Transition Town Initiativen
Im Rahmen der Transition Town Bewegung (übersetzt etwa „Stadt im Wandel“) gestalten seit 2007 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile gemeinschaftlich organisierte Gesellschaft und relokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u. a. von dem britischen Permakulturalisten Rob Hopkins gemeinsam mit seinen Studierenden des Kinsale College of Further Education in Irland.
Im Austausch mit ähnlichen Organisationen und Initiativen und mit optimistischem Pioniergeist erproben wir in konstruktiven, positiven Prozessen neue Wege hin zu einer zukunftsfähigen Lebensweise.
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… Liste an Transition Town Initiativen
... Beitrag zur Initiative auf greencity-magazin.de
Montag Stiftung
Die drei operativen Stiftungen – die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, die Montag Stiftung Urbane Räume und die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft – verfolgen in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen das gemeinsame Ziel, eine Alltagswelt zu schaffen, in der alle Menschen die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben haben. Ihr Leitsatz ist: Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung.
Die Carl Richard Montag Förderstiftung ist die Dachstiftung der Gruppe und gewährleistet ihre ideelle und finanzielle Unabhängigkeit.
Trias Stiftung
„Seit der Gründung in 2002 übernehmen wir Grundstücke in unseren Vermögensstock und damit aus der Spekulation. Die „Bodenrente“ fließt über Zuwendung und eigene Arbeit zurück in die Gesellschaft. Wissen und Erfahrung stocken unser Vermögen auf. Inzwischen ist der Grundgedanke unserer Stiftung, aus der Solidarität von Projekten anderen zu helfen, in bescheidenem Umfang Wirklichkeit geworden.
Grundstücke werden den Projekten im Erbbaurecht zur Verfügung gestellt. Ein Erbbaurecht ist das veräußerliche und vererbliche Recht, ein Bauwerk auf fremden Grund und Boden zu haben. Man erhält sozusagen „Eigentum auf Zeit“. Durch unsere Satzung ist der Weiterverkauf der Grundstücke ausgeschlossen.
Neben unserem Engagement für einen anderen Umgang mit Grund und Boden, Ökologie und neuen Wohnformen, verstehen wir uns als Institution zur Sammlung von Wissen. Dieses weiterzugeben ist uns eine Verpflichtung. Durch die von uns herausgegebenen Broschüren, Informationsveranstaltungen und Telefongespräch wird dies zu unserer Tagesarbeit.“
Netzwerk Immovielien
Das Netzwerk Immovielien ist ein Bündnis von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wohlfahrt und Wissenschaft, die sich für eine Gemeinwohlorientierung in der Immobilien- und Quartiersentwicklung einsetzen. Das Netzwerk Immovielien will die Rahmenbedingungen für die Entstehung und den Betrieb von Immovielien in allen relevanten Handlungs- und Politikfeldern verbessern.
Was sind Immovielien
Zivilgesellschaftliche Initiativen, die in Städten und ländlichen Räumen selbstorganisiert, solidarisch und in Kooperation mit Partnern Immobilien für sich und ihre Nachbarschaft entwickeln, nehmen eine besondere Rolle in der Entwicklung lebendiger und zukunftsfähiger Stadtteile ein. Wir nennen diese Immobilien von Vielen für Viele: Immovielien.
Mein Grundeinkommen
Mein Grundeinkommen ist gemeinnütziges Start-Up und junge NGO zugleich. Via Crowdfunding werden Spenden gesammelt und sobald 12.000 Euro zusammen gekommen sind, werden diese als Bedingungsloses Grundeinkommen mit 1.000 Euro im Monat verlost.
Der Zuspruch ist groß, vor knapp vier Jahren gegründet, befeuert Mein Grundeinkommen heute mit rund einer Million Nutzer*innen die Debatte.
Angetrieben von der Frage, wie wir als Gesellschaft in Zukunft leben wollen, experimentiert der Verein mit collective leadership und arbeitet am ersten zivilgesellschaftlichen Pilotprojekt zum Bedingungslosen Grundeinkommen.
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... Interview mit Michael Bohmeyer, Initiator „Mein Grundeinkommen“:
… Beitrag auf DLF
Correctiv – gemeinnütziges Recherchenetzwerk Deutschland
Correctiv ist ein journalistisches Portal und ein Verlag in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Es hat Büros in Essen und Berlin und bezeichnet sich selbst als „das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum.“
Correctiv versteht sich als Antwort auf eine Medienkrise, in der Verlage und Zeitungen Etats kürzen müssen, um schwächelnde traditionelle Geschäftsmodelle aufzufangen, wodurch die Wächterfunktion der Medien gefährdet sei. Durch sein Modell will Correctiv investigativen, aufklärenden Journalismus für alle Verlage und Sender in Deutschland erschwinglich und zugänglich machen. Alle Recherchen und Geschichten würden an Zeitungen und Magazine oder auch an Radio- und Fernsehsender weitergereicht. Zudem werden Inhalte auch über das Internet veröffentlicht. Durch die Einsparung von Druck- und Vertriebskosten solle Correctiv in die Lage versetzt werden, aufwendige und investigative Recherchen zu finanzieren, die für andere Medien zu teuer seien.
Bekannte Projekte die unter der Leitung von correctiv entstanden sind z.B. Cum Ex Files, Wem gehört Hamburg?, Flug MH17 und weitere…
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… Youtube Channel von correctiv
Gemeinwohl Ökonomie – Nachhaltige Wirtschaftsmodelle
Als Gemeinwohl-Ökonomie werden seit den 1990er Jahren verschiedene Konzepte und alternative Wirtschaftsmodelle bezeichnet, die eine Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl, Kooperation und Gemeinwesen in den Vordergrund stellen. Auch Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung („Partizipation“) werden als Werte der Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet. Die Gemeinwohl-Ökonomie soll eine Systemalternative zur kapitalistischen Marktwirtschaft und der Planwirtschaft sein – zum Teil auch deren Synthese.
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… Film zum Projekt
… Beispiele von beteiligten Unternehmen
GLS Bank – Deutschlands erste sozial-ökologische Bank
Die erste Bank mit sozial-ökologischen Grundsätzen. Die GLS Bank ist nach eigener Aussage die einzige alternative Bank, die Geldanlagen, Finanzierungen, Beteiligungskapital, Stiftungen und Schenkungen aus einer Hand anbietet. Mit zielgerichteten sozialen und ökologischen Investitionen und konsequenter Transparenz bietet sie ihren Kunden nachhaltige Bankdienstleistungen.
Sie finanziert mit dem Geld ihrer Kunden, so die Bank, „nur solche Unternehmen und Projekte […], die Entwicklungschancen für unsere und für zukünftige Generationen erhalten oder schaffen.“ Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Energie, Wohnen, Bildung, Ernährung, Soziales, nachhaltige Wirtschaft. Beim Abschließen eines Kontos können die Kunden auswählen, wo ihr Geld bevorzugt verwendet werden soll.
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... blog der GLS
… DLF Beitrag zur Bank



























