Stock ist nicht gleich Stock!
Reisen - 3. Etappe

Methodische Gestaltungsübung des 2. Studienjahrs Industriedesign
Reisebegleitung: Prof. Vincenz Warnke, Dipl. Des. Franziska Müller

Exkursion (Foto: Franziska Müller)

Let‘s go!

In der dritten Reiseetappe wurde ein origineller und passender Spazier- oder Wanderstock für einen Mitmenschen nach Wahl gestaltet. Um dessen Vorstellungen von einem solchen Objekt genauer kennenzulernen, gingen einige Studierenden in der vorlesungsfreien Zeit mit der ausgewählten Person ausgiebig spazieren. Andere entdeckten, dass sie für sich selbst einen Stock für ihre ganz eigenen Bedürfnisse gestalten wollen.

Gemeinsam wurde eine der letzten Stockmachereien in Lindewerra, Thüringen mit angeschlossenem Stockmuseum besucht. 

Entstanden sind 18 sehr persönliche Stöcke, mit denen man nicht nur auf große Reise gehen kann. So wird der Stock zum Trinkhalm, zur Stelze, hilft beim Trampen, sich ausruhen und das man sich nicht verirrt. Mit ihm kann man gepflückte Blumen aufsammeln oder auch kleine Ableger ausgraben und verstecken, ihn als Staffellei oder Fotostativ benutzen, Steine bearbeiten, heimlich sprayen, sich vor Regen schützen und musizieren. Er ist das ideale Accessoire für eine angehende Modedesignerin oder der neue treue Begleiter für die eigene Oma. Ein Stock meldet sich, wenn er lange nicht mehr benutzt wurde und ein anderer zeigt eine Vision davon, wie wir in Zukunft reisen, kommunizieren und leben werden.