Die Publikation CONNECTIVITIES. Handbook for Embodied Communication gibt einen umfassenden Einblick in Stella Gepperts Arbeitsweise. Die Auseinandersetzung mit Gepperts konzeptionellen und kollektiven Praktiken wird von Textbeiträgen aus den Bereichen Tanzwissenschaft (Gabriele Brandstetter), Immunologie (Michael Meyer-Hermann), Kunstwissenschaft und Körpertechniken (Joana P. R. Neves, Daniela von Damaros) beleuchtet. In CONNECTIVITIES wird das Werk in seiner multidimensionalen Vernetzung unsichtbarer Kommunikationsformen wie der Stoffwechselprozesse der Atmung und Organe, sprachbasierter Kopfbewegungen, Zellkommunikation und Gesten der kollektiven Landschaftszerstörung verhandelt.
Stella Geppert (geb. 1967 in Niedersachsen, lebt und arbeitet in Berlin) ist Professorin für Bildhauerische und performative Praxis im Fachbereich Kunst an der BURG. Als Bildhauerin und Performerin stellt sie experimentelle Bezüge zu Choreografie, Skulptur, Körpererweiterungen und grafischen Notationen her. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Erforschung des Körpers als Medium und Material für kommunikative Prozesse, die globalen Auswirkungen einfacher Handlungsweisen, energetische Körperzustände und transgenerationale Verhaltensübertragungen.