HAND OVER TIME
Lernen durch Machen. Lernen von der Urgeschichte
Sollten Kunstwerke bereits vor ihrer Entstehung vollständig im Kopf konzipiert werden? Eine feste mentale Vorlage wird zunehmend zur Norm – möglicherweise auch durch den Einsatz von KI. Während wir lernen, unsere Wünsche präzise zu formulieren, verlieren wir zugleich die Fähigkeit zu experimentieren, zu spielen und mit Materialien in der physischen Welt in Dialog zu treten.
Der Soziologe Richard Sennett beschreibt in „The Craftsman“ handwerkliches Arbeiten als einen Kreislauf aus Machen und Denken: Das Herstellen fördert das Denken – und umgekehrt. HAND OVER TIME in der SCHMUCK HALLE der BURG untersucht diese Wechselbeziehung und baut ein transdisziplinäres Netzwerk rund um Wissen durch Praxis auf.
Der Workshop wird geleitet von dem griechischen Schmuckkünstler und Forscher Akis Goumas und richtet sich an transdisziplinär arbeitende Studierende der BURG, Forschende des Landesmuseums für Vorgeschichte, und Grundschüler*innen der KGS Wilhelm von Humboldt Halle.