Montag 12.5.25 – Mittwoch 14.5.25
Montag, 14.00 Uhr
Einstieg in Ideen-Entwicklung
gemeinsames Sammeln von Themen, Ideen, Strategien usw.
im Anschluss eigene Themen für das Projekt identifizieren und visualisieren (A3 quer)
Hier finden Sie Hinweise für die Layoutgestaltung …
Layout-Prinzip für Ideendarstellung
Dienstag, 9.00 Uhr
Fertigstellen der Visualisierungen,
bis 18.00 Uhr Beiträge für Präsentation und Dokumentation in burgbox
Mittwoch, 9.00 Uhr
Vorbereitung, Ausdrucken, Aufhängen der Visualisierungen
9.30 Uhr Durchführung Ideenbasar
Vorstellung von je 3 Ideen
13.00 Uhr Gruppenfeedback
wird in drei Gruppen erarbeitet und dann vorgestellt – je eine Gruppe gibt Feedback auf die einzelnen Ideen einer anderen Gruppe
Film zum Ideenbasar
Positionen im Video
Direkt-Link bitte anklicken
Julius Abromeit – Einführung → TextEinführung in den Ideenbasar
Herzlich Willkommen zum Ideenbasar. Beim Ideenbasar geht es darum, alle Ideen, die sich im Laufe der Exkursion, der Recherche und der bisherigen Auseinandersetzung in euren Köpfen gesammelt und entwickelt haben, auf einem DIN-A3-Blatt auszuformulieren, auszudrucken und der Gruppe zur Verfügung zu stellen. Es geht auch darum, Ideen, die vielleicht relevant und wichtig sind, aber von euch selbst nicht bearbeitet werden wollen, einmal zum Ausdruck zu bringen und sie der Gruppe verfügbar zu machen – die Idee wie auf einem Basar anzubieten.
Zum Vorgehen und Ablauf: Ihr habt euch per Los in eine Gruppe eingeordnet und präsentiert von Gruppe A nach C durch. Im Anschluss erarbeitet ihr als Gruppe jeweils ein Gruppenfeedback für eine andere Gruppe. Dabei gibt immer die vorangegangene Gruppe Feedback auf die aktuell Präsentierende. Da das am Start etwas schwierig ist, muss Gruppe C zuerst dran sein und der Gruppe A, welche mit der Präsentation beginnt, zuerst Feedback geben.
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Lucas Nonn – Ideen … Feedback → TextIdeen
Geodaten (GEE) greifbar machen
Aufbauend auf dem vorangegangenen Workshop: Was sind eigentlich Daten? Wie kann ich sie mir vorstellen? Was genau wird durch sie dargestellt, und warum? Und was hat das alles mit dem Wald zu tun? Ziel ist es, Daten durch eine Kombination aus interaktiven, skulpturalen Datensätzen und einem Ausstellungsinterface erfahrbar zu machen und ihre Beziehung zum Wald als Lebensraum, Informationsspeicher oder symbolisches System sichtbar zu gestalten. Grundlage: die Google Earth Engine.
Wie würde Rinde sich temporär anpassen?
Ein poetischer, sensueller Ansatz: Die Rinde ist die äußerste Schicht des Baumes und Indikator für interne und externe Einflüsse – sie verändert sich stetig, wenn auch sehr langsam. Was wäre, wenn dieser Prozess durch Sensorik wahrgenommen und in eine 3D-Struktur überführt werden könnte, die sich schnell und live anpassen und verändern kann? Wie könnten entstehende Strukturen angewendet oder interpretiert werden?
Der Wald braucht dich nicht
Ein Narrativ, das bewusst macht: Der Wald kommt ohne uns aus. Keine Produkte, die dem Wald helfen sollen – sondern Verständnis schaffen, Informationen vermitteln. Mögliche Formate: Brettspiel oder Kinderbuch, Wissensvermittlung, humorvoller Umgang, Umkehrung der Verhältnisse (früher schützten wir uns vor dem Wald, heute müssen wir ihn vor uns schützen).
Feedback
Geodaten greifbar machen: Die Schnittstelle zwischen wissenschaftlichen Daten und haptischen Objekten birgt viel Gestaltungspotenzial – es kommt darauf an, wie Daten aufbereitet werden. Fragen: Welche Zielsetzung, welches Narrativ? Welcher Output? Welche Zielgruppe, welche Art von Daten – auch solche jenseits westlicher, messbarer Kategorien? Welche Materialisierung und Verknüpfung von Daten und Material? Mikro oder Makro?
Rinde temporär: Spannendes Thema. Verändert sich Rinde innerhalb des Semesterzeitraums wirklich messbar? Welche Daten werden benötigt, wo findet man sie? Welchen Schluss zieht man daraus? Anregung: Umsetzung in ein Produkt wie eine Fliese – welche Eigenschaften der Rinde können genutzt werden?
Der Wald braucht uns nicht: Spannender Ansatz, richtiger Ausgangspunkt. Umsetzung und Visualisierung noch zu klären. Brettspiel als Wissensvermittlung gut – humorvoller Umgang möglich, z.B. den Wald vor uns einzäunen.
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Marietta Szydlik – Ideen … Feedback → TextIdeen
Von der Natur verpackt
In der Natur finden sich zahlreiche Hüllen und Verpackungsmechanismen: Samen, Früchte und Stämme werden auf vielfältige Weise geschützt. Kastanienstacheln, Kokosnuss als Schwimmkörper, Samenflugmechanismen, Eierhaut als schützende Membran. Aus diesen Prinzipien lassen sich Eigenschaften und Vorteile ableiten, die als Inspiration für innovative Verpackungsmaterialien dienen können.
Immer weiter hoch hinaus – spielerische Waldbegleitung
Wandern ist für junge Menschen oft langweilig. Wie kann man Spaziergänge spielerischer gestalten? Referenzen: Murmelbahnen in deutschen Wäldern, das Wächleboot in Freiburg, Rutschen am Berghang. Zusätzlich ein Lernaspekt: Materialien im Wald selbst sammeln und in die Aktivität integrieren, sich bewusst mit dem Wald beschäftigen.
Baumschutz gegen Wildverbiss
Jungbäume werden mit Plastikhüllen vor Wildverbiss geschützt – die sich lösen und im Wald verbleiben. Es gibt neuere Entwicklungen zu biologisch abbaubaren Materialien, die verrotten, wenn sie nicht sachgemäß zurückgebaut werden. Dennoch besteht weiterer Bedarf.
Feedback
Von der Natur verpackt: Großes Gestaltungspotenzial – die Natur zeigt viele Möglichkeiten. Kritische Frage: Brauchen wir wirklich mehr Verpackungen, oder wäre ein Vermeidungskonzept sinnvoller? Ansatz: Inhalt sichtbar machen, dadurch vorsichtigeren Umgang ermöglichen. Mögliche Materialien: Blätterschaum, Hohl- und Pufferstrukturen.
Spielerisch im Wald: Lockt in den Wald, bringt Kinder mit Begeisterung dorthin. Kinder haben Bock auf draußen sein, aber nicht auf Erwachsenen-Spaziergänge. Zielgruppe nicht nur Kinder? Eingriffe minimieren. Anregung: eine wandernde oder veränderliche Ausstellung, die mitgestaltet werden kann – wie ein Bachlauf mit Staudamm, der sich immer weiterentwickelt.
Baumschutz: Sehr konkrete Problemstellung. Warum werden ökologische Alternativen nicht genutzt – Kosten, Aufwand, Verfügbarkeit? Mögliche Richtung: Schutzpflanze mit Symbiose-Wirkung, biologisch abbaubar und danach als Nährstoffquelle nutzbar. Hinweis: Uni Kassel, Rundgewebe.
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Elena Messnarz – Ideen … Feedback → TextIdeen
TreeGuard – Schützt den Baum, (ver)geht mit der Zeit
Konventioneller Wildschutz für Bäume besteht meist aus Maschendraht oder Kunststoff, der im Wald verbleibt und Tiere verletzt. Ein Schutz aus Naturfasern (z.B. Jute oder Bambus) verhindert Wildverbiss, ohne Tiere zu verletzen, und kann biologisch zersetzt werden. Eingebrachte Bitterstoffe schrecken das Wild zusätzlich ab. Anwendungsfelder: Forstwirtschaft, Naturparks, kommunale Pflanzprojekte.
ProtecTan – Ein natürlicher Brandschutz
Holz ist ästhetisch und funktional, aber leicht entzündlich. Bäume schützen sich mit Tannin in der Rinde, das beim Verbrennen eine verkohlte Schutzschicht bildet. Tannin kombiniert mit einem nicht brennbaren Kriechstoff könnte als natürlicher Brandschutz tief in unbearbeitetes Holz einziehen und so das natürliche Erscheinungsbild erhalten.
Mycustic – Akustikmodul inspiriert von Morcheln
Die Oberfläche der Morchel – tiefe Gruben und erhabene Rippen in wabenartigem Muster – könnte Schall auf natürliche Weise streuen. Die röhrenartige Struktur mancher Pilze kann als Schalldämpfung gedacht werden. Kombiniert in einem modularen Akustikpaneel für Innenräume, optional aus Pilzmyzel und mit atmosphärischer Beleuchtung.
Feedback
TreeGuard: Konkrete Problemstellung, ökologische Alternativen sparen Arbeitszeit. Fragen: Wie groß ist das Problem wirklich? Welche Alternativen gibt es bereits, und warum werden sie nicht genutzt? Mögliche Richtung: Schutzpflanze mit Symbiose-Wirkung, Uni Kassel Rundgewebe als Referenz.
ProtecTan: Spannend – die Eigenschaften des Baums nutzen, um Holz zu schützen. Fragen: Wie sieht der Output aus – Beschichtung oder durchdringend? Wie wird Holz aktuell behandelt, welche Brandschutzauflagen gibt es? Wie wird Tannin gewonnen – muss die Rinde komplett abgenommen werden? Mögliche Verbindung mit Sägewerksabfällen. Referenz: japanische Yakisugi/Shou-Sugi-Ban-Technik.
Mycustic: Interessante Strukturübernahme von Pilzen. Fragen: Lassen sich die Eigenschaften wirklich auf Akustik übertragen, was unterscheidet das von bestehenden Soundpaneelen? Anregung: selbst wachsendes Soundpanel, Outdoor-Anwendung.
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Nils Schröer – Ideen … Feedback → TextIdeen
BetonRelikte – wiederbeleben?
In der Döldauer Heide fallen überall Betonsockel auf – Überreste abgebauter Waldbänke. Hintergrund: Das neue Verkehrssicherungspflichtgesetz macht Waldbesitzer haftbar für Unfälle auf Bänken, weshalb diese abgebaut wurden. Die Betonsockel bleiben dauerhaft einbetoniert im Boden. Idee: diesen vergessenen Architekturen neues Leben einhauchen.
Verdichtung als Werkzeug?
Forstmaschinen (Vollernter) bringen bis zu 70 Tonnen Druck auf den Waldboden und beschädigen ihn irreparabel – kein Wasser kann mehr eindringen, keine Wurzeln sich verankern. Ist stark verdichteter Waldboden noch nutzbar? Kann man aus diesem Material noch etwas machen?
Astmaterial
30–40 % eines gefällten Baums sind Ast und Krone – Abfall bei der Holzernte. Charakterstarkes, heterogenes Material statt nur Brennholz. Wie kann dieses Material vor der thermischen Verwertung noch genutzt werden?
Feedback
BetonRelikte: Logisch, konsequent, greift eine bestehende Problemstellung auf. Politischer Raum und Ort der Regeneration. Fragen: Kann es das eigentliche Problem lösen? Warum besteht das aktuelle Problem? Ist es im vorgegebenen Zeitrahmen umsetzbar? Wie kann dieser Gedanke mit dem zweiten Projekt verbunden werden?
Verdichtung als Werkzeug: Fragen: Wie viele Flächen sind betroffen und wie beeinflusst es den Wald? Wie kann man die einwirkende Kraft nutzen, um Dinge herzustellen? Wo kann das entstehende Material eingesetzt werden?
Astmaterial: Fragen: Wie genau kann das anfallende Material kategorisiert werden? Gibt es bereits Schnittstellen, Kooperationspunkte oder Institutionen? Was kann damit final erreicht werden – welches Produkt oder Material entsteht?
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Lukas Stieff – Ideen … Feedback → TextIdeen
Mykorrhiza: Saat Support
Mykorrhiza-Pilze leben in Symbiose mit Baumwurzeln – sie verbessern die Wasseraufnahme, leiten Mineralien weiter und erhalten Zucker aus der Fotosynthese. Bäume werden dadurch stressresistenter gegenüber Trockenheit und anderen äußeren Einflüssen. Diese Pilze könnten genutzt werden, um eine Art Saattopf oder Samenbombe zu gestalten – um Flächen, die durch Borkenkäfer oder Trockenheit brachliegen, wieder aufzuforsten.
MIDI Wald Werkzeug
Um den Wald erfahrbarer zu machen und die Vielseitigkeit der Pflanzen und Lebewesen zu feiern, können die besonderen Klänge der Natur mit den verschiedenen Haptiken des Waldes verbunden werden. Ein multisensorisches, interaktives Gerät, an dem alle Personen eigene Erlebnisse schaffen können.
Urbanes Waldklima
Im Wald wird nicht nur Schatten gespendet, sondern auch durch Verdunstungskühle die Temperatur gesenkt. Moose und Flechten können austrocknen und mit dem nächsten Regen wieder zum Leben erwachen – sie speichern Wasser und geben es wieder ab. Dieses Prinzip in den urbanen Raum übertragen: ein kleines Waldklima für heiße Sommertage in der Stadt schaffen.
Feedback
Mykorrhiza Saat Support: Interessanter Ansatz. Fragen: Wie wird die Saat verteilt? In welcher Form kann der Mykorrhiza-Pilz mit der Saat in eine Samenbombe gebracht werden? Anregung: weiter denken, wie und durch wen die Samenbombe verteilt wird – auch das Thema Jungbäume anpflanzen allgemein. Wichtig: Samen einfach hinzuschmeißen bedeutet nicht unbedingt Nachhaltigkeit.
MIDI Wald Werkzeug: Sehr spannender, ganz anders gearteter Ansatz, der auf eine neue Art Zugang zum Wald gibt. Referenz: Playtronica (ähnliche Community). Anregung: an bestehende Community anknüpfen statt von Null anfangen, ein Modul ergänzen.
Urbanes Waldklima: Zunehmende Relevanz, das System des Waldes bietet viele Inspirationen. Fragen: Wie geht man mit langen Regenpausen um? Wo kommt das Wasser her? Wie sorgt man für langfristige Pflege? Referenz: vertikale Gärten (z.B. Singapur Supertrees), Wasserspeicherung von Sukkulenten und Wüstentieren.
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Yaman Al Fawaz – Ideen … Feedback → TextIdeen
Wood not Wood – Kartonmöbel
Kartonmöbel bieten eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu traditionellen Holzmöbeln. Sie bestehen meist aus recyceltem Material, sind leicht transportierbar und nach der Nutzung einfach zu verwerten. Besonders für Studenten, temporäre Wohnsituationen oder Events geeignet. Spekulativ: Was wäre, wenn wir aufhören würden, Bäume zu fällen – könnten wir dann vorhandene Produkte recyceln? Was wäre, wenn Holz als Baustoff knapp wird?
Mitwachs Topf
Biologisch abbaubare Pflanztöpfe aus recycelten Holzspänen, die direkt mit der Pflanze eingepflanzt werden können – ganz ohne Umtopfen. So bleibt das Wurzelwerk intakt und das Wachstum wird gefördert. Wenig Plastik, Wiederverwertung von Holzresten, vollständig kompostierbar.
Sun alarm
In einer Welt aus Beton und Technologie ein Stück Natur in den Alltag zurückbringen: ein Wecker, der nicht mit lautem Ton weckt, sondern mit dem sanften Licht der Sonne und Vogelgezwitscher. Der Tag beginnt auf natürliche Weise. Frage: Wie können wir als naturentfremdete Gesellschaft den Wald durch Design wieder in unseren Alltag integrieren?
Feedback
Wood not Wood: Flexibel und funktional, hohe ökologische Relevanz. Fragen: Wie stabil und alltagstauglich? Wie wird aus Pappe ästhetisch ansprechendes Design? Anregungen: Im Olympia- oder Messekontext sinnvoll; beschichtete oder imprägnierte Pappe gegen Feuchtigkeit; Open-Source-System mit Schablonen und Bastelanleitung.
Mitwachs Topf: Klares, sinnvolles Ziel, ressourcenschonend. Fragen: Haltbarkeit beim Gießen im Laden? Welche Bindemittel werden verwendet? Pflanzen brauchen beim Eintopfen Platz, Wurzeln sollten vorher aufgelockert werden. Anregung: vorhandene Pflanztöpfe aus Pulpe anschauen und die Idee davon abgrenzen, modulares Design in verschiedenen Größen.
Sun alarm: Emotionaler, poetischer Gedanke. Fragen: Narrativ – Wald zum Mensch oder Mensch zum Wald? Analog oder digital? App-Steuerung oder Standalone-Objekt? Referenz: ghKomorebi (Martin Ivanov). Anregungen: Einsatz von Naturmaterialien, Erweiterung um Duft.
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Paul Dieckmann – Ideen … Feedback → TextIdeen
Citizen Science – Waldboden gesellschaftlich erforschen
Wissenschaftlich Interessierte können ein Analysegerät mit Sensoren auf ihren Waldspaziergang mitnehmen, Bodenproben nehmen und einfachere Daten wie Luftfeuchtigkeit und -druck messen. Am Ende wird das Gerät samt Probe abgegeben. Mithilfe eines Open-Source-Bauplans kann jeder das Sensormodul nachbauen und die Datenbank speisen.
Linoleum an seine Grenzen führen
Auf der Basis von Linoleum (hauptsächlich aus Baumharzen und Holzmehl) die Suche nach einem veganen, kunststofffreien Flächenmaterial mit lederähnlichen Eigenschaften oder als Formmaterial für 3D-Modelle. Entweder von einem Zielobjekt ausgehen und Linoleum anpassen – oder von den Eigenschaften inspirieren lassen.
Öffentlichwirksames Arbeiten – Halles kleinster Wald
Mithilfe von Architekturen den Blick auf Natur- und Waldelemente in der Stadt lenken. So wird die Sichtbarkeit dafür gesteigert, dass Naturschutz und Klimawandel nicht nur außerhalb der Stadt entschieden werden. Darüber hinaus entsteht ein gesellschaftlicher Verknüpfungsort.
Image-Kampagne – Vorteile von „Unkraut“
Ausgehend vom zunehmenden Auftreten von Steingärten – schlecht für Biodiversität und Wasserversickerung – Unkraut ein neues Image verpassen. Einerseits zeigen, was man aus Unkraut herstellen kann (exemplarischer Gegenstand), andererseits einen Ratgeber zum Selbermachen entwickeln, der ermutigt, das im eigenen Garten wachsende Unkraut zu nutzen.
Feedback
Citizen Science: Gut – lädt Leute ein, sich mit Daten zu beschäftigen, und bringt sie mit neuer Mission in den Wald. Unklar: Ob Daten zum Großteil wissenschaftlich verwertbar sind. Anregungen: Klare, einfache Methoden festlegen; vielleicht nicht für Wissenschaft, sondern für BesucherInnen – Wald als Lernraum, wie früher im Kindergarten mit Lupenglas.
Linoleum: Spannend, Lino/Lederersatz als Material. Unklar: Anspruchsvoll, umsetzbar in der Zeit? Anregung: erst Material erforschen, dann Umsetzung in Stellvertreterobjekt.
Halles kleinster Wald: Gut, Aufmerksamkeit schaffen ist immer gut. Unklar: Richtung noch unklar, noch nicht konkret. Anregungen: Missstände aus dem Wald in die Stadt bringen, plakativ, greifbar, vielleicht shocking oder dreidimensional – Infotafeln gibt es schon zu viele.
Image-Kampagne Unkraut: Lustiges Thema, Steingärten sind suspicious. Unklar: Erreicht man damit wirklich die Stein-Menschen ohne Interesse an Grünem Daumen? Anregung: plakative, humorvolle Objekte mit dem Steingarten als Hintergrund.
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Philip Kühlke – Ideen … Feedback → TextIdeen
Caterpillar
Die Raupe als Inspiration: Transparenz, Haptik, Naturkautschuk aus Löwenzahn, Glieder als Module, Transformation der Raupe (Äquivalent Möbel?).
Birch Bark – Birkenrinde als Material
Birkenrinde ist reißfest, antibakteriell, wasserabweisend und flexibel. Altes Handwerk, alte Techniken, nachhaltige Lösungen, Zirkularität.
Saw Dust – Sägemehl als Eingangsprodukt
Verwendung lokaler Abfallströme für temporäre Konstruktionen. Mögliche Verbindung mit Knochenleim und 3D-Druck.
Reforest – Alternative Aufforstung
Alternative Möglichkeiten zur herkömmlichen Aufforstung: Pelletierung selbst machen, optimierte Aussaat durch natürliche Helfer (Schafe, Waldbewohner etc.).
Feedback
Caterpillar: Coole Form, interessantes Material. Aber zu viele Ansätze gleichzeitig (Haptik, Transparenz, Modularität, Materialinnovation) – Gefahr, sich zu verzetteln. Anregung: Fokus stärker auf Eigenschaften der Raupe statt nur Optik.
Birch Bark: Großes Potenzial, vielseitiges Material. Komplexe Verarbeitung, Frage der Haltbarkeit. Anregung: Recherche zu Produkten, in denen Birkenrinde tatsächlich verwendet wird – als Grundlage für Verwendungsideen.
Saw Dust: Gutes Upcycling, nutzt Abfallmaterial. Technisch anspruchsvoll, Ziel noch unklar – temporär oder dauerhaft? Anregung: klare Richtung wählen.
Reforest: Nachhaltige Ansätze, natürliche Methoden. Umsetzung schwierig – gibt es überhaupt Schafe im Wald, und ist das sinnvoll? Anregung: andere Beispiele aus der Natur zur Samenverbreitung anschauen, z.B. durch Vögel.
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Rhona Splitt – Ideen … Feedback → TextIdeen
Wald als Materialquelle
Biokunststoff als Alternative zu Plastik/Styropor: Pilzmyzel, Papier (z.B. Releaf Paper), Chitin, Bakterien. Verpackungsmaterial. Kreislauf als Vorbild: Abfall aus Forstwirtschaft, Abfall aus Stadt.
Grün in der Stadt
Wie könnte man ein bisschen Wald in die Stadt bringen? Referenz: La Forêt Gourmande im Burgund (Waldgarten inmitten der Stadt mit Workshops zu essbaren Kräutern) und das Begrünungssystem von OMC°C. Ziel: der Aufheizung der Stadträume entgegenwirken, Schatten spenden, Aufenthaltsqualität steigern. Einjährige Bepflanzungen, die geerntet und in den Kreislauf zurückgebracht werden.
Wie funktioniert…?
Vermittlungsobjekte, Installationen, Modelle zur Veranschaulichung/Workshop: Aufklärung zu Funktionsweisen im Wald, den Wald als System veranschaulichen, ein Phänomen genauer betrachten.
Wald als Vorbild
Sammlung von Natursystemen als Inspirationsquellen: Kastanienblütenkerzen (Ampel für Bienen), Wespennest (wärmeisolierend, wasserabweisend), Töpfervogel-Nest aus Lehm, Tagpfauenaugenpuppe, Kannenpflanze/Fledermaus-Symbiose, Schmetterlingsflügel, Mückeneier, Lotuseffekt. Mögliche Anwendungsfelder: Symbiose, Baukonstruktion, Verpackung, Recycling, Fassaden.
Feedback
Wald als Materialquelle: Weit gefasste Sammlung. Frage: Wo kann das verdichtet werden? Welches Material ist am attraktivsten zu untersuchen?
Grün in der Stadt: Wie wird das mit Wald in Zusammenhang gebracht? Temporäre Installation oder dauerhaft? Stadtpolitik, Stadtplanung.
Wie funktioniert…?: Bildungsaspekte in Zusammenhang mit anschaulichen Bildern. In welche Richtung? Wo und wie umgesetzt? Welche Altersgruppen, wer ist Empfänger?
Wald als Vorbild: Viele Beispiele, gute Sammlung. Wo soll die Reise hingehen?
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Malte Litzinger – Ideen … Feedback → TextIdeen
Ressource Holz aus dem Wald – kaskadische Nutzung
Daten belegen, dass die Holznutzung extrem angestiegen ist und wir bald unseren eigenen Verbrauch nicht mehr decken können. These: Brennholz ist nicht mehr zeitgemäß – der Rohstoff Holz ist zu wertvoll. Verbrennen sollte am Ende des Lebenszyklus stehen. Idee: Beispiele aufzeigen, wie Holzproduktion durch kaskadische Nutzung reduziert werden kann; Nachnutzung von Möbeln mitdenken; Label zur Kennzeichnung chemikalienfreier Holzprodukte.
Schadholz in Deutschland – Ästhetik aus Makeln
Welche Ursachen hat der Schadholzeinschlag? Lässt sich aus Makeln eine Ästhetik entwickeln? Wabi-Sabi-Philosophie: Makel als Seele und Wert des Gegenstandes. Käferspuren als Highlight, Pilz-Holzverfärbungen und Strukturveränderungen als gestalterisches Mittel.
Baumhäuser für den Wald – politischer Aktivismus
Wie sieht das perfekte Baumhaus für eine Waldbesetzung aus? Wie lässt sich das Entfernen erschweren? Rechtslage: Vorgaben für die Entfernung von Baumhäusern, mögliche Lücken in Auflagen. Anforderungen: Schutz vor Witterung, Vernetzung untereinander (erschwert Abbau), günstig und leicht zu beschaffen.
Wiederaufforstung in Deutschland – satirisch
Lustig/satirisch/Hingucker: Was wäre, wenn die Bundeswehr statt Truppenübungen deutsche Wälder aufforsten würde – mit Tonmunition mit Stecklingen und Samen? Slogans: „Der Bund macht Grün“, „Endlich wieder in Grün“. Präsentation als Film, Plakate, physische Objekte.
Feedback
Ressource Holz: Kaskadische Nutzung wird thematisiert, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, gute gesellschaftliche Relevanz. Aber: Idee nicht ganz neu, schwer eine klare Innovation zu erkennen, Umsetzung komplex. Anregung: Plattform oder System entwickeln, z.B. durch Labeling, Materialtracking oder Produktbeispiele zur Weiterverwendung.
Schadholz: Viel Schadholz vorhanden, großes Potenzial, ästhetisch und gestalterisch spannend. Aber: Umsetzbarkeit in den Werkstätten problematisch, Materialien oft unzuverlässig. Anregung: Objekt als Kommunikationsobjekt nutzen, konkretes Produkt finden, das zu Schadholz passt.
Baumhäuser: Wichtiges und aktuelles Thema, Verbindung von Umweltschutz und Aktivismus. Aber: Fehlende praktische Erfahrung, Gefahr theoretischer Betrachtung ohne Umsetzbarkeit.
Wiederaufforstung satirisch: Sehr humorvoller Ansatz, starke Aufmerksamkeit durch Satire, provokativ und kreativ. Aber: Ausführung wirkt inkonsistent, die Idee trägt nicht durchgehend. Anregung: Banksy-Stil.
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Ideenbasar
Dokumentation der vorgestellten Ideen und Feedback,
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