Bachelor-Thesis


C.O.W.
Circular Organic Waste

 

 
C.O.W.
Circular Organic Waste
Björn Naumann (2022)
(in Kooperation mit Karl Schinkel)

 

Kochstelle und autarke Energieproduktion
Bioabfälle sind eine Ressource. Durch bakterielle Zersetzung können aus Pflanzenresten und Gülle Kochgas und Dünger generiert werden. Diesen Prozess wollen wir durch einen niederschwelligen Aufbau öffnen und in kleine lokale Gemeinschaften tragen. Vor Ort wird damit unabhängig Energie zur Lebensmittelzubereitung und -produktion bereitgestellt und zugleich Raum geschaffen für ein geselliges Beisammensein.

 

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Dokumentation
von Björn Naumann und Karl Schinkel

 

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Squeeze
Aufblasbare Leuchte

 

 
Squeeze
Wenig Material, viel Luft
Eva Ausmann (2022)
 
Eine Leuchte von Grund auf neu gedacht
Einmal aufgeblasen, hält Squeeze allein durch die Kraft von Luft. Ein raffiniertes Muster von Schweißnähten auf TPU beschichtetem Nylon sorgt dafür, dass sich die Lampe durch die eingeschweißten Gelenke in verschiedenste Positionen knicken lässt. Dieser einfache Aufbau aus nur einem Material erspart aufwendige Fertigungsverfahren und Materialkosten. Mithilfe eines Luftdrucksensors kann das Licht durch verschiedene Druckmomente an der Membran gesteuert werden. So schafft Squeeze Freude durch die neuartige Interaktion mit einer Leuchte.

 

squeeze

 

squeeze prozess

 

Dokumentationen
von Eva Ausmann

 

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bairy
Aufblasbarer Kinderwagen

 

 
bairy
Der aufblasbare Kinderwagen
Pierre Lichtenstein und Tim Mayer (2022)

 

Kinderwagen leicht gemacht
Fünf Stangen, vier Räder und ein mit Luft gefüllter Körper. Dank der Verschmelzung von Gestell und Sitz zu einem einzigen Volumen, lässt sich bairy nach Ablassen der Luft problemlos in einem 25 Liter Rucksack verstauen und ist der optimale Begleiter im Alltag sowie für Reisen im Auto, Zug oder Flugzeug.

 

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Bachelor-Dokumentation
von Tim Mayer

 

bairy pierre

 

Bachelor-Dokumentation
von Pierre Lichtenstein

 

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Burg Bubble
Luftgestützte Kleinarchitektur

 

 
Burg Bubble
Eine luftgestützte Kleinarchitektur
Simon Krautheim (2022)
(inKooperation mit Lara Herrmann und Johann Kogge)
 
Bauen mit Luft
Aus einem ausrangierten Heißluftballon entsteht die „Burg Bubble“. Ein transportabler Tragluft-Pavillion für Veranstaltungen aller Art. Die Pneu-Kleinarchitektur wird vollständig aus wiederverwendeten Materialien produziert und ermöglicht den Nutzer*innen einen flexiblen Einsatz mit einer einfachen Handhabung und kurzer Aufbauzeit.

 

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bubble 1

 

Dokumentationen
Simon Krautheim, Lara Herrmann und Johann Kogge
 

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Forest Tales
Max Koch

 

Forest Tales
Max Koch (2025)

Forest Tales erforscht dokumentarisch und objekthaft alternative Perspektiven auf den Wald, am Beispiel von Wildbret und Zeidlerei. Im Zentrum steht das Lebensmittel: als Medium kultureller Praxis, Träger ökologischer Beziehungen und Ausgangspunkt für Gestaltung. Die entworfenen Objekte – Räucherofen und Klotzbeute – übersetzen diese Themen physisch und verbinden Verarbeitung, Tradition und Narration. Sichtbarmachung wird zum gestalterischen Prinzip.

 

Max

 

Dokumentation
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Caring Forestry
Raphael Rustige

 

Caring Forestry
Raphael Rustige (2025)

Caring Forestry erforscht Forstwirtschaft als pflegerische Praxis. In zwei Interventionen wird untersucht, wie sorgsame Eingriffe neue Wege im Umgang mit dem Wald eröffnen. Mithilfe des Rubus Spinners lassen sich Brombeerranken zu Wildverbissschutz verflechten. Die Habitatbaum-Orthese ermöglicht es – trotz Holzentnahme – stehendes Totholz zu erhalten und die Artenvielfalt zu fördern. Beide Werkzeuge stehen für einen sorgsamen Umgang mit dem Wald als Natur- und Kulturraum.

 

Raphael

 

Dokumentation
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Feeding Point
Camille von Gerkan

 

Feeding Point
Camille von Gerkan (2025)

Die sich wandelnde Beziehung zwischen Mensch und Tier wird anhand eines Objekts thematisiert, das seit jeher für menschliche Eingriffe im Wald steht: die Futterraufe. Ausgehend von der traditionellen Futterraufe für Wildtiere entsteht eine neue Form – die Futterraufe für Menschen. Feeding Point wird zu einer architektonischen Geste der Gastfreundschaft und Wissensvermittlung, eine stille Irritation im Wald, die Neugier weckt. Die Futterraufe schafft einen Perspektiv-Wechsel: Weg von Versorgung und Kontrolle – hin zu Dialog und Bewusstmachung.

 

camille

 

Dokumentation
zum Blättern anklicken

 

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ent.spannt
Judith Burgard, Karl Schinkel

Film

 

karl_judith

 

Dokumentation

 

ent.spannt
Ein kreislauffähiges Polstermöbel
Judith Burgard, Karl Schinkel (2024)

Die Möbelindustrie steht vor einer erheblichen Herausforderung. Traditionelle Polstermöbel sind oft nur für eine kurze Lebensdauer konzipiert. Im Durchschnitt werden sie nach etwa 8 Jahren ausgetauscht. Dies liegt am Einsatz minderwertiger Materialien und einer Konstruktion, die Reparaturen und Wartung erschwert. Sessel, Sofas und Polsterlandschaften werden so viel zu schnell entsorgt.

98 % dieser Möbel werden daraufhin nicht recycelt, sondern landen direkt in der Müllverbrennung. Dies bedeutet, dass wertvolle Rohstoffe unwiederbringlich verloren gehen und gleichzeitig CO2-Emissionen und andere Schadstoffe freigesetzt werden.

Um den ökologischen Fußabdruck der Möbelindustrie zu reduzieren und einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu fördern, gilt es, sowohl die Lebensdauer der Möbel zu verlängern als auch ihre Recyclingfähigkeit zu verbessern. Dies soll durch eine neu durchdachte Materialität und eine Konstruktion, die eine bessere Trennbarkeit ermöglicht, erreicht werden.

Entwurf

Die Basis des Sofas besteht aus recyceltem Aluminium. Wie alle Bestandteile ist es leicht von den anderen verwendeten Materialien trennbar – nichts ist verklebt, kaschiert oder umschäumt. So lassen sich die einzelnen Komponenten am Lebensende des Sofas sauber lösen und wieder recyceln.

Durch den Umschlagmechanismus, der den Stoff fixiert, ist dieser einfach abnehmbar. Er ermöglicht einen Einblick in die Bestandteile und lässt auch die Reinigung des Bezugsstoffs und des Inhalts oder einen einfachen Austausch einzelner Teile zu.

Neben der stabilen Konstruktion trägt zur Langlebigkeit auch das reduzierte Äußere bei. Das Sofa passt so zeitlos in verschiedene Kontexte und lässt sich durch seine Verbinderteile für Arm- und Rückenlehne je nach Bedarf verändern. Das Polstermöbel passt sich so an die sich über die Jahre verändernden Lebensbedingungen an.

 

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Stanzautomat
Johann Kogge

Film

 

johann k

 

Dokumentation

 

Stanzautomat
Ein Vorschlag zur Wertschätzung des eigenen Verpackungsmülls
Johann Kogge (2024)

Der ständige Bedarf an Neuwahren und Produkten spült eine Flut an Verpackungsmüll in unseren Alltag. Hat die Verpackung ihren einzigen Zweck erfüllt, verliert sie schon nach kürzester Zeit ihre Existenzberechtigung und wird entsorgt. Im Wort ent-sorgen wird sehr treffend beschrieben, dass wir uns einer Sorge entledigen. Doch wer sorgt sich von nun an um die Verpackung und was passiert mit ihr? Diese Frage möchte ich nicht beantworten, aber ich möchte dazu einladen auf spaßige Weise die Beziehung zwischen Menschen und ihrem Verpackungsmüll zu stärken. Das soll geschen, indem der Automat eine Werthaltige Verpackung wie z.B. eine Keksschachtel aufnimmt und zu einem spaßigen Nutzgegenstand umformt. Das tragen des geformten Objektes soll dazu anregen, den Müll mit etwas mehr Wertschätzung zu betrachten.

Entwurf

Der Stanzautomat birgt im Innern eine Stanzpresse, die durch einen äußerlich am Gehäuse befindlichen Hebel betätigt wird. Mit nur einer Hub-Bewegung wird das Schneidwerkzeug zum arbeiten angeregt. Die rein analoge Mechanik im Innern des Apparates untersetzt die eingebrachte Kraft in einen kraftvollen Pressdruck, der eine immer gleichbleibende Form aus dem eingelegten Verpackungsmaterial stanzt. Das Blechgehäuse, welches an die Sprache der Wertstofftonne erinnert, hat seitlich Fenster, damit der Umformprozess beobachtet werden kann. Die Auswahl des gestanzten Ausschnitts wird mehr oder weniger zufällig vom Automaten übernommen, da dieser Bereich von vorne nicht einsehbar ist. Es wird somit ein quasi maschinell erzeugtes Produkt ausgegeben, welches zwar in seiner Kontur immer gleich bleibt, aber durch die unterschiedlichen Materialien in seiner äußeren Erscheinung und Wertigkeit variiert. Das Produkt ist ein Accessoire, das sich wie eine altmodische Wäscheklammer anstecken lässt. Es kann somit praktisch als Klammer verwendet oder als Schmuck getragen werden.

 

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Fermo
Fermentation im Beutel

Statement zum Entwurf

 

Film zum Entwurf

 

fermo

 

Dokumentation zum Blättern …

 

Fermo
Jakob Trepel (2023)
(in Kooperation mit Emil Löber, Malin Melzer)

Der Fermentationsbeutel vereint die Vorteile von Vakuumbeutel und Gärtopf, indem sich die Füllöffnung durch einen Wasserfilm verschließt. So ist ein schimmelfreies Fermentieren und platzsparendes Verstauen in einem wiederverwendbaren Beutel möglich. Mit unterschiedlichen Beutelgrößen und einem modularen Aufhängesystem ist die Minimalausstattung für den privaten Gebrauch auch für größere Anwendungen skalierbar.

 

toto

toto

Fermo: Fermentation im wiederverwendbaren TPU-Beutel

 

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Küchen Retrofit
Handlungsempfehlung für die nachhaltige Küche

Statement zum Entwurf

 

Film zum Entwurf

 

retrofit

 

Dokumentation zum Blättern …

 

Küchen Retrofit
Fritz Wördehoff (2023)
(in Kooperation mit Raphael Rustige)

Soziale und klimawandelresiliente Hausgemeinschaften
Küchen Retrofit untersucht die Beziehung zwischen klimagerechter Ernährung und sozialen und architektonischen Wohnformen. Kochen mit Solarstrom, ein Erdkeller zum gemeinsamen Lagern, gemeinsam genutzte Küchengeräte: Ausgehend von der Küche werden autonome Objekte definiert, die sinnvoll verknüpft und je nach Skalierung als Handlungsempfehlung für bestehende und zukünftige Hausgemeinschaften dienen.

 

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Plakate zum Entwurf Küchen Retrofit

 

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