Vortrag

HAND OVER TIME. Lernen durch Machen, Lernen von der Urgeschichte

Das erste Projekt im Rahmen von HAND OVER TIME ist ein gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und dem Landesmuseum für Vorgeschichte veranstalteter einwöchiger Workshop.

Sollten Kunstwerke bereits vor ihrer Entstehung vollständig im Kopf konzipiert werden?

Eine feste mentale Vorlage wird zunehmend zur Norm – möglicherweise auch durch den Einsatz von KI. Während wir lernen, unsere Wünsche präzise zu formulieren, verlieren wir zugleich die Fähigkeit zu experimentieren, zu spielen und mit Materialien in der physischen Welt in Dialog zu treten.

Der Philosoph Richard Sennett beschreibt in „The Craftsman“ handwerkliches Arbeiten als einen Kreislauf aus Machen und Denken: Das Herstellen fördert das Denken – und umgekehrt. HAND OVER TIME in der SCHMUCK HALLE der BURG untersucht diese Wechselbeziehung und baut ein transdisziplinäres Netzwerk rund um Wissen durch Praxis auf.

 

Zum Auftakt widmet sich ein Workshop der Himmelsscheibe von Nebra. Der Workshop wird geleitet von dem griechischen Schmuckkünstler und Forscher Akis Goumas. Der Kupferschmied Herbert Bauer wird Einblicke in die Bearbeitungstechniken der Himmelsscheibe geben.

Termine

Workshop nach Anmeldung
4. – 8. Mai

öffentlich
Mittwoch, 6. Mai, 18 – 19:30 Uhr
Akis Goumas. Künstler*innengespräch
im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte

Freitag, 8. Mai, ab 18:30 Uhr
gemeinsames Abendessen
in der Schmuckklasse im Herrenhaus der BURG
um Anmeldung wird gebeten: ed.ellah-grub@amayo

Anmeldung

Der Workshop richtet sich an transdisziplinär arbeitende Studierende der BURG, Forschende des Landesmuseums, und Grundschüler*innen aus KGS Wilhelm von Humboldt Halle.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir interessierte Studierende aus Kunst und Design sich für die Teilnahme am Workshop zu bewerben und kurz ihre Beweggründe anzugeben;
per E-Mail an Prof. Dr. Yuka Oyama: ed.ellah-grub@amayo