Was liegt unter unseren Füßen? Wie kann man begreifbar machen, was stets im Dunkeln liegt?
Der Untergrund speichert Geschichte, trägt Infrastrukturen, verbirgt ökologische Lebensräume und erzählt von vergangenen Formen des Arbeitens und Wirtschaftens. Am Beispiel des Unterirdischen Zeitz untersucht diese Kompaktwoche den Untergrund als geographischen Forschungsraum. Mithilfe qualitativer und kreativer Methoden (insbesondere ethnographischer Feldforschung und zeichenbasierter Wahrnehmungsübungen) entwickeln die Studierenden eigene Zeichen- und Forschungsprojekte.
Mittels Zeichnung, Collage, Frottage, Dioramen, Pop-Up-Bücher, Kartographie, Infographik, u.v.m. werden wir den Untergrund zeichnerisch und grafisch »ans Licht befördern«. Welche Vorteile bietet die Zeichnung gegenüber anderen bildgebenden Verfahren? Und benötigt es auch einen Fokus auf andere Sinnesorgane?
Gemeinsam mit dem Studiengang Humangeographie (Martin Luther Universität Wittenberg-Halle) entstehen Beiträge für eine kleine Präsentation, die neue Perspektiven auf die verborgenen Räume der Stadt eröffnet.
Die Kompaktwoche beginnt mit zwei Recherche- und Inputtagen in Halle, um sich dann für eine dreitägige Exkursion nach Zeitz (70 km von Halle) zu verlagern. Dort bewegen wir uns durch weit verzweigte Tunnelanlagen, experimentieren und forschen im Untergrund.
Unterkunft und Reisekosten aller Teilnehmenden werden im Rahmen eines Forschungsprojekts finanziert.
Für den erfolgreichen Kompaktwoche-Abschluss ist die Teilnahme an der Zeitz-Exkursion verpflichtend!
Maximalzahl Teilnehmende: 20













