Pressemitteilung

Besuch der Parlamentarischen Staatssekretärin Gitta Connemann vom Bundeswirtschaftsministerium im Designhaus Halle der BURG

Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, besucht am Mittwoch, 11. Februar 2026, das Designhaus Halle der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Der Besuch ist Teil einer Mittelstandsreise nach Sachsen-Anhalt.

Im Rahmen des Termins erhält die Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann Einblicke in die Arbeit des Designhauses Halle sowie in drei dort ansässige Gründungen mit den Schwerpunkten Innenarchitektur, Textildesign sowie biotechnologischer Materialforschung. Das Designhaus Halle versteht sich als Schnittstelle zwischen Design, Wirtschaft und Innovation und unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Existenzgründung. Der Besuch bietet Gelegenheit zum Austausch über die Bedeutung von Design als Innovationsfaktor für den Mittelstand und zur Vernetzung von Politik, Kreativwirtschaft und Unternehmen in der Region Sachsen-Anhalt. Vor Ort möchte sich Gitta Connemann über den Arbeitsalltag, die positiven Entwicklungen und die aktuellen Herausforderungen für die Gründerinnen und Gründer informieren.

„Gutes Design gibt den Ideen des Mittelstands eine Form. Es verbindet Innovation mit Funktionalität. Und macht Produkte stark für den Markt. Das Designhaus Halle zeigt, wie Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen konkret gelingen kann. Das gibt kreativen Gründerinnen und Gründern Rückenwind. Und stärkt den Mittelstand“, betont Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung.

Auch die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterstreicht die Bedeutung des Austauschs: „Das Designhaus Halle ist ein zentraler Ort für den Dialog zwischen Lehre, Forschung und unternehmerischer Praxis. Als mittlerweile seit 16 Jahren bestehendes Erfolgsmodell ist es in dieser Form deutschlandweit einzigartig an einer Kunsthochschule. Der Besuch von Gitta Connemann würdigt die Rolle von Gestaltung als Innovationsmotor und stärkt die Sichtbarkeit unserer Arbeit für die Kreativwirtschaft sowie den Mittelstand“, sagt Prof. Bettina Erzgräber, Rektorin der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen, bei dem Termin vor Ort dabei zu sein. Der Besuch der Parlamentarischen Staatsekretärin des Bundeswirtschaftsministeriums findet am Mittwoch, 11. Februar 2026, von 13 bis 14 Uhr, im Designhaus Halle der Hochschule, Ernst-König-Straße 1, 06108 Halle (Saale) statt.

Über das Designhaus Halle
Das 2010 gegründete Designhaus Halle ist eine Einrichtung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Es verbindet Design und Wirtschaft, Kunst und Markt, Lehre und Berufsstart und begleitet den Übergang der Studierenden zwischen Ausbildung und Berufsleben. Als Existenzgründer*innenzentrum bietet es Büros zu günstigen Konditionen an und ermöglicht eine Startbahn für Spin-offs aus der Hochschule und Start-ups aus der Kreativwirtschaft. Beratung und Unterstützung in betriebswirtschaftlichen und juristischen Fragen werden ebenso geboten wie die Möglichkeit, die Werkstätten der Hochschule zu nutzen sowie sich in einem Netzwerk zu organisieren. 
Derzeit haben 30 Unternehmen der Kreativwirtschaft mit rund 60 Personen ihren Sitz im Designhaus Halle. Noch bis Dezember 2027 findet im Designhaus Halle das Förderprojekt „Burg Potentiale“ statt. Dieses Vorhaben wird vom Land Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union finanziert.
www.designhaus.burg-halle.de

Die am Rundgang beteiligten Gründerbüros im Designhaus Halle:

Studio JaJaJa
Das Studio JaJaJa ist ein Innenarchitekturstudio, das für Auftraggeber*innen aus dem privaten sowie öffentlichen Sektor tätig ist. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung ganzheitlicher Raumkonzepte im Spannungsfeld von Architektur und Atmosphäre. Die Konzepte sind funktional, langlebig und auf eine klare räumliche Wirkung ausgerichtet. Die Arbeitsweise ist zurückhaltend und kontextbezogen. Sie basiert auf sorgfältiger Analyse, einem bewussten Umgang mit Materialien sowie der Berücksichtigung der Menschen, die die Räume nutzen. Das Team des Studios JaJaJa besteht aus Jannis Block (Interior Architecture M.A.), Janna Radlow (Interior Architecture M.A.) und Jacobo Cuesta Wolf (Industrial Design M.A.).
www.jajaja.studio 

Studio .txtl – analog_digital_textiles
.txtl ist ein Designstudio mit Schwerpunkt Textildesign, Materialentwicklung und digitaler Visualisierung von Textilien. Das Studio wurde 2024 von Katharina Lutat (Conceptual Textile Design M.A.) und Kim Cordes (Conceptual Textile Design M.A.) gegründet. Als Absolvent*innen des Masterstudiengangs Conceptual Textile Design an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle vereinen sie gestalterisch-technologisches Fachwissen mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Modeindustrie sowie unternehmerischen Kompetenzen. Seit 2024 entwickelt das Designstudio .txtl innovative analoge und digitale Textilien, insbesondere für den wachsenden Bereich der Medical Knitwear. Ein integraler Bestandteil der Arbeit ist der interdisziplinäre Austausch zwischen Kreativbranche, Forschung und Industrie. Das über Jahre gewachsene Netzwerk innerhalb der lokalen Kreativszene sowie der Textilindustrie und Forschungslandschaft in Ostdeutschland bildet eine fundierte Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum des Designstudios am Standort Halle.

Gründungsvorhaben ponton works
Hinter dem Gründungsvorhaben ponton works steht ein Trio von Industriedesigner*innen aus Halle (Saale): Sophia Reißenweber, Ina Turinsky und Andi Wagner. Ihre Arbeit baut auf gemeinsamen Erfahrungen bei den BurgLabs an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sowie auf der Zusammenarbeit mit Mareike Gast, Professorin für Industrial Design/Material- und technologiebasierte Produktentwicklung, und weiteren Kolleg*innen auf. Auf der diesjährigen Designblok in Prag präsentierten ponton works das Projekt pulping + und stellten dabei ein kreislauffähiges, biologisch abbaubares Material auf Basis von Pflanzenfasern und recycelter Zellulose vor. Das Projekt untersucht Möglichkeiten zur sinnvollen Wiederverwendung lokaler Pflanzenabfälle und natürlicher Rohstoffe. Ihre früheren Projekte insectmatter und Flushed lieferten sowohl die konzeptionelle als auch die technische Grundlage für pulping +. Als Industriedesigner*innen bauen sie Brücken zwischen Forschung und regionaler Produktion, um zirkuläre Produkte in unseren Alltag zu integrieren. Sie gehen der Frage nach: Wie können wir zukunftsfähig produzieren und konsumieren?
https://www.materialtimes.com/articles/from-research-to-design-ponton-works-introduces-a-circular-material-made-from-local-plant-residues