdeckung, dass sich selbst der Mauszeiger einer Webseite individuell gestalten lässt.

Als nach den ersten geschriebenen Zeilen Code der Browser geöffnet wurde und genau das erschien, was kurz zuvor noch als Text im Editor gestanden hatte, wich der Respekt vor dem Programmieren zunehmend der Begeisterung. Aus abstraktem Code wurde eine funktionierende Webseite.

Nach einer gemeinsamen Konzeptionsphase stand die zweite Woche ganz im Zeichen von WordPress. Auf Grundlage der zuvor entwickelten Ideen entstand Schritt für Schritt das eigene Portfolio. Einige Studierende gingen dabei noch einen Schritt weiter und entwickelten sogar ein eigenes Child Theme, um ihre Webseite individuell anpassen zu können.

Nicht immer verlief alles reibungslos. Besonders die Einrichtung von WordPress und die Einarbeitung in die zahlreichen Funktionen stellten viele zunächst vor Herausforderungen. Einige empfanden das direkte Arbeiten mit HTML und CSS sogar als verständlicher und angenehmer als die Arbeit mit dem Content Management System. Mit jeder gelösten Aufgabe wuchs jedoch die Sicherheit im Umgang mit WordPress und spätestens am Ende der zweiten Woche wurde allen deutlich, welche Möglichkeiten ein solches Content Management System bietet.

Besonders schön war die Atmosphäre während der gesamten Fachaufgabe. Immer wieder versammelten sich alle um einen Laptop, wenn jemand einen ausgefallenen Effekt umgesetzt hatte. Ideen wurden geteilt, Probleme gemeinsam gelöst und kleine Erfolge gemeinsam gefeiert.

Nun verfügen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über eine eigene Portfolio Webseite. Einige davon sind bereits öffentlich erreichbar, andere erhalten noch den letzten Feinschliff, bevor sie ihren Weg ins Internet finden.

Den Abschluss bildete die gemeinsame Präsentation aller Portfolios. Dabei wurde schnell deutlich, dass keines dem anderen glich. Jedes spiegelte die eigene gestalterische Handschrift wider und zeigte, wie vielfältig sich die im Workshop erlernten Grundlagen umsetzen lassen.

Screenshots der entstandenen Portfolios