Ein T-Shirt will getragen werden. Ein Stuhl richtet einen Körper aus, eine Tür eine Bewegung, ein Interface den nächsten Schritt, ein Satz das Denken. Im Zusammenspiel von Körpern, Dingen, Materialien und Handlungen entfalten sich Situationen in Raum und Zeit. Dabei schreiben sich Werte und Haltungen in unseren Umgang mit Dingen, in Abläufe, Räume und Formen des Zusammenlebens ein – meist ohne sichtbar zu werden.
Im Workshop arbeiten wir mit alltäglichen Situationen und ihren sichtbaren wie unsichtbaren Beziehungen. Mit experimentellen Formen der Notation untersuchen wir, was eine Situation zusammenhält und wie ihre einzelnen Elemente aufeinander wirken.
Aus den Beobachtungen und Notationen entwickeln wir experimentelle Eingriffe als dynamische Prototypen im Raum. Dabei erproben wir, wie sich die Situation als Ganzes verschiebt, wenn wir einzelne ihrer Bedingungen anders gestalten – und was dadurch sichtbar, möglich oder verhandelbar wird.
Maximalzahl Teilnehmende: 24













