Lehrangebot

Eingriffskraft unter Druck – Intentionalität und Wirkung der Künste

Internationale Tagung an der ZHdK Zürich in Kooperation mit der BURG Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der University of Chicago

Eine Kooperation der Artistic Action Study Group der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Lehrbereich Philosophie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sowie dem German Department der University of Chicago.

Vor dem Hintergrund einer tiefgreifend durchkapitalisierten Gegenwart und einer von allen Seiten anarchisch ausbrechenden Gewalt, ruft die Frage nach der Wirkung der Künste, gerade angesichts ihrer Wirksamkeit – ihrer Reichweite und Eingriffskraft – Ratlosigkeit hervor: im Kulturbetrieb, an den Hochschulen, in den sozialen Medien. Was kann künstlerische Responsivität bewirken? Wogegen sperrt sie sich? Unter den aktuellen Bedingungen stellen wir die Intentionalität und Wirkung der Künste zur Diskussion.

Neben Professor*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen der beteiligten Institutionen nehmen über 20 internationale Referent*innen aus Kunstphilosophie, Kunstsoziologie und Kunstgeschichte teil, darunter Souleimar Bachir Diagne (Columbia University), Barbara Stiegler mit Christophe Pebarthe (Bordeaux-Montaigne), Peter Jelavich (Johns Hopkins University), Karen van den Berg (Zeppelin Universität), Liliane Gomez (Documenta Institut Kassel), Cecilia Sjöholm (Stockholm), Anna Pawlak (UZH), Christina Kamleithner (UZH), Fabienne Liptay (UZH), Christian von Scheve (FU Berlin), Jonas Staal u.a..

Workshop & Exkursion für Masterstudierende Kunstwissenschaften

Eine Gruppe von etwa sechs Masterstudierenden erhält die Möglichkeit, am 23. September 2026 an der ZHdK einen Vorbereitungsworkshop durchzuführen – in Kooperation mit Studierenden des Minor Critical Thinking der ZHdK, und im Anschluss die Tagung besuchen. Die ZHdK übernimmt die Reisekosten Halle–Zürich–Halle für mindestens vier Studierende sowie die Unterbringung bei Studierenden der ZHdK für die Dauer der Tagung. Die BURG kann die Kosten für weitere Studierende anteilig übernehmen.