Das erste Projekt im Rahmen von HAND OVER TIME ist ein gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und dem Landesmuseum für Vorgeschichte veranstalteter einwöchiger Workshop.

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Das erste Projekt im Rahmen von HAND OVER TIME ist ein gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und dem Landesmuseum für Vorgeschichte veranstalteter einwöchiger Workshop.
Sollten Kunstwerke bereits vor ihrer Entstehung vollständig im Kopf konzipiert werden?
Eine feste mentale Vorlage wird zunehmend zur Norm – möglicherweise auch durch den Einsatz von KI. Während wir lernen, unsere Wünsche präzise zu formulieren, verlieren wir zugleich die Fähigkeit zu experimentieren, zu spielen und mit Materialien in der physischen Welt in Dialog zu treten.
Der Soziologe Richard Sennett beschreibt in „The Craftsman“ handwerkliches Arbeiten als einen Kreislauf aus Machen und Denken: Das Herstellen fördert das Denken – und umgekehrt. HAND OVER TIME in der SCHMUCK HALLE der BURG untersucht diese Wechselbeziehung und baut ein transdisziplinäres Netzwerk rund um Wissen durch Praxis auf.
Der Workshop wird geleitet von dem griechischen Schmuckkünstler und Forscher Akis Goumas. Zum Auftakt widmet sich das einwöchige Programm der Himmelsscheibe von Nebra. Der Kupferschmied Herbert Bauer wird Einblicke in die Bearbeitungstechniken der Himmelsscheibe geben.
Akis Goumas (*1952 in Griechenland) hat seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in ganz Europa präsentiert. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften ließ er sich in Gold- und in Silberschmiedekunst, Gemmologie und Siegelgravur ausbilden. Seit 2000 unterrichtet er Schmuckgestaltung in Florenz und Athen. Goumas erhielt Stipendien von der Harvard University sowie von Homo Faber. Als technischer Berater und Schmuckkünstler wirkte er kürzlich an der Ausstellung „Art in Gold“ im Benaki Museum in Athen mit.
Workshop nach Anmeldung
4. – 8. Mai
öffentlich
Mittwoch, 6. Mai, 18 – 19:30 Uhr
Akis Goumas. Künstlergespräch
im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte
Freitag, 8. Mai, ab 18:30 Uhr
Get-together. Einblick in die Schmuckwerkstatt und Präsentation der Arbeitsergebnisse
in der Schmuckklasse im Herrenhaus der BURG
Der Workshop richtet sich an transdisziplinär arbeitende Studierende der BURG, Forschende des Landesmuseums, und Grundschüler*innen aus KGS Wilhelm von Humboldt Halle.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir interessierte Studierende aus Kunst und Design sich für die Teilnahme am Workshop zu bewerben und kurz ihre Beweggründe anzugeben;
per E-Mail an Prof. Dr. Yuka Oyama: ed.ellah-grub@amayo



















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Workshop: 4.–8. Mai 2026
mit Anmeldung: bis 15. April 2026
Vortrag: 6. Mai, 18 – 19:30 Uhr
