Happenings: MUX Wear (Makers’ and Wearers’ Experience-Based Wear)
ein gemeinsames Projekt von SCHMUCK HALLE und der Klasse für Modedesign
AUF DEN ERFAHRUNGEN VON ENTWICKLER*INNEN UND NUTZER*INNEN BASIERENDE WEAR
Indem wir in einem physischen Raum einen intensiven Dialog mit Materialien und Gegenständen führen – insbesondere durch das Berühren, den Umgang damit, das Formen und das Eintauchen unseres gesamten Körpers in die Materialien –, werden wir beginnen, die leisen „Stimmen“ und Geschichten in ihnen und in uns selbst zu „hören“ und ihnen „zuzuhören“. Diese subtilen und verborgenen kreativen Potenziale bleiben im Trubel des Alltags oft unbemerkt.
Im Projekt „Happenings: MUX Wear“ gehen wir von dem Prozess der Synchronisation mit den Materialien und der intensiven Auseinandersetzung mit ihnen aus. Gemeinsam werden wir an einer „Totalinstallation“ arbeiten.
Unter der „Totalität“ der „Totalinstallation“ verstehen wir eine Installation, die Menschen, Kleidung, Schmuck, Make-up, Frisuren, Schuhe, Requisiten und ein Happening umfasst. Wir werden uns drei Tage lang mit begrenzten Materialien und Werkzeugen in diesem Raum aufhalten. Im Laufe dieser Tage werden wir auch Ideen darüber austauschen, welche Art von Erfahrung hier entstehen kann, die Betrachter*innen (potenzielle Träger*innen) zu Interaktionen – zu Happenings – einladen. Hier geschieht etwas. Wird es ein Tauchkurs sein, ein Abendessen, …? Wir werden sehen.
Im weiteren Verlauf des Semesters wird auf der Grundlage dieser „Totalinstallation“ eine Kollektion aus Schmuck und Outfits entstehen.
Phase 1
26.–28. Oktober 2026
Das Projekt beginnt mit einer Exkursion nach Berlin, wo die Studierenden eine Plissee-Manufaktur besuchen werden, die Plissee Brennerei Gießmann Berlin. Wir werden die Formen und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten untersuchen, die sich durch das Falten von Enden ergeben. Außerdem besuchen wir den Hamburger Bahnhof, Ausstellung: [Materialistin] Matter of Care, Care of Matter. Wir werden zudem im Berliner Atelier von Prof. Evelyn Sitter arbeiten.
Workshop-Leiterin: Prof. Evelyn Sitter.
Phase 2
23.–27. November 2026
Wir beginnen mit der Arbeit an der „Totalinstallation“ im Projektraum vom Modedesign. Jede*r Studierende*r wählt ein Material, es findet ein „Lock-in“ mit den Materialien statt.
Am zweiten Tag wird Prof. Stella Geppert einen Workshop darüber leiten (Dienstag, 24.November, 10–15:30 Uhr), wie man sich auf die inneren Welten der Materialien mittels eigenen Körpers einstimmt. Wir werden unser Körperbewusstsein erweitern.
Nach drei Arbeitstagen werden wir sehen, was hier „geschehen“ kann.
Im nächsten Schritt werden Betrachter*innen/Teilnehmer*innen eingeladen, die Installation zu erleben. Es findet ein Happening statt.
Alle Komponenten des Projekts werden zwischen dem 30. November und dem 21. Januar zusammengeführt und in eine Kollektion aus Outfits und Schmuck verwandelt.
Schmuckkünstlerin Märta Mattsson gibt einen Artist Talk am Montag, 7. Dezember. Am Dienstag, den 8. Dezember, haben die Studierenden die Gelegenheit in einer Gruppenkonsultation mit Märta Mattsson über das Thema „Inszenierung und Fotografie“ zu sprechen.
Alle Stücke werden bis zum 21. Januar fertiggestellt sein. Es finden Mentoring-Sitzungen statt.
Workshopleiterinnen: Prof. Yuka Oyama, Prof. Stella Geppert und Prof. Daniela Malev.
Phase 3
25.–29. Januar 2027
Während des einwöchigen Workshops werden wir die von uns fertiggestellten Stücke dokumentieren. Make-up, Frisuren, Models, Fotograf*innen und Kulissen werden geplant. Die Ergebnisse werden im Rahmen der „Munich Jewellery Week 2027“ ausgestellt.
Workshop-Leiterinnen: Nanyi Li, Prof. Evelyn Sitter, Prof. Yuka Oyama und Prof. Daniela Malev.
TERMINE
ganztägig
Phase 1: 26.–28. Oktober 2026
mit Exkursion nach Berlin
Phase 2: 23.–27. November
„Totalinstallation“
Raum 310 am Design Campus
Phase 3: 25.–29. Januar
INSZENIERUNG + SHOOTING im Projektraum Mode
Raum 310 Design Campus
Ende: 3.Februar
Prüfung
Raum 310 Design Campus
Mentoring Sitzungen
Donnerstag, 3. Dezember mit Professor*innen
Dienstag, 8.Dezember, 10–14 Uhr Gruppenkonsultation mit Märta Mattsson: „Inszinierung und Fotografie“
Donnerstag, 10. Dezember mit Professor*innen
Donnerstag, 7. Januar mit Professor*innen, 10–14 Uhr
Donnerstag, 14. Januar mit Professor*innen, 10–14 Uhr
Donnerstag, 21. Januar, alles muss fertig genäht und gebaut sein, mit Professor*innen, 10–14 Uhr
Donnerstag, 18. Feburar (nur für die Ausstellung Munich Jewellery Week) mit Professor*innen, 10–14 Uhr
Donnerstag, 25. Februar (nur für die Ausstellung Munich Jewellery Week) mit Professor*innen, 10–14 Uhr
Munich Jewellery Week 2027
10.–14. März
Das Projekt richtet sich an Studierende des Grund- und Hauptstudiums.
Anmeldung bis 20. September per E-Mail an Prof. Dr. Yuka Oyama.













