Prof. Lizza May David, geboren1975 in Quezon City, Philippinen, studierte Freie Malerei, Grafik und Objektkunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Rolf-Gunter Dienst sowie Visuelle Kommunikation/Medienkunst bei Prof. Maria Vedder an der Universität der Künste Berlin. 2008 schloss sie ebenda das Meisterschüler*innenstudium ab. Als Fellow der Graduiertenschule der Universität der Künste Berlin (2015–2016) untersuchte sie unter dem Titel Ornamental Echoes Malerei als Sensorium für soziale Veränderungen. Von 2013 bis 2026 war sie zudem Lehrbeauftragte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee für Freie Kunst/Bildhauerei. Im Wintersemester 2025/26 betreute sie die Klasse für Freie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, bei der Wiesbaden Biennale, im Savvy Contemporary Berlin, in der ifa-Galerie Stuttgart sowie in der Ateneo Art Gallery und der Galleria Duemila in Manila, Philippinen.
Davids künstlerische Praxis verhandelt archivbasierte Forschung und die daraus hervorgehenden Übersetzungsstrategien im Spannungsfeld abstrakter und figurativer Malerei. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit philippinischer Erinnerungskultur und visueller Bildproduktion, die sie in transnationalen und interdisziplinären Kollaborationen untersucht. Bereits in früheren Videoarbeiten beschäftigte sie sich mit Themen wie Arbeitsmigration, Erinnerung und Sprache, die bis heute ihre malerische Praxis prägen.
Prof. Lizza May David ist seit dem 1. April 2026 neu berufene Professorin für Bildnerische Grundlagen/Malerei im Fachbereich Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.
















