Der Weg für den Baustart des Neubaus Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist frei. Der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt hat die aktualisierte Kostenschätzung bestätigt.

Der Weg für den Baustart des Neubaus Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist frei. Der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt hat die aktualisierte Kostenschätzung bestätigt.
Der tatsächliche Baubeginn kann nach derzeitiger Planung im Herbst 2027 erfolgen. Bereits bis zum Ende des Sommersemester 2026 werden vorbereitende Maßnahmen umgesetzt, darunter die Umzüge aus dem auf dem Baugrundstück befindlichen und zum Abriss vorgesehenen Gebäude. Ab November 2026 sind bauvorbereitende Arbeiten wie Abbrucharbeiten und archäologische Untersuchungen geplant.
Hintergrund der Befassung des Finanzausschusses des Landtags ist die Genehmigung der KVM-Bau (Kostenvoranmeldung). Das Bauvolumen beläuft sich einschließlich der Ersteinrichtung inzwischen auf 42 Millionen Euro. Die Kostenvoranmeldung dient dazu, frühzeitig die voraussichtlichen Baukosten eines Projekts darzustellen. Sie erfolgt vor dem eigentlichen Baubeginn. Nach einer umfassenden Überarbeitung der Planung im vergangenen Jahr wurden die Kosten aktualisiert und nun vom Landtag bestätigt. Mit diesem offiziellen „Go“ kann die konkrete Umsetzung beginnen.
„Wir freuen uns sehr, dass nach jahrelanger Planung nun die Umsetzung unseres Neubaus starten kann“, sagt Prof. Bettina Erzgräber, Rektorin der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. „Der Neubau wird unseren Studierenden und Lehrenden modernste Räume für künstlerisches Arbeiten bieten und die Kunsthochschule als Ort für künstlerisches und gestalterisches Studium nachhaltig stärken.“
Auch Kanzler Dr. Stefan Danz spricht von einem wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Hochschule. Die Umsetzung werde eng begleitet, um eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Realisierung sicherzustellen.
Der Neubau Kunst markiert einen Meilenstein in der Entwicklung der halleschen Kunsthochschule und stärkt zugleich die Position Sachsens-Anhalts als bedeutenden Standort für zeitgenössische Kunst und Design. Nach der Fertigstellung, die derzeit nicht vor 2030 erwartet wird, werden neue Ateliers, Werkstätten und Ausstellungsflächen sowie Seminarräume für das Lehramtstudium zur Verfügung stehen.

















