Vortrag

HAND OVER TIME. Künstlergespräch mit Akis Goumas

Lernen durch Machen. Lernen von der Urgeschichte

Im Landesmuseum für Vorgeschichte stellt der Künstler und Forscher seine Arbeit vor.

Akis Goumas, griechischer Schmuckkünstler und Forscher, hat sich in seiner Arbeit auf antike ägäische Goldschmiedetechniken spezialisiert. Im einwöchigen Workshop „HAND OVER TIME. Lernen durch Machen – Lernen von der Urgeschichte“ , der im Rahmen der Kooperation mit der Studienrichtung SCHMUCK HALLE der BURG, dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und dem Landesmuseum für Vorgeschichte entstand, wird Akis Goumas seine Forschungen zu historischen Werkzeugen und Metallbearbeitungstechniken vorstellen und zeigen, wie sich durch das praktische Arbeiten Erkenntnisse über Werte und Lebensbedingungen vergangener Gesellschaften gewinnen lassen.

Am Mittwoch, den 6. Mai, ist Akis Goumas vom Landesmuseum für Vorgeschichte zu einem Künstlergespräch eingeladen.

 

Akis Goumas (*1952 in Griechenland) hat seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in ganz Europa präsentiert. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften ließ er sich in Gold- und in Silberschmiedekunst, Gemmologie und Siegelgravur ausbilden. Seit 2000 unterrichtet er Schmuckgestaltung in Florenz und Athen. Goumas erhielt Stipendien von der Harvard University sowie von Homo Faber. Als technischer Berater und Schmuckkünstler wirkte er kürzlich an der Ausstellung „Art in Gold“ im Benaki Museum in Athen mit.