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Design Education Research

Design und Produktion

FormUsWithLove

 

 

FormUsWithLove
recut Namju Kim

FUWL berücksichtigen viele Elemente, wenn sie ein Produkt entwerfen – Nachhaltigkeit ist eines davon. Design ist ihr Weg, einen echten Wandel herbeizuführen.

 

Quellen

 





droog design

 

 

droog design – alles andere als dröge
recut Max Koch

1993 gegründet in den Niederlanden, ist bekannt für seine innovativen, oft konzeptionellen Möbelentwürfe, die alltägliche Objekte auf ungewöhnliche und überraschende Weise neu interpretieren. Der Einfluss von Droog Design auf die Designentwicklung der 1990er Jahre war tiefgreifend und weitreichend. Die Gruppe zeigte, dass Design mehr sein kann als nur ästhetisch ansprechend oder funktional – es kann auch intellektuell stimulierend, kritisch und überraschend sein. Insgesamt trug Droog Design entscheidend dazu bei, das Designverständnis der 90er Jahre zu erweitern, indem es die Grenzen des Möglichen neu definierte und Designer weltweit dazu ermutigte, gewohnte Pfade zu verlassen und neue, innovative Wege zu beschreiten.

 





open structures

 

 

open structures
recut Luci Schwingen

OpenStructures is an exploration on open modular construction where anyone designs for everyone on the basis of one shared grid. OS generates parts that are widely interchangeable, objects that allow infinite adaption and repair, and a more sustainably built environment.

 

Quellen

 





Layer Design

 

 

Layer Design
recut Yaman Al Fawaz

Layer Design ist ein progressives Designstudio mit Sitz in London, gegründet von Benjamin Hubert. Spezialisiert auf menschenzentriertes Produktdesign für Marken wie Google, Nike und Braun. Bekannt für innovative Medizintechnik und Wearables. Hubert tritt häufig in Podcasts auf und spricht über die Zukunft des Designs.

 

Quellen

 





studio red.design

 

 

studio red.design
recut Cem Akbal

Der Film porträtiert das junge Designstudio Reduce.Design als klare, materialbewusste Stimme innerhalb der zeitgenössischen Gestaltung. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur ihre reduzierten Möbelobjekte, sondern vor allem ihr konzeptioneller Zugang: „Form follows resource“ – eine Haltung, die Gestaltung im Einklang mit Materialverfügbarkeit, Handwerk und Nachhaltigkeit denkt.

Durch die Kombination aus Voiceover-Zitaten der beiden Gründer:innen Kerstin Pfleger und Peter Paulhart sowie einer gezielten visuellen Inszenierung ihrer Instagram-Inhalte entsteht ein reduziertes, aber präzises Bild ihrer gestalterischen Praxis. Die ruhige, fast dokumentarische Ästhetik des Films unterstreicht die Konzentration auf Form, Material und Herstellung. Die Tätigkeit von Reduce.Design lässt sich am ehesten im Bereich Design und Produktion verorten, mit deutlichen Überschneidungen zur Prozess- und Materialforschung. Ihre Möbel sind nicht nur formal reduziert, sondern auch in ihrer Herstellungsweise konsequent gedacht – häufig unter Einsatz von Restmaterialien, in Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und mit dem Anspruch, langlebige, klare Produkte zu gestalten. Reduce.Design bewegt sich damit bewusst an der Schnittstelle zwischen Entwurf und verantwortungsvoller Fertigung.

 

Quellen

 





Paul Cocksedge

 

 

Paul Cocksedge
recut Malte Litzinger

Paul Cocksedge (geb. 1978) lebt und arbeitet in Hackney, Ost-London. Er ist bekannt für seinen unkonventionellen Umgang mit Materialien – seine Arbeiten bewegen sich zwischen Kunst im öffentlichen Raum, Skulptur und architektonischer Installation. Wissenschaft bildet dabei stets einen festen Bezugspunkt. Eine präzise Untersuchung der Grenzen von Prozessen, Materialien und des menschlichen Körpers legt das Fundament seines Schaffens. Paul ist durchdrungen von einer tiefen Neugier für unser Verhältnis zur Erde – seine Werke greifen drängende Fragen unserer Zeit auf, von sozialer Verbundenheit bis hin zur Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Magie aus Licht, Farbe und Masse verdichtet sich in dem Versuch, einen Moment der Verbindung zwischen Menschen zu schaffen.

Cocksedge wuchs im Norden Londons auf und fand auf eigene Weise zur Kunst – mit einer frischen Perspektive, die sein Werk bis heute prägt. 1997 schloss er sein Studium des Industrial Design mit einem Bachelor of Fine Arts an der Sheffield Hallam University ab. Anschließend studierte er unter der Leitung von Ron Arad am Royal College of Art in London. Dort erwarb er 2002 den Masterabschluss in Produktdesign. Zwei Jahre später gründete er gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin und RCA-Absolventin Joana Pinho sein gleichnamiges Studio.

 

Quellen

 





Studio Stefan Diez

 

 

Studio Stefan Diez
recut Franz Kauffmann

Diez Office entwirft und entwickelt Produkte für den täglichen Gebrauch und konzentriert sich dabei insbesondere auf die Potenziale der Kreislaufwirtschaft. Das Studio zeichnet sich durch Innovation, technische Expertise, Fingerspitzengefühl und große Experimentierfreude aus.

 

Quellen

 





Studio MOM

 

 

Studio MOM
recut Merle Nau

With our designs, we want to leave the world a more beautiful place than we found it. We think about the impact on the climate, about practical beauty and about the people using the product. With the designs we come up with today, we influence the world of tomorrow. This gives us a certain responsibility, because the earth‘s resources are not inexhaustible.

 

Quellen

 





Studio 7.5

 

 

Studio 7.5
recut Richard Bassek

„7.5” verweist auf eine Idee aus der Anfangszeit des Studios, als das Team einen 7,5-Tonnen-Lkw mieten wollte, um darin eine Modellwerkstatt einzurichten und von einem Projektort zum nächsten zu fahren. Die Komplexität von Designproblemen erfordert Zusammenarbeit und die wiederholte Überprüfung von Ideen an originalgetreuen Modellen, damit die elegantesten Lösungen gefunden werden können, davon sind die Gründer von Studio 7.5 überzeugt.

 

Quellen

 





Nils Holger Moormann

 

 

Nils Holger Moormann
recut Daniel Sauter

Wir suchen nach Möbelerfindungen, denen eine besondere Idee zugrunde liegt. Mal absurd, mal genial, mal ein Detail, mal eine Revolution.

 

Quellen

 





Teenage Engineering

 

 

teenage engineering
recut Bruno Bleschke

Teenage Engineering is a Swedish consumer electronics company and manufacturer. Its products include electronics and synthesizers, with its core product being the OP-1, as well as verious Hi-fi products.

 

Quellen

 





Modular Smartphones

 

 

Modular Smartphones
recut Emil Frederking

Seit 2013 gibt es eine Vision: modulare Smartphones. Apparate, die nicht weggeschmissen werden müssen, wenn einzelne Bauteile versagen. Dave Hakkens Konzept „Phoneblocks” mündete in einer Zusammenarbeit mit Google, dem „Project Ara”. 2017 wurde das Projekt eingestellt. Seit 2018 gibt es zwei modulare Smartphones auf dem Markt: „Shiftphone” und „Fairphone”

 

Quellen

 





Karoline Fesser, Generation Köln

 

 

Karoline Fesser, Generation Köln
recut Gregor Rothmeier

Karoline Fesser arbeitete für das Designmagazin Form in Basel und die niederländische Designerin Ineke Hans in Arnheim. 2012 gründete sie ihr eigenes Studio und arbeitet seither in freien und festen Projekten für Designkultur, Möbellabels und Industrie. Sie ist Teil des Designteams bei Agrob Buchtal und Mitglied des Ausstellungsformats Generation Köln. Das Format dient der gegenseitigen Kritik sowie der Vermittlung persönlicher Standpunkte im Design von Möbeln und Produkten. Es besteht aus einer Gruppe von Gestaltern, die gesellschaftsrelevante Themen mithilfe ihrer Entwürfe untersucht und spiegelt.

Als Forscherin untersucht Karoline Fesser bestehende Strukturen und Verhaltensmuster, sowie die Herstellung und Verwendung von Produkten. Ihr Designprozess ist wie eine Studie. Die Produkte, die sie entwirft, sind die Ergebnisse ihrer Forschung. Karoline bevorzugt Projekte, die das Bewusstsein für Dinge und deren Relevanz schärfen. Ihr Fokus liegt auf Alltagsgegenständen und der Beziehung zwischen Menschen und Produkten. Karoline interessiert sich besonders für die wechselseitige Beziehung zwischen materiellen Komponenten wie Form, Funktion und Produktion sowie für den immateriellen Wert, der durch den Gebrauch der Objekte entsteht.

 

Quellen

 





mischer’traxler

 

 

mischer’traxler
recut Max Stolze

Katharina Mischer and Thomas Traxler are balancing between handcraft and technology. The Vienna based studio mischer‘traxler develops and designs products, furniture, installations and more, with a focus on experiments, context and conceptual thinking. They envision whole systems, new production methods and kinetic or interactive installations that question topics, tell stories or open up new ways of doing things.

 

Quellen

 





Olafur Eliasson

 

 

Olafur Eliasson
recut Leonard Schumann

Das Studio Olafur Eliasson wurde 1995 vom dänisch-isländischen Künstler Olafur Eliasson in Berlin gegründet. Es ist kein klassisches Künstleratelier, sondern ein interdisziplinäres Team von derzeit rund 90 Personen, darunter Architekten, Handwerker, Techniker, Kunsthistoriker, Archivare und viele mehr.

Das Studio arbeitet eng mit Olafur Eliasson zusammen, um seine vielfältigen Kunstwerke, Ausstellungen und Architekturprojekte zu entwickeln, zu entwerfen und zu realisieren. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf Experimenten, Forschung und der Erforschung der menschlichen Wahrnehmung, oft durch die Interaktion mit Naturphänomenen wie Licht, Wasser und Wetter.

Bekannte Projekte, die aus der Zusammenarbeit im Studio hervorgingen, sind unter anderem „The weather project“ in der Tate Modern in London, die Fassade der Harpa Konzerthalle in Reykjavik oder „Your rainbow panorama“ in Aarhus. Das Studio engagiert sich auch in Bildungs- und Sozialprojekten wie dem „Institut für Raumexperimente“ und der Initiative „Little Sun“, die sich für den Zugang zu sauberer, nachhaltiger Energie einsetzt. Insgesamt ist das Studio Olafur Eliasson ein dynamisches und kollaboratives Umfeld, das die Grenzen zwischen Kunst, Architektur und Wissenschaft überschreitet, um immersive und zum Nachdenken anregende Erlebnisse zu schaffen, die oft einen starken Bezug zu Umwelt- und Gesellschaftsfragen haben.
 

Quellen