Die Arbeit untersucht die Architekturzeitschrift Archivolte als ein besonderes publizistisches Projekt im Umbruchsjahr 1990. Im Zentrum steht die Frage, wie Architekturkritik unter den Bedingungen des Endes der DDR artikuliert wurde. Auf Grundlage der Interviews mit den ehemaligen Redaktionsmitgliedern wird die Zeitschrift als kurzlebiges und zugleich intensives Medium des Umbruchs analysiert, das eine neue fachliche Öffentlichkeit für architekturbezogene Debatten und Kritik herzustellen versuchte.

Ausstellung
„Die Flut aus meiner Hand“
















