Tag 2 – Halle
Am zweiten Tag ging es direkt weiter in die Station Endlos in Halle, wo Lydia Bökelmann uns das ehemalige Kultur und Festivalareal zeigte. Im anschließenden Workshop wurden aus Restmaterialien der angegliederten Werkstatt und des Materiallagers kleine erste Ideen im Modell erarbeitet.
Tag 3 – Leipzig
Am letzten Exkursionstag besuchten wir die Glasfabrik in Leipzig – ein ehemaliges Industriegebäude, das heute als Werkstatt- und Atelierstandort für kreative Projekte genutzt wird. Dort führte uns Marvin Schwark vom Kollektiv +X über das Gelände und zeigte die Werkstatt sowie aktuelle Arbeiten. Kollektiv +X ist ein interdisziplinärer Verein an der Schnittstelle von Kunst, Raumplanung, Design und sozialer Arbeit, der mit urbanen Interventionen den öffentlichen Raum als Bühne für eine lebendige Stadtkultur begreift.
Nach einer erneuten Kräftigung bei Rocky Maria besuchten wir das Designbüro Ungestalt im Tapetenwerk. Geschäftsführer Ivo Zibulla nahm sich sehr viel Zeit für die Studierenden und zeigte Beispiele von Spiel- und Lernstationen im öffentlichen Raum – ein wertvoller Einblick in die Praxis der Ausstellungsgestaltung und Wissensvermittlung.
Zum Abschluss der Exkursion konnte noch die Installation „Labyrinth" von Olaf Nicolai im Garten der GfZK (Galerie für Zeitgenössische Kunst) besucht werden – eine ikonische Skulptur aus grünen Plastikbesen der Pariser Stadtreinigung, die seit 1998 dort steht und 2025 in einer nachhaltig überarbeiteten Version wiedereröffnet wurde.