Lehrangebot

Warum wir spielen – Interdisziplinäre Perspektiven des Spielens aus Psychologie, Kultur und Design

Seminar: Warum wir spielen – Interdisziplinäre Perspektiven des Spielens aus Psychologie, Kultur und Design

➔ nur für Spiel- und Lerndesign Studierende ab dem 2. Studienjahr

Ob Babys das erste Mal eine Rassel in die Hand nehmen, Kindergartenkinder sich gegenseitig fangen, Online-Communities Nächte am Rechner durchzocken, Senior:innen sich am Nachmittag zum Rommé treffen oder Unternehmen Gamification nutzen, um Arbeitswelten zu gestalten – Spiel ist überall. Es begleitet uns über alle Altersgruppen, gesellschaftlichen Bereiche, Kulturen und Epochen hinweg. Gespielt wird auf der ganzen Welt. Das Spielen ist so alt wie die Menschheit an sich. Doch warum spielen wir überhaupt? Was bereitet uns daran Freude? Welche Funktionen hat Spielen und was passiert dabei mit uns?

Im Seminar untersuchen wir verschiedene wissenschaftliche Perspektiven und Konzepte des Spielens – welche Erkenntnisse liefert uns die Wahrnehmungs- und Entwicklungspsychologie im Vergleich zur Kultur- und Designgeschichte? Und immer mit im Blick: Was können wir als Gestalter*innen vom Spielen lernen – und was können wir dazu beitragen?

Designtheoretische Ansätze von Huizingas „Homo Ludens" bis zum Human-Centered Design helfen uns dabei, dieser Rolle näherzukommen.

Durch Recherchen, Diskussionen, Experimente und eigene Spielerfahrungen entwickeln wir gemeinsam unterschiedliche Perspektiven – und bleiben dabei stets im engen Austausch.
 

  • Input: Impulsvorträge, Texte & Lektüre, Gastvorträge, Feldbeobachtungen, Experimente
     
  • Output: Ein wachsendes Magazin – ein offenes Archiv, das mit jeder Perspektive, die im Seminar erarbeitet wird, weiter wächst.
     
  • Wann: mittwochs 12:30 - 14:00Uhr
     
  • Wo: Seminarraum der Bibliothek