in T-Shirt will getragen werden. Ein Stuhl richtet einen Körper aus, eine Tür eine Bewegung, ein Interface den nächsten Schritt, ein Satz das Denken. Im Zusammenspiel von Körpern, Dingen, Materialien und Handlungen entfalten sich Situationen in Raum und Zeit. Dabei prägen Dinge, Räume und Materialien Bewegungen, Handlungen und Interaktionen – und umgekehrt. Diese Wechselwirkungen geben Intentionen, Werten und Haltungen eine Form. Oder wie wir miteinander, mit den Dingen und mit unserer Umwelt umgehen.
Im Workshop arbeiten wir mit alltäglichen Situationen und ihren sichtbaren wie unsichtbaren Beziehungen. Wir experimentieren mit Möglichkeiten, Situationen wahrzunehmen und zu erfassen. Mit unterschiedlichen Mitteln der Notation untersuchen wir ihre Dynamiken und darin wirksame Intentionen, Werte und Haltungen, um sie als Gestaltungsmaterial greifbar zu machen.
Aus den Beobachtungen und Notationen entwickeln wir materielle, räumliche und performative Eingriffe als dynamische Prototypen. Dabei erproben wir, was sich verändert, wenn wir nicht einzelne Dinge, sondern ihre Beziehungsgeflechte und Wechselwirkungen zum Gegenstand von Gestaltung machen – und was dadurch sichtbar, möglich oder verhandelbar wird.




























