Lecture

„Without community, there is no liberation" – Über lebende Archive und solidarisches Erinnern

Was bedeutet es, wenn der Körper zum Archiv wird? In dieser Lecture knüpft Jacqueline Saki Aslan an Audre Lordes Leitsatz an und spricht über Solidarität als gelebte Praxis zwischen Kunst, Diaspora und Institution. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeit an der Schnittstelle von Performance und Sound (u.a. „Retour-Kilams an Kofferkinder") und fragt, wie marginalisierte Wissensarchive Eingang in öffentliche Räume finden. Ein Impuls über die Macht des gemeinsamen Erinnerns und die Schritte, die nötig sind, damit aus Vernetzung echte Bündnisse werden.

Kurz-Bio

Jacqueline Saki Aslan ist multimediale Künstlerin, Bildungswissenschaftlerin und Moderatorin mit Sitz in Berlin. Als Doktorandin an der Akademie der bildenden Künste Wien forscht sie an der Schnittstelle von Kunst, Migration und Erinnerungskultur. In ihrer Arbeit verbindet sie Performance, Sound und Archive „von unten" und eröffnet damit neue Perspektiven auf solidarisches Erinnern.

Veranstaltungsreihe

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Sichtbar, sinnlich, selbstbestimmt – Feministische Widerstands-, Körper- und Erinnerungs-Praxen gestalten, die von FemPower und der Gleichstellung der BURG dieses Semester organisiert wird. 

Am darauffolgenden Tag findet außerdem ein Workshop von Jacqueline Saki Aslan statt, die Infos finden sich hier.