Lehrangebot

Wind

Wind

Vom Experiment zum Artefakt 
Fachaufgabe mit Jakob Trepel und Enzo Agger 

Natürlicher Wind entsteht, wenn sich Luft in Bewegung setzt. Luftmassen werden von der Sonne erwärmt, dehnen sich aus und bewegen sich dabei von Hoch- zu Tiefdruckgebieten. Je größer diese Druckunterschiede, desto stärker der Wind. Wenngleich wir den Wind selbst nicht sehen können, so sehen wir doch seine Auswirkungen auf die Umwelt überall dort, wo er mit ihr in Kontakt kommt. Wir spüren seine Kraft und hören ihn pfeifen.

Die unerschöpfliche Kraft, die von ihm ausgeht, machen sich die Menschen schon lange zunutze. Aber nicht nur sie. Vögel nutzen seinen Auftrieb und Pflanzen verteilen ihre Samen teilweise über Kontinente hinweg.

So unsichtbar und fluide die Luft scheinen mag, so lässt sie sich doch einfangen, hörbar und erlebbar machen.

In dieser Fachaufgabe wollen wir das Phänomen des Windes besser verstehen und das Unsichtbare sichtbar machen. Dazu wollen wir den Wind in Experimenten beobachten, verstehen und anschließend in seinen vielen verschiedenen Gestalten für andere festhalten, sichtbar oder spürbar machen.

Dabei wollen wir den Wind in konkrete Apparaturen, Installationen und Prozesse übersetzen und so einerseits unsere Faszination für andere verständlich machen und gleichzeitig lernen, wie aus der eigenen Wahrnehmung konkrete Experimente abgeleitet werden und wie diese anschließend zu handfesten Ideen ausgearbeitet werden können.