Warum kaufen wir Kleidung im Used Look, während wir echte, getragene Stücke wegwerfen. Was sagt das über unseren Umgang mit Kleidung und unser Konsumverhalten aus? Wäre es nicht an der Zeit, Repariertes als Trend zu sehen – statt künstlich Beschädigtem – und getragene Spuren als Zeichen von Wert und Nachhaltigkeit zu erkennen? Aus dieser Frage heraus ist RePatch entstanden – eine Station, an der neue Kleidungsstücke zunächst brutal zerstört und anschließend mit Patches repariert werden. Der entstandene Riss wird bewusst nicht vollständig überdeckt, sondern hervorgehoben und verziert. So wird jede Reparatur einzigartig. RePatch ist Kritik und Kreation zugleich: eine Einladung, Mode und unser Verhalten neu zu denken und ein Versuch, dem Reparierten seine Würde zurückzugeben.
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Mi–So, 10–17 Uhr

Ausstellung
tagsüber bin ich woanders (hier bin ich nur nachts) – Wohnungslosigkeit und unsicheres Wohnen in Halle





















