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Personalvollversammlung 2025: Austausch und gemeinsame Perspektiven

Am 27. November 2025 fand die Personalvollversammlung im Dachsaal statt. Zahlreiche Beschäftigte nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen zu informieren, auszutauschen und gemeinsam Perspektiven für die zukünftige Arbeit an der Hochschule zu entwickeln.

Frank Robrecht eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung und der namentlichen Vorstellung der neuen Personalratsmitglieder. Anschließend gab es einen kurzen Überblick über die Aufgaben, Tätigkeitsfelder und aktuellen Arbeitsschwerpunkte des Personalrates.

Das Grußwort von Kanzler Stefan Danz wurde von Sandra Körner verlesen. Der Kanzler stellte seinen persönlichen Werdegang vor und bedankte sich für die herzliche Aufnahme an der Hochschule. Besonders hob er das persönliche Kennenlernen in Werkstätten und Büros hervor und bot an, diesen Austausch weiter fortzusetzen.

Mit Blick auf die kommenden Jahre skizzierte Stefan Danz zentrale Ziele, insbesondere den geplanten Neubau Kunst. Aktuell verfügt die Hochschule über 261 Beschäftigte und Beamt*innen, darunter 191 Stellen in Lehre und ZBE sowie 19,4 Projektstellen. Alle Stellen, einschließlich der Ausbildungsplätze, sind derzeit besetzt. Zudem betonte der Kanzler die Bedeutung eines gemeinsam entwickelten Stellenentwicklungsplans.

Im weiteren Verlauf arbeiteten die Teilnehmenden in drei thematischen Arbeitsgruppen: Werkstätten, Künstlerische und Wissenschaftliche Mitarbeitende (KüMi/WiMi/HiWi) sowie Verwaltung.

Bei den Werkstätten stand im Mittelpunkt die Frage der Arbeitssicherheit, insbesondere die Finanzierung und Prüfung von Industrieleitern und technischen Geräten. Diskutiert wurden eine mögliche Zentralisierung von Sicherheitsausstattung, klare Budgetplanungen sowie Kostenstellen für regelmäßige Prüfungen. Zudem wurden Rahmenverträge, Sicherheitsprüfungen elektronischer Geräte und die Einführung allgemeiner Arbeits- und Brandschutzbelehrungen für Studierende thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt war die stärkere Einbindung der Werkstätten in Gremienarbeit, insbesondere im Fachbereichsrat, sowie die Verbesserung der Kommunikation über den Personalrat.

In der Arbeitsgruppe KüMi, WiMi und HiWi wurde insbesondere die fehlende Arbeitszeiterfassung, unklare Definitionen von Qualifizierung und mangelnde Transparenz angesprochen. Gewünscht wurden verbindliche Qualifizierungsvereinbarungen, besseres Onboarding sowie regelmäßige Überprüfung von Qualifizierungszielen. Für studentische Hilfskräfte wurde mehr Transparenz bei der Bezahlung nach Abschluss gefordert. Zur Weiterbearbeitung dieser Themen soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Personalrat und Interessensvertreter*innen entstehen.

Die Mitarbeitenden der Verwaltung wünschten sich mehr Transparenz in bürokratischen Abläufen, besseren abteilungsübergreifenden Austausch und eine verbesserte Kommunikation. Ein zentrales Intranet wurde als hilfreiches Instrument benannt. Darüber hinaus wurden praktische Themen wie funktionierende Heizungen, verbesserte Lichtverhältnisse sowie eine stärkere Anbindung des Hermesgebäudes an die Hochschule angesprochen. Positiv hervorgehoben wurden Gesundheitsangebote wie die „Aktive Pause“ und der Gesundheitstag, verbunden mit dem Wunsch nach besserer Koordination und Kommunikation.

Zum Abschluss wurden die Ergebnisse der Umfrage zur Personalvollversammlung vorgestellt. Der Personalrat bedankte sich bei allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und das Engagement. Mit vielen Impulsen und klar benannten Handlungsfeldern endete die Personalvollversammlung 2025.