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Aktuelles
Exkursion nach Kopenhagen
Studienreise zum Semesterprojekt „Skyway" Sommersemester 2026 Prof. Robert Laser, KM Jannis Block Zu Beginn des Semesters unternahm die Projektgruppe „Skyway“ eine Exkursion nach Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt mit ihren zahlreichen Wasserflächen und Brücken bot einen passenden Bezug zum Projektthema und zugleich die Möglichkeit, eine der spannendsten Architektur- und Stadtentwicklungsmetropolen Europas kennenzulernen. Zu Fuß wurde die Stadt erkundet und dabei verschiedene Brücken, öffentliche Räume und architektonische Highlights besichtigt, darunter die Circle Bridge von Olafur Eliasson und der Superkilen Urban Park. Zudem stand ein Besuch des Danish Architecture Center (DAC) auf dem Programm. Weitere Stationen der Exkursion waren die Cactus Towers und CopenHill von BIG sowie das schwimmende Wohnprojekt Urban Rigger. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Architekturbüros COBE. Bei einer Führung erhielten die Studierenden Einblicke in die Arbeitsweise des Büros und besichtigten anschließend einige der vorgestellten Projekte vor Ort, darunter den Opernpark, Papirøen und Israels Plads. Den Abschluss der Exkursion bildete ein gemeinsames Abendessen im Volkshaus Absalon, einem beliebten Treffpunkt für die Nachbarschaft im Stadtteil Vesterbro. Die Exkursion bot wertvolle Einblicke in zeitgenössische Architektur und Stadtentwicklung und lieferte zahlreiche Impulse für die weitere Arbeit im Projekt „Skyway“.
Projekt
Neues Arbeiten in Hybriden Umnutzung eines Parkhauses zu lebenswerten organischen Arbeitswelten
Hintergrund Was ist selbstbestimmtes Arbeiten? Wie fördert das Arbeitsumfeld die organische Entwicklung einer Organisation mit Partizipation für alle Beteiligten, wenn hierarchische, bürokratisch geführte (oder konformistisch organisierte) und vorrangig leistungsorientierte Arbeitswelten uns erschöpfen und damit nicht mehr funktionieren, wenn die Fünf Tage-Woche nicht mehr mit unserer Vorstellungen vom Leben vereinbar ist, wenn das verpflichtende Homeoffice Lücken erzeugt hat, wenn wir uns wünschen, dass unsere gesellschaftlichen Fragen und Aufgaben zukünftig von Teilhabe, Fairness und Vertrauen statt von Druck, Macht und Habitus bestimmt werden. Aufgabe Ein Typen-Parkhaus inmitten eines multifunktional genutzten Blocks in Leipzig ist mittlerweile aufgrund des Mobilitätswandels zu 80% ungenutzt und kann entweder rückgebaut oder einem neuen Zweck zugeführt werden. Das 6-geschossige und quadratische Gebäude in offener Stahl- und Split-Level-Struktur bietet sich aufgrund der Systembauweise und der internen Erschließungsrampe als hybrides Regal für eine transdisziplinäre Nutzung an. So soll es neben dem Restbedarf an Stellplätzen Platz für junge Akteure, Stipendiaten, Vereine oder im Quartier ansässige Verwaltungsstrukturen bieten, die sich dem New Work und einer heterogenen Nachbarschaft stellen.
Ausstellung
Eine zweite Chance für Leerstand in Stadt und Land: „Mit wenig oder mit dem, was da ist“
Von Freitag, 10. Februar 2023, bis Freitag, 9. Februar 2024, präsentiert der Studiengang Innenarchitektur der BURG die Ergebnisse der Entwicklung von Pop-up-Store-Konzepten in einer Diorama-Ausstellung mit dem Titel „Mit wenig oder mit dem, was da ist“. Diese sind im letzten Semester unter der Leitung von Prof. Axel Müller-Schöll entstanden. Ort: Mitteldeutsches Modecentrum (MMC) Leipzig am Münchener Ring 2, 04435 Schkeuditz
2022-12-22T00:00:00+01:00
Lehrangebot
Die Ewigkeit des Augenblicks. Licht in der Delfter Malerei. Vortrag / Gespräch mit Prof. Dr. Helmut Draxler (Universität für angewandte Kunst Wien)
Im Rahmen der Vorlesung »Denken im Licht« wird am 22. Dezember um 18:15 der Kunsthistoriker Prof. Dr. Helmut Draxler (Universität für angewandte Kunst Wien) zu Gast sein und über Lichträume in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts sprechen. Helmut Draxlers neuestes Buch, »Die Wahrheit der Niederländischen Malerei. Eine Archäologie der Gegenwartskunst« (2021), ist für die Frage des Zusammenhangs von Licht und Denken besonders interessant; hier geht es um einige Fragen, die in der Vorlesung bereits eine Rolle gespielt haben: die Lichtmetaphorik der Wahrheit, den Zusammenhang von philosophischem Denken und Malerei, den Parallelismus zwischen Momenten der wissenschaftlicher Innovation (Descartes' Analytik) und dem Auftauchen neuer Bildräume im Holland des 17. Jahrhunderts.