Material und Konsequenz
Ausgehend vom Begriff der „Materialgerechtigkeit“ untersuchen wir individuell verschiedene preiswerte oder kostenlos erhältliche Materialien auf ihre spezifischen Eigenschaften und Grenzen und unterziehen sie diversen Experimenten. Wir verzichten ausdrücklich auf Inhalte, Themen und Motive und halten uns konsequent an die Eigenschaften der Materialien, ihre chemischen, statischen, plastischen, optischen und haptischen Eigenheiten. Wir untersuchen die Resultate dieser Experimente und suchen nach den Qualitäten dieser Resultate. Was „können“ die Materialien im künstlerischen Sinn? Was könnte man daraus machen und wie lässt sich das steigern? Was ist künstlerisch und ästhetisch überraschend und spannend? Wie lässt sich durch formale Gestaltung, Skalierung oder Reihung eine Wirkung verstärken? Lassen sich diese Entdeckungen - vielleicht - zu eigenständigen plastischen Arbeiten weiterentwickeln?
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Offenheit und Freude am Experiment, eine hohe Frustrationstoleranz und viel Ausdauer.
Und die Bereitschaft zu einem Kurzreferat.


















