Was passiert, wenn die Gestaltung digitaler Spiele auf die Gestaltung physischer Objekte trifft? In gemischten Teams aus MMVR- und SLD-Studierenden erforscht ihr, welche Potentiale im Analogen liegen und welche im Digitalen. Und ihr entwickelt interaktive Exponate, die beide Qualitäten vereinen: spielerische Installationen mit eigens gestalteter Hardware – ungewöhnliche Eingabegeräte, Gehäuse und Objekte, die digitale Inhalte in eine haptische und räumliche Erfahrung übersetzen.
Unser Kooperationspartner ist das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle, ein Ort der Wissenschaft, Kultur und Begegnung im Aufbau. Das Zukunftszentrum verbindet die Erfahrungen gesellschaftlicher Transformation seit 1989/1990 in Ostdeutschland und Osteuropa mit gegenwärtigen Umbrüchen wie Digitalisierung, Klimawandel und demografischem Wandel und fragt, wie sich gesellschaftliche Zukünfte gestalten lassen.
Hier setzen eure Exponate an: Sie machen Zukunftsfragen greifbar und übersetzen abstrakte Themen in eine spielerische, körperlich erfahrbare Erfahrung. In der aktuellen Werkstattphase erprobt das Zukunftszentrum gemeinsam mit Partnern neue Formate sowie räumlich-sinnliche Zugänge und bietet euren Exponaten einen Resonanzraum. Am Ende werden eure Spielstationen öffentlich Ausgestellt.
Input
- Exkursionen zu interaktiven Ausstellungen in der Region
- Workshops zu Sensorik, Mikrocontrollern und dem Design und Bau von alternativen Eingabegeräten
- Austausch mit dem Zukunftszentrum Halle als Themen- und Präsentationspartner
Output
- ein spielbares interaktives Exponat pro Team
- Gestaltung eines öffentlichen Ausstellungs-Events
- Live-Prozessdokumentation via Mastodon
- Abgabe von hochwertigem Bild- und Videomaterial zum Semesterende
Termine
- 5. Oktober: Projektstart
- November: Zwischenpräsentation
- Anfang Februar 2027: Abschlusspräsentation und Ausstellung-Event
- Ende März/Anfang April 2027: alternativer Ausstellungstermin




















