„Zunächst einmal muss ich feststellen, was der einzelne überhaupt bei mir lernen möchte, wo Schwerpunkte seines Interesses und seine Möglichkeiten liegen. Mir kommt es aber nicht darauf an, das einfach so laufen zu lassen, sondern ich muss ihn, wenn Schwierigkeiten auftauchen, mit etwas Neuem in ihm konfrontieren.“ ¹
Joseph Beuys, Künstler
Das Kolloquium begleitet Studierende des Studiengangs Lehramt Kunst (M.Ed.) vom 1. bis zum 4. Semester und bietet einen Raum für Interesse, Austausch, Konfrontation und Entwicklung.
Eine kunstpädagogische Haltung zu entwickeln ist für die Lehr- und Lernpraxis von enormer Bedeutung. Im Seminar wollen wir die eigenen Verortungen, Handlungs- und Nichthandlungsmöglichkeiten, Begehren, Anrufungen und Veränderungsmotivationen auszuloten, die uns in der Rolle als Kunstlehrkraft begleiten. Wir werden uns mit verschiedenen Diskursen in der Kunstpädagogik und Themen des Studiengangs diskursiv auseinandersetzen um Positionierungen überhaupt vornehmen zu können und ein professionelles kunstpädagogische Selbstverständnis zu entwickeln. Dabei sind eine aktive Beteiligung sowie Vor- und Nachbereitung vorgesehen.
¹ Beuys, Joseph (2013): Das Bildnerische ist unmoralisch. Gespräch mit Siegfried Neuenhausen, S. 31, wiederabgedruckt in: Tanja Wetzel, Sabine Lenk (Hrsg.): Mit Ecken und Kanten, München.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung.
Name der Lehrenden – Name of Teacher
Dr. Catharina Jochum
Lernziel / Qualifikationsziele – Objectives / Learning Outcome
Entwicklung der Fähigkeit, spezifische Frage- und Problemstellungen sowohl fachlich und fachsprachlich fundiert als auch gemeinschaftlich und diskursiv zu erörtern
Entwicklung spezifischer Kenntnisse in Bezug auf kunstpädagogische Konzepte, kunstdidaktische Fragestellungen und Handlungsfelder
Entwicklung der Fähigkeit, eigene fachliche Fragestellungen, Interessen, Forschungsprozesse und -ergebnisse fundiert und angemessen aufzubereiten, zu präsentieren und zu reflektieren
Entwicklung einer kritisch-reflexiven Grundhaltung gegenüber wissenschaftlichen Thesen, fachspezifischen Theorien, Diskursen und Problemstellungen
Veranstaltungsart und –methodik – Teaching and working methods
Kolloquium
Beurteilung – Assessment
Teilmodulleistung (unbenotete Präsentation) oder/und Modulleistung (benotete konzipierte und durchgeführte Kolloquiumssitzung)
Literatur und Vorbereitungsempfehlung
BURG BOX und miro folgen
Verwendbarkeit
Kolloquium
Zugangsvoraussetzung - Prerequisites
Keine
Umfang in SWS
2
Häufigkeit, Dauer und Termine / Ort des Angebots
Mittwoch, 10.15-11.45 Uhr
Hermes, Seminarraum 1. OG
Beginn: 08.04.2026










