In Dirty Hands hinterfragen wir gleichzeitig Grafikdesign als eine Kulturtechnik: Gestaltung wie Gärtnern impliziert eine Herangehensweise des stetigen Werdens, des Auseinander- oder Zusammenwachsens des Prozesshaften. Wir kompostieren unsere Materialien, Fähigkeiten und Wissensstände, um neue Landschaften des Austausches und der Zusammenarbeit anzulegen. Dabei legen wir Fokus auf analoges Arbeiten.
Basierend auf einem Glossar rund um Gartenbegriffe, sammeln die Studierenden Material zu ihrem gezogenen Wort und gestalten damit einen Buchstaben. Dieser wird digitalisiert, auf ein A1-Plakat skaliert und analog mit Text ergänzt. Die Plakate werden an den Fundorten der Materialien im Außenraum präsentiert.