Silcularity beschreibt einen Prozess zur Einbettung von Bombyx mori, Maulbeerseide, als zirkuläres Material. Zu diesem Zweck wurde ein natürliches Lösungsmittel entwickelt, das Seidenfibroine aus Kokons, Mischgeweben und Produktionsresten auflöst. Darüber hinaus wird gezeigt, dass die ursprüngliche Farbe erhalten bleiben kann und das flüssige Fibroin in verschiedene Formen und Membranen gebracht werden kann. Im BioLab wurden textile Oberflächen aus Nanofasern mithilfe der Elektrospinntechnik hergestellt. Seide kann aufgelöst und in mehrere ungefährliche Teile umgewandelt werden. Diese Entwicklungen möglicher Ergänzungen zum Produktzyklus von Seide erhalten das ursprüngliche Material als nächste „lebende Schicht” am Leben. Diese Techniken sind gut dokumentiert und in einer Wissensdatenbank des Labors gespeichert. In weiteren Projekten kann Seide als Rohstoff oder für Elektrospinnzwecke verwendet werden.
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Montag bis Samstag, 10 bis 18 Uhr

Ausstellung
Fachbereich Design der BURG zu Gast im Bayerischen Kunstgewerbeverein München
















