Dolomia
Allegra D’Achille
Dolomia
Dolomia is a water filtering carafe designed to make water purification visible, understandable, and connected to its natural origins. Instead of disposable cartridges, the filter can be independently refilled, reducing material waste and supporting a more sustainable approach to everyday water consumption.
The project combines a simple, low-tech filtration system with a symbolic material element: a dolomite stone integrated into the puller used to remove the filter. This stone naturally remineralizes the water while referencing the geological processes through which water is purified in nature.
The transparent glass body allows the user to observe the filtration process, reinforcing awareness of water quality and transformation. Dolomia is inspired by mountain springs and the journey of water from its origin to its consumption.
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Ausstellung des Entwurfs
Twist
Hannah Enk
Twist
Ein modulares Aufsatzsystem für Gläser
TWIST geht vom Glas als alltäglichem Objekt der Lebensmittelverarbeitung aus. Ausgangspunkt sind wiederkehrende Handlungen wie Aufbewahren, Zubereiten und Transportieren, die im Umgang mit Gläsern stattfinden.
Das modulare System aus Aufsätzen erweitert das Glas funktional und bündelt unterschiedliche Tätigkeiten. Die Module lassen sich kombinieren und an verschiedene Nutzungen anpassen. TWIST versteht das Glas als offenes Handlungssystem im Mikroformat.
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Ausstellung des Entwurfs
Greenhaus
Anina Gill
Greenhaus
Open Source Balkon Gewächshaus
Lebensmittelproduktion im Mikroformat im Kontext verdichteter urbaner Wohnräume. Während private Außenflächen zunehmend kleiner werden, wächst zugleich das gesellschaftliche Interesse an regionaler, saisonaler und selbstbestimmter Ernährung. Das Gewächshaus reagiert auf diese Entwicklung mit einem räumlich und konstruktiv reduzierten Ansatz.
Gezeigt wird ein DIY-Balkon-Gewächshaus, das als Open Source System konzipiert ist. Die Konstruktion basiert auf standardisierten und leicht verfügbaren Materialien und ist bewusst einfach gehalten, um Nachbaubarkeit und Anpassungsfähigkeit zu ermöglichen. Anstelle eines abgeschlossenen Produkts steht ein Bauprinzip, das unterschiedliche Nutzungen, Pflanzenarten und räumliche Situationen zulässt.
Das Projekt versteht Eigenanbau nicht als vollständige Selbstversorgung, sondern als alltägliche Praxis im Kleinen. Es macht Produktionsprozesse sichtbar und verortet Lebensmittel dort, wo gewohnt wird. Gestaltung wird hier als vermittelnde Instanz zwischen Raum, Nutzung und Handlung verstanden.
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Ausstellung des Entwurfs
RE:FLOW Research
Alicia Hattler, Julika Schwarz
RE:FLOW Research
Open-Source-Website mit Materialstudien zur Erforschung und Weiterverwendung von lokalen Lebensmittelnebenströmen.
RE:FLOW RESEARCH ist ein Open-Source-Archiv, das Lebensmittelnebenströme aus Haushalt, Gastronomie und Industrie sichtbar macht und als wertvolle Ressource neu denkt. Aktuell dokumentiert die Plattform Experimente mit Nebenströmen wie Senfpresskuchen, Gerstentreber, Rotkohlabschnitten und Aquafaba aus kleinen Manufakturen in Halle (Saale) und Leipzig.
Im Fokus steht der Weg vom Reststoff zum neuen Produkt – inklusive Fehlversuche, die wichtige Erkenntnisse für Forschung und Gestaltung liefern. Ein Best-Practice-Beispiel sind die Health Balls: geröstete Kichererbsen in einer Verpackung aus 100 % Aquafaba und Gewürzen. Beim Erhitzen in der Pfanne verbindet sich die Verpackung mit den Kichererbsen und überträgt Geschmack. Die Health Balls sind ein veganer, proteinreicher, nussfreier Snack und eignen sich ideal als Geschenk. RE:FLOW RESEARCH lädt alle ein, selbst zu experimentieren und Ergebnisse in der Community zu teilen, um gemeinsam Lösungen für lokale Kreisläufe und eine nachhaltigere Zukunft zu entwickeln.
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RE:Flow Research Webseite
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Microbial Interface
Jesse Jacobsen
Microbial Interface
Von der Herstellung eines Sauerteigstarters bis zum Backen des Brotes selbst offenbart der Prozess der Sauerteig-Fermentation ein komplexes und lebendiges System. Er eröffnet eine transformative Sichtweise auf die Lebensmittelproduktion und lädt uns dazu ein, unsere Beziehung zu den Mikroorganismen, die uns umgeben, zu überdenken.
Dieses Projekt untersucht das Konzept eines handlichen Messgeräts für die Fermentation von Sauerteig. Durch Licht, Materialität und taktiles Feedback macht das Objekt die mikrobielle Aktivität, den Reifegrad und die Veränderungen im Teig intuitiv wahrnehmbar. Das Gerät fungiert als Vermittler zwischen Mensch und Mikroorganismen und übersetzt komplexe biologische Prozesse in eine Sprache, die mit den Sinnen verstanden werden kann. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Fermentation als lebendigen, dynamischen Prozess im Alltag zu gewinnen.
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Biomaterial Experimentation with Grape Pomace
Maša Kralj
Biomaterial Experimentation with Grape Pomace
Explorations of the Bioactive Biomaterial Packaging for Food Preservation
Viticulture and Viniculture are ruled by the production of the cultural drink, wine. While every part of the vine and grape is responsible for its high quality, the pomace that is left behind after processing is often wasted. With efforts to create a more responsible and sustainable world, achieving a circular economy in the wine industry by valorising its by-products proves necessary.
Grape pomace’s antimycotic, antimicrobial, antioxidant and anti-inflammatory qualities promise the potential of preserving food naturally, minimising the use of single-use plastic wraps and applications in food packaging. Biomaterial experimentation with anthocyanins derived from red grape pomace provides a foundation for further research on bioactive packaging, informing users about food consumption safety without checking food spoilage dates, and reducing food waste to a minimum.
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bo_ka_shi.3mf
Henriette Meyer-Stork
bo_ka_shi.3mf
Bioabfälle entstehen täglich und landen meist in der Biotonne oder auf dem Kompost. Eine weniger bekannte Methode ist das Bokashi-Verfahren: Organischer Abfall wird luftdicht fermentiert und zu nährstoffreichem Flüssigdünger umgewandelt.
Das Open-Source-Projekt bo_ka_shi.3mf verbindet die an zunehmender Bedeutung gewinnende und sind in Haushalten etablierende Technik des 3D-Drucks mit nachhaltiger Abfallverwertung. Durch die eigenständige Herstellung des Bokashi-Eimers entsteht eine persönliche Verbindung zum Bioabfall, die eine bewusstere Wahrnehmung des eigenen Konsumverhalten und Abfallproduktion fördert.
Zugleich wächst die Bedeutung dezentraler Lebensmittelproduktion. Krisen und Ressourcenknappheit zeigen die Vorteile geringerer globaler Abhängigkeit. Bokashi unterstützt geschlossene Stoffkreisläufe, indem das Fermentationsprodukt im Eigenanbau als Dünger genutzt werden kann.
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Ausstellung des Entwurfs
Mushroom Bio(do)me
Črt Štrubelj
Mushroom Bio(do)me
Home-growing mushrooms offer a viable model for future urban foodcraft by combining low-resource food production with circular material use. Mushrooms thrive indoors and transform organic waste into nutritious food and fertile soil. Conventional mushroom cultivation relies on single-use plastic grow bags and space-inefficient setups.
This project challenges this model through material and spatial experimentation. The project resulted in a washable grow bag that transforms into a compact mushroom greenhouse. Crafted from heat-resistant, food-safe silicone, bio(do)me supports substrate sterilization, inoculation, incubation, and mushroom fruiting within the same object. The silicone makes it washable, while the torus shape optimizes humidity and yield. Bio(do)me produces 500–1000 g of mushrooms over three growth cycles and can be hung to save space in urban homes.
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