WINTERSESSION 2018: Körpersprachen

Karen Michelsen Castañón und Mauricio Pereyra
Mi, 21.02. bis Fr, 23.02.2018
Beginn 10 Uhr
Ende 18 Uhr
Dachsaal, Goldanbau, Neuwerk 7, Campus Design

Video still: Karen Michelsen Castañón aus dem Film
„Ein Waisenhaus in China“ (2014, HD, 30 Min., OmU)
Ein Film über die Gegenwart von Kolonialismus in unseren Körpern, der Geschichtsschreibung und der Bildung.

Teilnehmerzahl: max. 12

Kursbeschreibung

Der Workshop stellt mit Video- und gruppendynamischen Theatertechniken stereotype Körperbilder in Frage und möchte sich vor allem verschiedenen Körpersprachen annähern. Unsere Biografien sind Teil unserer Konstitution, inwieweit sind wir uns dessen bewusst? Als Einführung in den Workshop sehen und besprechen wir "Ein Waisenhaus in China" (2014, HD, 30 Min OmU). Im Film von Karen Michelsen Castañón geht es um die Alltäglichkeit von Kolonialismus in unseren Körpern, der Bildung und der Art und Weise, wie Geschichten geschrieben werden. Anhand von Gesprächsauszügen mit Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen untersucht der Film ein scheinbar sanftmütiges Bild aus der Kolonialzeit. Der Film bietet einen Einstieg in die Vielschichtigkeit des Themas Kolonialismus und bietet eine Möglichkeit eigene Bezüge aus der Gegenwart heraus zu untersuchen. Welche Geschichten können wir zusammen mit unseren Körpern erzählen?

Karen Michelsen Castañón
Filmemacherin und Künstlerin. Studium der Bildenden Kunst in Montreal und Hamburg. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der Art und Weise, wie (koloniale) Geschichten geschrieben werden und umfasst essayistische Filme, Fotos, Installationen und Textilien. Mit ihren Arbeiten möchte sie Denkräume eröffnen, alltägliches Leben in ihrer künstlerischen Praxis miteinbeziehen, und damit westlich-männliche Paradigmen von "Kunst" hinterfragen. www.karenmichelsencastanon.com 

Mauricio Pereyra
Pantomime und Theaterpädagoge, Vorstand von COMPA Berlin (Verein, der die Möglichkeiten körperlicher Dekolonisierung in der Bildung auslotet). Mauricio untersucht Körpersprachen und sieht Kunst als Formen aktiven Widerstandes. Er hat jahrelang Erfahrung in der Theaterstraßenkultur in Südamerika gesammelt und Theaterpädagogik in Barcelona studiert.

 Anmeldung vom 10.01. 12.00 Uhr bis 22.01.2018 12.00 Uhr unter link

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Lecturer

  • Redaktion Studienkoordination QPL

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