ab 3. Studienjahr BA, ab 1.Stj MA, WiSe 20124/25

ab 3. Studienjahr BA, ab 1.Stj MA, WiSe 20124/25
Projektbeschreibung
Das Weben ist eines der ältesten Technologien, von der man vermuten könnte, dass sie zu Ende entwickelt ist. Umso spannender sind technische Innovationen, die dem Weben neue Dimensionen eröffnen. Ausgangspunkt des Projekts war der im Mai 2024 auf der Techtextil in Frankfurt vorgestellte V-Loom, ein neues Webprinzip, dessen Potenziale im Projekt untersucht wurden.
Im Zentrum stand das experimentelle Arbeiten mit dem V-Loom: das intensive Erforschen der Technik, das Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien, Strukturen und Farben sowie der Aufbau eines Archivs an Mustermöglichkeiten. Parallel dazu wurden Konzepte für Stoff- oder Produktideen entwickelt, die als Grundlage für ein mögliches Start-up gedacht sind. Der Fokus lag dabei bewusst auf der Konzeption, nicht auf dem Prototypenbau.
Der Einstieg erfolgte gemeinsam mit der Erfinderin des V-Looms, Sibylle Castens, durch den Bau einfacher Webstühle und erste Versuche. Im weiteren Verlauf wurde der Webstuhl kontinuierlich erweitert und durch eigene Variationen ergänzt, um neue Musterungen zu ermöglichen. Auch die Entwicklung eigener Garne, Zwirne und Kordeln war Teil des Prozesses.
In der abschließenden Projektphase wurden Stoffkollektionen und Produktideen konzeptionell ausgearbeitet. Unterstützt wurde dieser Schritt durch externe Expertise von Alexandra Baum (Texlock), Niels Holger Wien und Sibylle Castens.
Das Ergebnis des Projekts bestand aus zwei Teilen: einem vielfältigen Archiv an Stoffmustern und Weiterentwicklungen des V-Looms sowie einer ausgearbeiteten Konzeptidee, die mithilfe einer digitalen Simulation mit Clo3D kommuniziert wurde. Ziel des Projekts war ein experimenteller Umgang mit dem V-Loom und das Ausreizen seiner ästhetischen und technischen Potenziale für gestalterische Anwendungen.















