Liebe alle,
wie ihr wisst, findet am 6. September die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt.
Wie ihr wisst, sind die Prognosen beängstigend und eine Beteiligung einer gesichert rechtsextremen Partei an der Regierung ist im Bereich des Möglichen.
Unabhängig davon, wie die Regierungsbildung ausgeht, ist eine so hohe Zustimmung von rechtsextremen Kräften in einem Bundesland historisch und stimmt uns sehr besorgt, ängstlich und wütend.
Für umso wichtiger halten wir es, in Momenten wie diesen zusammenzukommen, um einander Halt zu geben und um gemeinschaftlich handlungsfähig zu bleiben. Und natürlich, um in Solidarität den Gefährdetsten von uns Schutz und Unterstützung zu bieten.
Wir laden euch daher ein, den Wahltag gemeinsam am Neuwerk-Campus der Burg zu verbringen. Ab 14 Uhr werden wir uns gemeinsam mit Gäst*innen von anderen Kunsthochschulen im Format „Kunsthochschulen gegen Faschismus“ darüber austauschen, wie eine langfristige antifaschistische Vernetzung über Institutionen hinweg aussehen könnte und wie wir uns gegenseitig solidarisch unterstützen können.
Im Anschluss werden wir mit den Vorbereitungen für das Abendessen beginnen, Zutaten für ein großes Salatbuffet schnippeln und Redebeiträge hören. Parallel werden verschiedene Angebote und Workshopformate stattfinden, die Raum für Gefühle in einem gemeinschaftlichen Setting geben werden.
Ab 18 Uhr werden wir gemeinsam die Hochrechnungen verfolgen, sodass wir auf dem aktuellen Stand bleiben, ohne in ein panisches Newsfeed-Aktualisieren zu verfallen. Dafür wird es Ansprechpersonen geben, die die Zahlen und wichtigen Neuigkeiten im Blick behalten und bei relevanten Veränderungen informieren. Gleichzeitig kann jederzeit nach dem aktuellen Stand gefragt werden. So bleibt der Fokus aufeinander, anstatt auf dem Bildschirm. Anschließend werden wir die gemeinschaftlich geschnippelte Salatbar eröffnen, zu Abend essen und weitere Redebeiträge hören.
Nach der Veranstaltung gegen 20 Uhr wird es die Möglichkeit geben, als Gruppe zusammen zu Demonstrationen und Soliveranstaltungen zu gehen und kollektiv für Gerechtigkeit und Zusammenhalt auf der Straße einzustehen.
Eure AG Entgegentreten





