Informationen zum Umgang
mit dem Corona-Virus
an der BURG

Anmeldungen für den
GiebichenStein Designpreis
Noch bis 27. September 2021

Ausstellung
Sunrise. Diplome der Kunst
Noch bis 1. August 2021

Verleihung
Kunstpreis der
Stiftung der Saalesparkasse

Jahresausstellung 2021
Digital und in der Stadt
Ab 17.  Juli 2021

Kunst / Zeitbasierte Künste / Aktuelles 16.07.2021

Nice to Meet you! Videoscreening der Klasse Zeitbasierte Künste am Hallmarkt

Samstag, 17. Juli 2021 Zugang 21.30 Uhr, Hallmarkt Klasse Zeitbasierte Künste der Burg Giebichenstein Ein LKW dient der Klasse Zeitbasierte Künste als Projektionsfläche für audiovisuelle Auseinandersetzungen aus dem letzten Jahr. Dabei steht nicht bloß die Ausstellung im Fokus, sondern auch das Kennenlernen, Treffen und die Begrüßung nach einer Zeit der Zurückgezogenheit. Der LKW ist dabei Projektionsfläche, Stauraum und Sammelpunkt gleichzeitig, voller künstlerischer Arbeiten und Offenheit, verfrachtend, aber immer auch in der Bewegung zwischen innen und außen. Am Samstag, den 17. Juli werden ab ca. 22.00 Uhr am Hallmarkt videografische Arbeiten der Klasse gezeigt. Herzliche Einladung zum Schauen und Austauschen! Ganz im Sinne des Wiedersehens und der Begrüßung: Nice to meet you (soon)! Mehr Informationen auf Instagram: @zbk_burggiebichenstein

Design / Innenarchitektur / Projekt 29.06.2021

Gut älter werden, Senior*innen im Mittelpunkt

Masterthesis von Anna Rüffert, SoSe 2021 Würdevoll und selbstbestimmt Altern sind die zentralen Motive des Entwurfs „Gut älter werden“. Im ehemaligen Heu- und Getreidelager des landwirtschaftlichen Betriebes Kirchhof, welches unmittelbar an den Kuhstall angrenzt, entsteht ein Altenwohnprojekt als alternativer Lösungsansatz, der sich den Bedürfnissen im Alter annimmt und mit Tätigkeiten der Landwirtschaft verbindet. Die klaren Aufgaben des Betriebs geben eine Tagesstruktur vor, in welcher sich die Senior*innen mit ihren persönlichen Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen können. Ein Ort, an welchem Menschen in ihrer dritten Lebensphase aktiv und selbstbestimmt leben können. Somit wird ein Aufschlag gewagt, wie den neuen Herausforderungen des demografischen Wandels, der soziale Vereinsamung und höhere Lebenserwartungen begegnet werden kann. Dieser sollte als wichtige Ergänzung, aber keinesfalls als Ersatz zu Pflegeeinrichtungen verstanden werden. Das Altenwohnprojekt für zehn Senior*innen bietet Apartments unterschiedlicher Größe, Gemeinschaftsbereiche und in Kombination mit dem starken Bezug zu den Kühen wird die Lebensqualität jeder einzelnen Person und der Gemeinschaft gesteigert. Die Innenarchitektur wird als analoges Werkzeug genutzt, um den Rahmen für ein sicheres und würdevolles Zuhause zu schaffen.

Design / Furniture and Interior Design / Projekt 27.06.2021

Zuhause Arbeiten

Masterthesis von Kristin Lieb im SoSe 2021 In aller Munde und in vielen Wohnzimmern: das Homeoffice. Spätestens mit Covid -19, Digitalisierung und Lockdown hat die neue Arbeitsform eine breite Masse erreicht. Wer dabei nicht über das Privileg eines separaten Arbeitszimmers verfügt, hat sich zumindest temporär einen Platz zum Arbeiten eingerichtet. Sei es der Küchentisch, eine Ecke im Wohnzimmer, oder ein Schreibtisch im Schlafzimmer. Meistens findet sich immer irgendwo ein geeignetes Plätzchen. Um nach getaner Arbeit abschalten zu können, ist es sinnvoll, den Arbeitsplatz nicht ständig sehen zu müssen. Lösungen sind gefragt, die das Büro in wenigen Minuten nach Hause holen und nach Feierabend wieder verschwinden lassen. Durch experimentelle Materialstudien, verschiedene Vormodelle und immer wieder neue Ideen entstanden in den Werkstätten drei Prototypen zum Thema ZUHAUSE ARBEITEN. Die drei Objekte unterstützen und erleichtern das gelegentliche Arbeiten zuhause und sind bei Feierabend schnell wieder verstaut.

Design / Interior Architecture / Projekt 30.06.2021

Das GRASSI - Ort der Begegnung Interventionen im Grassimuseum

Masterthesis von Mirjam Schwab, SoSe2021 Wie kann das Museumsquartier zu einem spürbar lebendigen Teil der Stadtlandschaft und Begegnungsort für alle Generationen und Kulturen werden? Entstanden ist ein Kanon aus 9 Interventionen als „Orte der Begegnung“ im und um das Museum.Durch den SATELLIT in den Eingangsarkaden entsteht eine Verbindung zur Stadt. Durch seine Form, Farbe und Funktion zieht er die Besuchenden auf das Gelände. Auf dem 1. Ehrenhof entsteht durch feste und bewegbare Sitzgelegenheiten ein KLEINER PLATZ. Die kleinen Eingriffe im Eingangsportal ziehen die Besuchenden weiter ins Innere des Komplex und bieten ERSTE ORIENTIERUNG und Einstimmung auf die Inhalte des Museums. Im Foyer des MAK öffnet sich das CAFÉ durch eine Verglasung nach Innen, eine Stra-ßencafé Situation entsteht. Im Kassenfoyer bietet die PASSAGE die Möglichkeit, die drei Museen im GRAS-SI kennen zu lernen, die SITZTRIBÜNE bietet Aufenthaltsqualität, Kasse und Shop kommen durch einen LANGEN TRESEN zusammen. Im Verteiler Foyer des 1. OG bieten zwei eingestellte Boxen Raum für SPIEL UND KONFERENZ. Im Dachgeschoss befindet sich das GRASSI LAB: Ein interaktives Schaudepot sowie eine wandelbare Arena ermöglichen es den Besuchenden hier selbst aktiv zu werden.

Design / Innenarchitektur / Projekt 29.06.2021

G16 – Wohnen + Arbeiten am Getreidehafen

Masterthesis von Samira Hanna Agoropoulos, SoSe2021 Die Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten verschwimmen mehr und mehr, die funktionale Trennung ist nicht mehr zeitgemäß. Für die Belebung und Weiterentwicklung von Stadtteilen braucht es eine Durchmischung von Lebens-, Wohn und Arbeitsbereichen. Diese Entwicklung ist zwar bei neu entstehenden Stadtquartieren abzulesen, funktioniert aber leider nur bedingt. Exklusive Wohnanlagen und Gewerbearchitekturen ziehen vor allem eine homogene BewohnerInnengruppe aus Besservedienenden, sowie Konzerne bzw. den filialisierten Einzelhandel an. Das Kleingewerbe, aber vor allem die Kreativwirtschaft und ihre AkteurInnen können sich dort meist nicht etablieren. Das Konzepthaus G16 beweist, dass genau diese AkteurInnen in einem Gebäude sowohl leben als auch arbeiten können. Diese Symbiose findet Einzug in einem Skelettbau am alten Getreidehafen in der Überseestadt Bremen

Design / Furniture and Interior Design / Projekt 21.04.2021

Die Gute Zutat Eine Küche, mit der man überall kochen kann

Masterthesis WS 2020/21 Rebekka Schilken Man stelle sich vor, die Küche wird nicht mehr als ein Raum verstanden, sondern als Möbel. Nicht fest an einem Ort, sondern flexibel und mobil. So ist auch das Konzept der »Guten Zutat« motiviert. Ein Teil der Küche kann aus seinen vier Wänden ausziehen. Überall, in jedem Raum, kann Küche stattfinden. Dabei gilt es, nicht alle Bestandteile einer Küche in einem Möbel zu vereinen und eine Kompakt-Küche zu entwickeln, sondern darum, zu definieren, was für essentielle Komponenten es braucht, um an anderen Orten zu kochen.